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Spiegelnde Optik mit Schutz

Neubau eines Parkhauses in Bremen
Spiegelnde Optik mit Schutz

Als Teil des Gestaltungskonzeptes erhielt das neue Parkhaus im Bremer Weser-Quartier eine für Zweckbauten außergewöhnliche Fassade, die dem architektonischen Niveau des gegenüberliegenden, ebenfalls von Murphy Jahn entworfenen Weser Towers entspricht. Eine wichtige Rolle im Fassadenkonzept spielen 200 Verbund-Fassadenplatten.

Das Parkhaus Weser Quartier gehört zum gleichnamigen Areal, dessen Neubebauung mit dem Weser Tower (Murphy Jahn Architekten) begann. Dieser wurde im Mai 2010 fertig gestellt, gefolgt von weiteren Gebäude-Neubauten. So bietet das sechsstöckige Parkhaus 700 PKW-Stellplätze an (Bauherr: Siedentopf GmbH & Co. KG). Genehmigt wurde es unter der Voraussetzung, dass die Fassade attraktiv und dem architektonischen Niveau des Quartiers entsprechend gestaltet wird.

Zusammen mit dem Spezialisten für Membranbau, Temme Obermeier, entwickelten die Architekten für das Parkhaus eine Membranfassade aus einem speziellen PVC-PES-Gewebe und spiegelnden Fassadenplatten, die in verschiedenen Richtungen geneigt montiert wurden. Die unterschiedlichen Neigungswinkel der spiegelnden Gläser sorgen für zwei optische Effekte: Zum einen reflektieren die Gläser die LED-Beleuchtung des gegenüberliegenden Weser Towers und zum anderen geben sie der Fassade je nach Einstrahlwinkel der Sonne immer wieder ein anderes Gesicht. Mal wirkt die Fassade ganz hell, in der untergehenden Sonne verfärbt sie sich eher zart rot, im Schatten des Bürogebäudes erscheint sie in dunklen Tönen.
Sicheres Verbundglas
Bei den hier als Spiegel wirkenden innovativen Fassadenplatten Infraclad L200 entschieden sich die Architekten für ein zwischenbeschichtetes Verbundglas aus Floatglas. Ein wesentlicher Vorteil dieser Gläser ist die Tatsache, dass die sogenannte Mikrowelligkeit, eine optische Beeinträchtigung von ESG, nicht auftreten kann.
Da die beschichtete Seite des Glases zur Folie hin laminiert wird, ist die Beschichtung vor Beschädigungen geschützt. Darüber hinaus besteht im Unterschied zu vorgespanntem Glas kein Spontanbruchrisiko.
Das Risiko des thermischen Bruchs wird deutlich reduziert, indem für die nach außen positionierte Glasscheibe des Verbundes ein eisenarmes Weißglas verwendet wird, das sich durch eine sehr geringe Wärmeabsorption auszeichnet. Und sollte ein Glas doch einmal beschädigt werden, so bietet es dank der innenliegenden Folie eine Splitterbindung und Resttragfähigkeit.
Weiterer Vorteil: Die beschädigte Scheibe kann schnell ersetzt werden, da das Produkt als Bandmaßprodukt hergestellt wird und somit beim Glaslieferanten lagerfähig
ist. Das sorgt für erhöhte Flexibilität, ein wichtiges Kriterium für ein gutes Baustellenmanagement.
Die laminierten Infraclad Fassadenplatten sind in den drei Typen L200, L120 und L140 erhältlich und farblich an die Infrastop Sonnenschutzglas-Palette angepasst. So können einheitliche Ganzglasfassaden realisiert werden. Erhältlich sind sie als Standard-Bandmaße 3 210 x 6 000 mm in den Dicken 8,8 und 12,8 mm.
Architekten: Murphy Jahn, Berlin
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