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Kloster Niederaltaich - Innenhofgestaltung mit Betonsteinpflaster

Innenhofgestaltung im Kloster Niederaltaich
Harmonisch streng

Im Tal der Donau, genauer gesagt in der Nähe von Straubing, liegt seit 731 die Abtei Niederaltaich. Nun wurden die zum Tagungshaus gehörenden Außenanlagen des Mauritiushofs neu gestaltet und mit einem Betonsteinpflaster sowie unkonventionellen Sitzbänken versehen.

Die Abtei und Kirche in ihrer jetzigen Form wurden von Abt Joscio Hamberger (1700 – 1739) im barocken Stil errichtet. Nach der Säkularisierung 1803 wurden die Klosterkirche und einige der benachbarten Gebäude durch einen Brand schwer beschädigt, was den Abbruch eines großen Teils der ehemaligen barocken Klosteranlage bedeutete. Erst gut 100 Jahre später konnte durch das Vermächtnis des Niederaltaicher Religionsprofessors Franz Xaver Knabenbauer die Abtei wieder aufgebaut und erneut von Mönchen bezogen werden.

In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgte die Restaurierung der verbliebenen alten Gebäudesubstanz. Zur gleichen Zeit wurden die Reste der barocken Klosteranlage durch einen Neubau ergänzt, der später ein Internat beherbergte. Außerdem entstand 1959 eine katholische Landvolkshochschule, die 1971 zu einem Bildungszentrum der Diözesen Passau und Regensburg erweitert wurde. Anfang der 60er Jahre nahm das Ökumenische Institut seine Arbeit auf. Darüber hinaus wurde das Kloster durch den Neubau des Gymnasiums St. Gotthard ergänzt.

Zuletzt erfolgte schließlich der Umbau des ehemaligen Internatstraktes zum Tagungs- und Gästehaus St. Pirmin.

Außenanlagen des Mauritiushofs

Neu gestaltet wurden die zum Tagungshaus gehörenden Außenanlagen des Mauritiushof 2, die besonders während der Sommermonate zur Entspannung einladen. Die hier vorherrschende strenge architektonische Gestaltung harmoniert gut mit der Sachlichkeit der Klostergebäude. Wesentliches Merkmal der Gartenplanung sind die mit dem Betonsteinpflaster Trento befestigten Flächen, sowie die Möblierung mit Wave-Bänken. Beide Produkte zeichnen sich aus durch klassische Eleganz und ihre Anpassungsfähigkeit an nahezu jeden architektonischen Stil.

Großpflaster: Alternative zu Naturstein

Das Großpflaster Trento bietet eine überzeugende Alternative zu Naturstein. Dazu tragen die unregelmäßig geformten Kanten genauso bei wie die Oberflächen aus Natursteinkörnung. Unterstützt wird diese Anmutung durch eine breite Farbpalette in naturnahen Nuancierungen. Erhältlich ist Trento in zwei Formaten sowie als spezielles Kreis-System.

Da das Pflaster ohne Fase hergestellt wird, ist es besonders angenehm zu begehen. Einsatzgebiete für Trento sind beispielsweise öffentliche Plätze, private Hauseingangsbereiche und repräsentative Firmengrundstücke.

Unkonventionelle Sitzbänke

Auf dem Gelände des Gästehauses im Kloster Niederaltaich wurde mit Trento ein großzügiger Aufenthaltsbereich gestaltet, der genügend Platz für die Aufstellung von Sitzbänken bot. Die Mitarbeiter des mit der Landschaftsplanung betreuten Architekturbüros Quast, München, entwarfen eine Pflasterfläche entlang des Tagungsgebäudes in Form eines Sägeblattes, dessen hintereinander angeordnete dreieckige Ausbuchtungen jeweils Platz für eine Bank bieten.

Das unkonventionelle Sitzmöbel von Steinwerk harmoniert durch seine geradlinige Form gut mit der strengen Gartengestaltung und bietet gleichzeitig einen optischen Fixpunkt. Es besteht aus einem Betonunterteil mit rasterartigen Aussparungen und einer Sitzfläche aus Holz. Der Übergang zwischen Bankunterteil und Sitzfläche ist in Form einer Sinuswelle gestaltet. Es ergibt sich so eine Auflockerung der quaderförmigen Bank. Durch die Aufstellung der Bänke hintereinander entsteht der Eindruck einer Skulpturen-Reihe.

Verlegung im versetzten Läuferverband

Das Trento-Pflaster kam in den Farben hell, mittel und dunkelgrau zum Einsatz. Für die Verlegung des 14 x 15 cm großen Betonpflasters wählten die Landschaftsplaner den versetzten Läuferverband. Die Steine wurden in einer 3–5 cm starken Bettungsschicht eingebaut. Während des Verlegens war auf einen Fugenabstand von 3–5 mm zu achten. Nach jeweils 2 Metern wurde die Pflasterfläche neu ausgerichtet.

www.abtei-niederaltaich.de

Architekt: Architekturbüro Quast, München


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