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Blickfang mit Blickschutz

Neubau zweier Wohnquartiere in München
Blickfang mit Blickschutz

Wie man lange Häuserfronten von großen Wohnanlagen mit Farben oder grafischen Elementen akzentuieren kann, zeigen zwei gelungene Beispiele in München. Die beiden neuen Anlagen wurden von Claudia Fischer Architekten, München, geplant. Auch die Ideen zur Gestaltung der Balkone stammen von der Architektin.

Blumenmotive
In bester Lage zwischen Schwabing und dem Olympiagelände entsteht in München derzeit das neue Quartier „Am Ackermannbogen“.
Dazu zählt auch eine neue Wohnanlage an der Elisabeth-Kohn-Straße, wo die ersten Mieter bereits eingezogen sind.
Um die Fassade des 6-stöckigen Gebäudes aufzulockern, wählte die Architektin Claudia Fischer Blumenmotive für die Balkone, die mit Lamex Colorprint realisiert wurden.
Als Basis dienten Schwarz-Weiß-Aufnahmen von vier unterschiedlichen Pflanzen, fotografiert von Ruth Mahla. Daraus wurden verschiedene Motive hergestellt, die jetzt in Variationen die jeweils zwei bis vier Scheiben der insgesamt 15 Balkone zieren.
Gedruckt wurden die schwarz-weißen Motive auf eine spezielle transluzente Mattfolie. Dadurch dringt noch viel Licht auf die Balkone, die Bewohner sind jedoch vor Blicken geschützt.
Die Aufnahmen der Münchner Künstlerin wurden digitalisiert, von Claudia Fischer Architekten weiter verarbeitet und bei Glas Trösch in das Glas eingebracht. Die einzelnen Scheiben sind vierseitig gehalten und mit einer anthrazitfarbenen Metallunterkonstruktion am Balkon befestigt.
Abgestimmtes Farbkonzept
Die drei Gebäude der Wohnanlage in der Selma-Lagerlöf-Straße in München Riem überzeugen durch klare kubische Formen und ein fein abgestimmtes Farbkonzept. So ist jeder der insgesamt zehn Eingänge mit einer eigenen Farbe gekennzeichnet.
Um durch passende Akzente die Häuserfront zu unterbrechen, entschieden sich Claudia Fischer Architekten dafür, die Glasbalkone sowie die Aufzugsschächte in unterschiedlichen Farben zu gestalten.
Durch Kombination verschiedener Folien durch Glas Trösch entstanden mit Lamex Colordesign die gewünschten acht Farbvariationen. Da es wichtig war, die Privatsphäre der Bewohner zu schützen, wurde auch in diesem Fall für die Balkone zusätzlich eine wassermatte Folie verwendet. Die 1,50 x 3 Meter langen Scheiben sind vierseitig in einer Stahlunterkonstruktion gehalten und bestehen aus 12 mm (2 x 6 mm) Verbundsicherheitsglas.
Farbige Glasplatten im Format 70 x 100 cm, die zur Gliederung des Gebäudes vor den durchlaufenden Balkonen an der Westseite angebracht sind, lassen dagegen Durchsicht auf die dahinter liegenden Lochblechbalkone zu.
Gestalten mit Glas
Mit Lamex Colorprint kann jede ein- oder mehrfarbige digitale Bildvorlage im Glas reproduziert sowie dauerhaft und geschützt eingebracht werden.
Dasselbe gilt auch für Schriften, Logos und Wappen sowie für vollflächige Farben in opaker, transparenter und transluzenter Ausführung.
Grundlage hierfür sind digitale Daten, die vom Kunden in der Größe 1:1 und in einer Auflösung von mindestens 300 dpi zur Verfügung gestellt werden müssen.
Grundsätzlich können alle Farben realisiert werden. Der VSG-Verbund schützt die bedruckte Oberfläche gegen äußere Einflüsse. Durch die hohe Lichtechtheit der Farben eignet sich das Verfahren sowohl für den Innen- wie auch für den Außenbereich.
Die Glasstärke zwischen 7 und 80 mm richtet sich jeweils nach den Anforderungen. Jede VSG Kombination wie z.B. Panzerglas oder begehbares Glas lässt sich mit Lamex Colorprint ergänzen. Einsetzbar ist es auch als Isolierglas in Verbindung mit Wärmedämmung, Sonnenschutz, Sicherheit und Brandschutz.
Tausend Farbvarianten
Lamex Colordesign basiert auf dem bewährten Verbundsicherheitsglas Sanco Lamex.
Ein Spektrum von bis zu 1 000 Farbvarianten eröffnet neue Dimensionen der Gestaltung mit farbigen Gläsern. Reißfeste Folien werden dabei zwischen zwei Glasscheiben laminiert und finden Eingang in monolithische Anwendungen wie auch als Isolierglas. Zusätzlich zur eigentlichen Farbe sind verschiedene Varianten der Transparenz möglich: Klar durchsichtig, opak oder lichtstreuend. Die Glasdicke lässt sich den statischen, konstruktiven oder ästhetischen Anforderungen anpassen.
Weitere Informationen
Colorprint bba 528
Colordesign bba 529
Architekten: Claudia Fischer Architekten, München
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