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BIM als Selbstverständlichkeit

AVA- und BIM-Einsatz bei der Hinterschwepfinger Projekt GmbH im oberbayerischen Burghausen
BIM als Selbstverständlichkeit

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Building Information Modeling – ein Thema, das die Diskussionen und Weiterentwicklungen in der Baubranche seit mehreren Jahren beherrscht und manchen wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheint. Die Hinterschwepfinger Projekt GmbH aus dem oberbayerischen Burghausen jedoch startete mit viel Engagement und Manpower in dieses Projekt.

Anforderung:

Massen aus sorgfältig erstellten CAD-3D-Modellen übernehmen

Lösung:

3D-Gebäudemodell per IFC-Schnittstelle in AVA übertragen


Sylvia Braun

Die Hinterschwepfinger Projekt GmbH als leistungsstarker Komplettanbieter für den Industrie- und Gewerbebau sieht die Kostensicherheit, die sie dem Auftraggeber mit einem garantierten Maximalpreis bieten kann, als Erfolgsmodell. Building Information Modeling als Grundlage für einen schnelleren und qualitativ hochwertigeren Planungsprozess wurde nicht am grünen Tisch entschieden, sondern entstand aus dem Wunsch, alltägliche Hürden und Zeitfresser zu überwinden. Die Kompatibilität verschiedener, eingesetzter Software und deren stabile Zuverlässigkeit ist Voraussetzung. Seit 2008 nutzt das Unternehmen „Orca AVA“, die seit 2014 mit der IFC-Schnittstelle zu CAD-Software prädestiniert für den Austausch von Gebäudedaten ist.

Arbeitszeit effizienter einsetzen

Zum Start war die Frage der beiden Geschäftsführer Josef Hinterschwepfinger und Christian Hallweger: „Wie können wir aus einem sorgfältig erstellten 3D-Modell Massen herausziehen? Wann können wir unsere wertvolle Arbeitszeit effizienter einsetzen?“ Mit dieser Frage wurde Niclas Schwinke, Projektleiter Architektur und BIM-Verantwortlicher, konfrontiert. Für ihn ist es enorm wichtig, dass die Entscheidung sich mit BIM-Prozessen zu beschäftigen von der Geschäftsführung kam, gefördert und mitgetragen wurde. Im gesamten Unternehmen herrschte von Beginn an eine hohe Motivation für das Thema. „Denn wir waren und sind uns sicher, dass wir Bauvorhaben mit der gesamtheitlichen Betrachtung des Planungsprozesses schneller, wirtschaftlicher und qualitativer durchführen können“, so Niclas Schwinke.

Seine erste Aufgabe bestand darin, für Architekturmodelle, die bis zu diesem Zeitpunkt mit nur wenigen internen Standards gezeichnet wurden, eine einheitliche Planungsgrundlage herzustellen. Die Abhängigkeiten, die zum Beispiel bei der Benennung und der Planung von Elementen aus der HKLSE-Abteilung entstehen, konnte den Planern so verdeutlicht werden.

Intuitive Anwendung

Für die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung hatten die Hinterschwepfinger-Unternehmen die Orca Software bereits seit vielen Jahren im Einsatz. Teamleiter Thomas Meuer aus der HKLS-Abteilung zeigt sich überzeugt von der intuitiven Anwendung, die es ihm ermöglicht, neue Mitarbeiter schnell mit der Software arbeiten zu lassen. „Obwohl wir auf Grund der Schnelligkeit der Produktänderungen im Sanitärbereich noch kein Muster-LV erstellen können, arbeiten wir mit der Orca AVA richtig effizient.“ Die Möglichkeit aus der CAD-Software per IFC-Schnittstelle ein 3D-Gebäudedatenmodell zu übernehmen, sei ein weiterer Pluspunkt. Das Modell kann gedreht, gekippt und gezoomt werden, verschiedene und vor allem personalisierte Ansichten sind möglich. Für den optimalen Überblick können IFC-Elemente und Etagen ein- und ausgeblendet werden. Seine Abteilung behält das für ihre Arbeit Wesentliche im Fokus.

„Vor allem gefällt uns die Nachvollziehbarkeit der bereits gezogenen Mengen auf der Mengenkarte im Leistungsverzeichnis. Das kleine IFC-Icon symbolisiert den Bezug zur IFC-Datei – per Mausklick wird mir exakt die übernommene Größe im IFC-Modell ausgewählt und angezeigt. Das ist echt praktisch.“

Nächste Schritte

An diese Leichtigkeit des Arbeitens möchten die Fachbereiche von Hinterschwepfinger in Zukunft noch stärker anknüpfen. Das Ziel ist, dem Bauherren ein komplettes 3D-Gebäudedatenmodell zu übergeben, in dem sich der ganze Prozess der Planung widerspiegelt. Wenn alle Daten bereits einmal erfasst wurden, macht es aus Sicht des Servicegedankens doch Sinn, so Projektleiter Schwinke, dieses dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen.


Stimmen

Niclas Schwinke, Projektleiter Architektur und BIM-Verantwortlicher: „Denn wir waren und sind uns sicher, dass wir Bauvorhaben mit der gesamtheitlichen Betrachtung des Planungsprozesses schneller, wirtschaftlicher und qualitativer durchführen können.“

Thomas Meuer, Teamleiter HKLS-Abteilung: „Vor allem gefällt uns die Nachvollziehbarkeit der bereits gezogenen Mengen auf der Mengenkarte im Leistungsverzeichnis. Das kleine IFC-Icon symbolisiert den Bezug zur IFC-Datei – per Mausklick wird mir exakt die übernommene Größe im IFC-Modell ausgewählt und angezeigt“.


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