Umbau eines Ausstellungsbereiches im Deutschen Museum München

Für Mensch und Natur

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Die Sonderausstellung „Anthropozän – Das Zeitalter des Menschen“ wird im Deutschen Museum auf einem Bioboden ausgestellt. Der überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rizinusöl und Kreide hergestellte Fußboden erzeugt mit seinem rein weißen Dekor eine neutrale Atmosphäre mit ästhetischem Charakter.

Der Mensch verändert das Gesicht des Planeten. Er ist durch seine Eingriffe in den globalen Lebensraum Gestalter und Wandler und, als integraler Bestandteil der Natur, zugleich auch Empfänger der – positiven wie negativen – Folgen seiner Einflussnahme durch Urbanisierung, Handel, Mobilität, Industrialisierung und Landwirtschaft.

Daraus entwickelt sich eine Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft unserer Biosphäre, auf die das in Zusammenarbeit mit dem Rachel Carson Center for Environment and Society entstandene Projekt „Anthropozän“ im Deutschen Museum in München Antworten und Anregungen geben will.
In diesem Kontext spielen die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie eine zentrale Rolle, die beispielsweise der Bioboden von Windmöller erfüllt. Der überwiegend aus nachwachsenden und natürlichen Rohstoffen (u.a. Rizinusöl und Kreide) hergestellte Fußboden stellt im Münchner Museum mit seinem rein weißen Dekor eine neutrale Atmosphäre für die auf 1 400 m² ausgestellte zeit- und entwicklungsgeschichtliche Reise des Menschen.
Boden-Konzept
Für die rund 320 m² große Kernfläche sah der planende Architekt Klaus Hollenbeck für die Bodengestaltung eine fugenlose und farblich homogene Fläche vor, die den Exponaten eine ungestörte Aufmerksamkeit zukommen lässt. Zum Einsatz kam der wohngesunde und dauerelastische Bio-Polyurethanboden Purline von wineo: Er erfüllt durch die Kombination seiner Materialeigenschaften die technischen Anforderungen des Architekten und ist zugleich ein Symbol für die Verbindung von Mensch und Natur durch intelligente Produkte mit nachhaltigem Ressourcen-Management und verantwortungsvollen, Co2-reduzierten Fertigungsverfahren.
Unter technischen Gesichtspunkten punktete der Boden durch seine Widerstandsfähigkeit (NK 43) in Bezug auf alle mechanischen Belastungs- und Einflusskriterien, die in einem stark frequentierten Museum auftreten können. Selbst in dem ausgewählten hellen Design Pure White ist der Boden völlig unempfindlich in Bezug auf Kratzer und Fleckenbildung und weist auch nach stärksten Beanspruchungen der Oberfläche keine Gebrauchsspuren auf.
Anders als bei thermoplastischen Materialen (z. B. PVC, etc.) ist Purline als Duroplast materialbedingt zu nahezu 100% rückstellfähig. Abdrücke auf der Bodenoberfläche, die durch schwere Gegenstände entstehen können, bilden sich bereits nach kurzer Zeit von selbst zurück; die homogene Flächenoptik im Museum wird dadurch gewährt.
Er enthält keine Weichmacher, Lösungsmittel oder Chlorverbindungen, ist emissionsfrei und erfüllt im Brandverhalten die EN 13501–1 (Cfl-si schwer entflammbar).
Im Brandfall entwickeln sich keine toxischen Gase, Fluchtwege bleiben im Ernstfall durch die geringe Qualmbildung sichtbar. Über seine gesamte Lebensdauer bleibt der Bioboden nachhaltig.
Die PU-Oberfläche ist resistent gegen chemische Stoffe und kann mit einem handelsüblichen PU-Reiniger gepflegt werden. Die Oberfläche gewährleistet eine einfache, schnelle und hygienische Reinigung; das spart Personal- und Reinigungskosten. Laut Studie des Pfiff-Institutes, Memmingen, ergibt sich mit dem wineo-Produkt dauerhaft eine Kostenersparnis von bis zu 30% gegenüber anderen dauerelastischen Fußbodenbelägen. Ein Aspekt, der ihn auf stark frequentierten Laufflächen besonders wirtschaftlich macht.
Ausgezeichnet
Purline wird in Deutschland produziert und hat die bauaufsichtliche Zulassung des DIBT (Ü-Zeichen). Er erhielt zahlreiche international anerkannte Umweltsiegel und Zertifizierungen wie z. B. Blauer Engel, GreenGuard Gold, EPD, TFI-TÜV Proficert, finnisches M1 für Bauprodukte, dänisches Indoor Climate Label sowie französisches A+ Siegel.
Zudem wurde der Boden von Architekten mit international renommierten Designpreisen ausgezeichnet: Unter anderem mit dem Materialpreis der Stuttgarter „Raumprobe“ in der Kategorie Ökologie, dem Interior Innovation Award 2014 sowie dem Iconic Award 2014 „best of best“.
Anfang 2015 erhielt Purline digital den vom German Design Council ausgeschriebenen Interior Innovation Award 2015.
Architekt: Dipl.-Ing. Klaus Hollenbeck, Köln


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