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Entwässerung im Badebereich rund um Becken und Duschen

Neubau eines Bad- und Kurhauses in Salzburg
Elegant-effizient entwässert

Infoservice
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Mit dem Neubau von Berger + Parkkinen ist in Salzburg eine beeindruckende Bade-Architektur entstanden. Das Stahl-Glas-Gebäude spiegelt die eleganten Formen des Wassers wider und erfüllt hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Für Sicherheit und Komfort der Badegäste sorgt rund um die Becken sowie bei Duschen und Garderoben eine effiziente Technik zur Entwässerung für schnell trocknende Böden.

Anforderung:

Visionäre Bade-Architektur im Dialog mit Mirabellgarten, Altstadt und Bergen

Lösung:

Barrierefreie, sichere Entwässerung auf oberer Dichtebene durch schnelle Wasser- und Schmutzabfuhr


Das Paracelsus Bad & Kurhaus liegt im Herzen Salzburgs und grenzt an den weltberühmten Mirabellgarten. Es wurde 1956 als Vorzeigeprojekt nach den Plänen von Architekt Josef Havranek errichtet. Ende 2016 wurde das Bad geschlossen und abgerissen.

Das neue Gebäude, geplant vom österreichisch-finnischen Architekturbüro Berger + Parkkinen, spiegelt die eleganten Formen des Wassers wider. Beeindruckend ist im Bad die Deckengestaltung mit unzähligen Keramikpaneelen, die an Meereswellen erinnern. Neben hohen Panoramafenstern flutet eine große Öffnung in der Decke das Bad mit Licht. In der Saunalandschaft darüber gewähren große Fensterflächen spektakuläre Ausblicke auf die Altstadt und die Festung. Zudem lässt es sich im „Infinity-Außenpool“ auf der Dachterrasse ebenfalls mit Stadtblick baden.

Zusätzlich zu LED-Leuchten minimieren spezielle Reflektoren und Linsenobjekte den Stromverbrauch. Auf dem Dach liefert ein Sonnenkraftwerk die Energie für die Lüftungs- und Klimaanlage. In den Becken ist ein System von Unterwasserkameras integriert. Wenn jemand zu lange regungslos unter Wasser ist, wird automatisch der Bademeister gerufen. Rund um die Becken, in den Gängen zu den Duschen und Garderoben sorgt eine effiziente Technik zur Entwässerung von Aschl (1A Edelstahl GmbH) für ein schnelles Auftrocknen der Böden.

Patentierte Entwässerung

Die Badrinne ‚SPArin‘ von Aschl erfüllt höchste Ansprüche. Das integrierte Rinnengefälle und die V-Kantung sichern die schnelle Wasser- und Schmutzabfuhr – auch bei wenig Wasser. Die europaweit patentierte Ausführung wird in rostfreiem Edelstahl gefertigt und ist durch die Schlitzbreite von 8 mm barfußbegehbar. Trotz schmaler Einlassbreite ist das Oberflächenwasser schnell verschwunden.

Die auf dem Markt bisher einzigartige Badrinne sorgt für eine Entwässerung der oberen Dichtebene. Durch Drainagelöcher wird die Dünnbettabdichtung entwässert. Der umlaufende Klebeflansch mit Mauerankern dichtet die obere Entwässerungsebene optimal ab. Folglich kann sich im Bodenaufbau keine Stau- oder Sickernässe bilden – mit dem positiven Effekt einer erheblich längeren Lebensdauer des Fugen- und Fliesenbettes.

Elegante Badrinne aus Edelstahl sorgt für Entwässerung

„Wir haben bei diesem tollen Projekt viele architektonische Feinheiten bestmöglich umgesetzt“, resümiert Ceo Ing. Roman Aschl. So zeichnet die SPArin parallel verlaufend die Ränder der fünf Becken in feinen Edelstahl-Linien glänzend nach. Techniker Walter Engl von der Ing. Hans Bodner Baugesellschaft KG aus Wals bewertet die Zusammenarbeit mit dem Aschl-Team als sehr gut: „Wir haben jede Unterstützung bekommen, alles wurde schnell abgewickelt. Es hat alles gepasst.“

Die Technik von Aschl ist übrigens auch im Parkhaus eingebaut: Dort garantiert die dichte Parkdeckrinne ‚Securin‘ die Entwässerung der oberen Dichtebene zwischen Pumpensümpfen. So wird der Bodenaufbau nachhaltig geschützt und Schäden an der Bausubstanz vermieden.


