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Hoch gestapelt

Neubau eines Logstikzentrums in Niedernberg
Hoch gestapelt

Dass ein neues Verteilzentrum sich zu einem städtebaulichen Highlight entwickeln kann, hat die Gries Deco Company in der Gemeinde Niedernberg unter Beweis gestellt. Um den großflächigen Hallenbau zu gliedern und zu gestalten, kamen eine vorgehängte, hinterlüftete Metallfassade in Weiß-Grau-Tönen zum Einsatz.

Übereinander gestapelte Kartons mannigfacher Größe, in unterschiedlichen Weiß- und Grautönen voneinander unterschieden – mit dieser Konzept-idee haben netzwerkarchitekten, Darmstadt, den Wettbewerb gewonnen.

Nach dem Motto „Aus dem Kleinen entsteht das Große“ wird ein großes Volumen gestapelt. Ergänzend werden einzelne Module als metallisch-reflektierende Flächen in Edelstahl ausgeführt und die Modulflächen durch eine Schattenfuge voneinander abgegrenzt. Konzeptionell werden auf diese Weise sowohl das Geschehen im Inneren nach außen visualisiert, als auch die Gebäudedimensionen der großen Volumen gebrochen.
Zur Realisierung der 26 530 m² großen Fassadenflächen kam zum ersten Mal eine kostengünstige, innovative Lösung für den Industrie- und Hallenbau zum Einsatz, die sich aus der engen Kooperation von Kalzip und der Schwesterfirma Fischer Profil entwickelt hat.
Fassadenlösung
Die Fassadenflächen des neuen Verteilzentrums bestehen aus einer zweischaligen Wandbekleidung, einem FischerTherm Stahl-Sandwichelement kombiniert mit einer vorgehängten, hinterlüfteten FC Aluminiumfassade von Kalzip. Die über eine Zustimmung im Einzelfall zugelassene direkte Befestigung der FC-zugehörigen SE-Rasterklickschiene auf die Sandwichelemente machte den Einsatz einer zusätzlichen Unterkonstruktion überflüssig. Dies führte zu einer Kostenersparnis von 600 000 Euro.
Die rechteckigen und quadratischen Modulflächen in unterschiedlichen Größen wurden mit horizontal verlegten FC-Paneelen in einem Rastermaß von 300 mm mit der standardmäßigen Kopfkantung ausgebildet. Die einzelnen Paneelfelder sind durch Schattenfugen voneinander abgegrenzt. Sie werden durch die unterschiedlichen Weiß- und Grautöne, die metallisch-reflektierende Edelstahlflächen sowie durch verglasten Flächen unterbrochen.
Architekten: netzwerkarchitekten PartG, Darmstadt
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