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Fingerschutz für Türen in der Kindertagesstätte

Neubau eines Kinderhauses in Marktredwitz in Oberfranken
Finger sind geschützt

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Für ein neues Kinderhaus in Oberfranken gab es ein anspruchsvolles architektonisches Konzept: Die Räume werden durch leuchtende Farben und individuelle Türenlösungen geprägt. Dabei leisten die Türen mit einem patentierten Fingerschutz einen hohen Beitrag für die Sicherheit der Kleinsten.

Anforderung:

Nachhaltige Architektur für Kinder mit hoher Sicherheit

Lösung:

Langlebige, wartungsfreie Fingerschutztür mit integrierten Knautschzonen auf Band- und Schlosskante


Natur und Historie prägen das Benker-Areal mitten in Marktredwitz in Oberfranken. Hier gründete Johann Benker 1810 seine Buntweberei, mit der sich die Stadt zu einem wirtschaftlichen und sozialen Zentrum entwickelte. Nun entsteht neben den denkmalgeschützten Gebäuden der Textilfabrik und im Umfeld des Auenparks und des Naturfreibades ein neues Quartier. Eine Betreuungseinrichtung für Kinder gehört seit März 2022 zum Auftakt.

Das Architekturbüro Hilgarth aus Marktredwitz entwickelte einen länglichen, kubischen Baukörper mit durchgehendem Sockelgeschoss – entlang des Baches Kössein. Die niedrige und kleinteilige Formensprache bildet einen harmonischen Übergang zur historisch gewachsenen Struktur des Stadtteils Dörflas und ordnet sich in die Dimensionen der Umgebung ein.

Durch den nach Nord-West ausgerichteten partiell hohen Glasanteil wirkt das Gebäude hell und freundlich. Der Innenraum verschmilzt mit dem Außenraum; es entsteht eine wirkungsvolle Weite. Den Garten haben die Gestalter samt Bach und kleiner Brücke eingebunden – als Naturlandschaft für kindliche Entdeckungen unter freiem Himmel.

Das Gebäude konzipierten die Architekten mit besonderen Anforderungen an zeitgemäße und qualitätsvolle Architektur, hohe Wertigkeit in Material und Detaillierung, wirtschaftliche und schnelle Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad sowie durch die Wahl ökologisch sinnvoller Materialien. So entstand ein durchgängig in Holzbauweise konstruiertes Gebäude, das rund 175 Kindern Platz bietet und sich konsequent an seinen Nutzern orientiert.

Mit kindersicheren Übergängen durch Fingerschutz-Türen

Die Türen folgen dem zukunftsweisenden und kinderfreundlichen Konzept mit sicheren Übergängen. Das Zwei-Häuser-Modell besteht aus Krippe sowie Kita und Hort mit zwei indirekt verbundenen Eingangsbereichen und gemeinsam genutzten Mehrzweckräumen.

Küffner lieferte ein- und zweiflügelige Türen, zum Teil raumhoch mit Oberblenden und kombiniert mit umlaufenden Festverglasungen aus Holzrahmenprofilen. Die Türblätter mit HPL-Oberflächen und passenden 2 mm-ABS-Kanten nehmen das Farbkonzept, das die Orientierung erleichtert, auf. Der Krippenbereich wurde in Rot gestaltet, der Kindergarten in Gelb und der Hort für die Schulkinder in Grün.

Um die funktionalen Anforderungen gemäß der gültigen Kindertagesstättenverordnung zur Vermeidung von Verletzungen umzusetzen, entschieden sich die Planer für spezielle Fingerschutz-Türen von Küffner. In diese hat der Hersteller nachgebende Knautschzonen auf der Band- und der Schlosskante integriert. Die abgerundete Geometrie der Fingerschutzzarge vermeidet im Zusammenspiel mit dem Bandsystem gefährliche Scherstellungen beim Öffnen und Schließen der Tür, was besonders Kinderfinger vor Verletzungen schützt.

Patentierter, zertifizierter Fingerschutz

„Wir haben bewusst die integrierte Lösung von Küffner eingesetzt, weil Fingerklemmrollos mit ihrem Aufbau nicht nur unattraktiv aussehen, sondern auch wartungsintensiv und kurzlebig sind“, begründet Bauleiter Alexander Meindl vom Architekturbüro Hilgarth die Entscheidung. Küffner hat eine patentierte und wirksame Fingerschutzlösung entwickelt, die komplett auf zusätzliche Spaltabdeckungen oder Schutzprofile an Türelementen verzichtet. Der TÜV Rheinland „DIN Certco“ zertifizierte das Türsystem für Kindertagesstätten „barrierefrei“. Es bewährt sich seit nunmehr zehn Jahren in über 1.000 Kindergärten und -krippen.

Passend zur individuellen Raumgestaltung mit Schrankwänden und Festverglasung kamen im neuen Kinderhaus die Fingerschutz-Türen mit unterschiedlichen Zargenformen zum Einsatz – sowohl Umfassungs- als auch Profilzargen in Kombination mit Massivholzzargen sowie Holz-Glaswänden. Einzelne Türen hat der Hersteller zusätzlich mit integrierten Türschließern und Freilauffunktion ausgestattet, die im Falle von Rauch und Feuer automatisch dicht schließen. Zudem wurden Türen mit Schallschutzfunktion zur Abgrenzung lärmintensiver Räume von Ruheräumen eingebaut, die mit Werten von Rw,P 42dB punkten.

Fingerschutztüren mit Nachhaltigkeit

Die Küffner-Lösungen bieten nicht nur den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Fingerklemmschutz. Sie passen mit ihren Eigenschaften, ihrer Qualität und den verwendeten Materialien auch in das architektonische Gesamtkonzept des Kinderhauses am Kössein. Langlebigkeit und wartungsfreie Funktion der Türelemente wurden durch Dauerfunktionsprüfungen mit 500.000 Öffnungszyklen nachgewiesen. Zudem setzt der Hersteller für sämtliche Aluminiumprodukte und auch Fingerschutzzargen zu 80% auf Sekundärmaterial respektive zu 100% auf Primäraluminium, dessen Herstellung auf regenerativen Energien basiert. Das reduziert den CO2-Fußabdruck auf weniger als 25% im Vergleich zum globalen Durchschnitt.


Projekt: Kössein-Kinderhaus, Benker-Areal, Marktredwitz

Standort: Fabrikstraße 2, 95615 Marktredwitz, Deutschland

Bauherrin: Stadt Marktredwitz

Planung und Bauleitung: Architekturbüro Hilgarth, Marktredwitz
www.hilgarth.de

Landschaftsarchitektur: Stadt – Land – Fanck, Tirschenreuth

Fertigstellung: März 2022


Architekt/Bauleiter Alexander Meindl: „Wir haben bewusst die integrierte Lösung von Küffner eingesetzt, weil Fingerklemmrollos mit ihrem Aufbau nicht nur unattraktiv aussehen, sondern auch wartungsintensiv und kurzlebig sind.“




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