Projekt: Paracelsus Bad & Kurhaus, Salzburg

Standort: Auerspergstraße 2, 5020 Salzburg, Österreich

Bauherrschaft: Stadtgemeinde Salzburg KKTB Kongress, Kurhaus & Tourismus-Betriebe Stadt Salzburg

Architektur: Berger + Parkkinen Architekten Wien
www.berger-parkkinen.com


Kurzinterview

Intelligente Entwässerungstechnik

Ein Interview mit Clemens Zechmeister, Leiter Produktmanagement bei Aschl (1A Edelstahl GmbH). Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Systemen für Entwässerung und Rohrleitungskomponenten aus Edelstahl. Bisher 17 Patente und sechs eigenständige Markenanmeldungen belegen die permanente Innovationsfähigkeit. An der Badrinne SPArin und der Parkdeckrinne Securin mitgewirkt hat Clemens Zechmeister, der seit fast 15 Jahren Entwässerungstechniker bei Aschl ist und mittlerweile das Produktmanagement leitet. Der leidenschaftliche Entwickler berichtet im Interview über aktuelle und zukünftige Herausforderungen, innovative Ideen und ästhetische Projekte mit Entwässerung.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen in der Entwässerungstechnik?

Clemens Zechmeister: Alle Bauvorhaben haben individuelle Gegebenheiten und Anforderungen an eine optimale Entwässerungslösung. Diese gilt es genauestens zu eruieren und herauszufiltern, ganz gleich, ob es sich um den Bau eines Hauses, einer Großküche, eines Schwimmbads oder eines großen Industriekomplexes handelt. Nur dann kann eine perfekt passende Entwässerungslösung entwickelt werden, die alle individuellen Anforderungen erfüllt.

Wie geht Aschl an diese Herausforderungen heran und wodurch zeichnen sich die ASCHL-Produkte aus?

Clemens Zechmeister: Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung, der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie mit Planern und Architekten ist unser Produktportfolio genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Egal ob es um hohe Belastungen, einfache Reinigung, optimale Hygiene, große Wassermengen oder geringe Aufbauhöhen geht – wir haben eine Lösung! Unsere Entwässerungstechnik aus Edelstahl zeichnet sich durch höchste Qualität aus. Immer wieder entwickeln wir neue Produkte, die einzigartig auf dem Markt sind.

Die Aschl-Innovation Badrinne SPArin trägt Ihre Handschrift. Welche Momente sind Ihnen bei der Entwicklung besonders im Gedächtnis geblieben?

Clemens Zechmeister: Den ersten Prototypen in der Hand zu haben, die ersten internen Tests und Prüfungen erfolgreich abzuschließen, der Roll-out am Markt, die Realisierung der ersten Projekte, und das positive Feedback unserer Kunden sind Momente, an die man sich gerne erinnert. Wir haben mit der Badrinne SPArin eine absolut dichte, einteilige Rinne entwickelt, in der nicht nur das Wasser schnell abfließt, sondern auch die obere Dichtebene entwässert wird – ein weltweites Novum. Dadurch kann sich keine Stau- oder Sickernässe mehr bilden und der Bodenaufbau bleibt geschützt.

Beispielsweise in der Hotellerie und in Schwimmbädern spielt die Ästhetik eine große Rolle. Kann man Entwässerungstechnik auch elegant und unauffällig umsetzen?

Clemens Zechmeister: Natürlich, zum Beispiel kann man unsere Linienentwässerung SPArin sehr gut in das gesamtarchitektonische Konzept von Sanitär- und Poolbereichen einbinden. Wünsche von dezent bis präsent können wir bei unserer Produktpalette bereits in der Planung berücksichtigen. Im Paracelsus Bad & Kurhaus Salzburg beispielsweise verlaufen die feinen Edelstahl-Linien der SPArin parallel zu den Rändern der fünf Schwimmbecken. Das sieht sehr elegant aus. Kürzlich hat Aschl auch ein Referenzkompendium mit über 200 Objekten herausgebracht, welches die ganze Ästhetik moderner Entwässerungslösungen überzeugend dokumentiert.

Auf welche Weiterentwicklungen und Innovationen von Aschl dürfen wir in den nächsten Jahren gespannt sein?

Clemens Zechmeister: Bei Aschl wird in vielen Bereichen geplant und entwickelt. Das Engagement und der Einsatz des gesamten Aschl-Teams erzeugt stetig neue Ideen und diese sind der Ursprung der Aschl-Innovationsenergie. Alle Produktlösungen werden von unserem Innovations- und Produktmanagement mit eigenem Strömungslabor entwickelt und getestet. Dabei optimierten wir bestehende Produkte und gehen auf aktuelle Marktanforderungen ein. Über Zukunftsprojekte darf ich Ihnen leider nichts verraten, jedoch kann ich Ihnen versichern, es werden alle Herausforderungen mit der im Markt bekannten Aschl-Innovationspower in Angriff genommen.


Architektin Tiina Parkkinen: „In unseren Projekten sind Bezüge zur gebauten Umgebung, zum umgebenden Naturraum und zur sozialen Situation sehr wichtig.“


Das Projekt wurde von Anfang an als hocheffizientes Gebäude geplant. Als erstes Hallenbad in Österreich wurde es einer umfassenden Nachhaltigkeitsanalyse unterzogen. Es erhielt die höchste Zertifizierung „Klimaaktiv GOLD“.



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