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Kurze Bauzeit in Elementbauweise

Neubau Übergangsheim in Dinslaken
Kurze Bauzeit in Elementbauweise

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Rasch ansteigende Flüchtlingszahlen stellen die Kommunen bei der Unterbringung derzeit vor eine enorme Aufgabe. Für den Neubau von vier Übergangsheimen nutzten die Stadtverwaltung und der Caritasverband Dinslaken vorgefertigte Systemwandelemente aus Porenbeton. Die Elementbauweise sorgt neben einer zügigen Rohbauerstellung für eine nachhaltige Bauqualität.

Im nordrhein-westfälischen Dinslaken befinden sich auf dem Areal „An der Fliehburg“ Bestandsbauten aus vorherigen Jahrzehnten: Für die übergangsweise Unterbringung von neu ankommenden Menschen konnten vier unter Denkmalschutz stehende Bauten instand gesetzt werden. Vier andere Gebäude erwiesen sich jedoch als nicht sanierungsfähig und wurden abgebrochen. Auf den Fundamenten wurden Neubauten für insgesamt ca. 120 Bewohner errichtet. Der Caritasverband als Bauherr und Betreiber wünschte sich eine massive, werterhaltende Bauweise. Aus wirtschaftlichen Gründen und wegen der notwendigen kurzen Bauzeit bot sich dafür eine Errichtung aus vorgefertigten Wandelementen an. Die Wahl fiel auf Porenbeton Systemwandelemente der Xella Deutschland GmbH. Die Rohbauzeit dauerte lediglich von März bis August 2015, bezugsfertig waren die Neubauten im Oktober. Auch die ökologische Qualität des Baustoffs und hoher Schall- und Brandschutz überzeugten.

Der zuständige Architekt Heinz Vahnenbruck entschied sich bei den neuen Wohngebäuden für eine monolithische Außenwand mit einer Wanddicke von nur 30 cm. Im Sohlbereich wurde zur Vermeidung einer Wärmebrücke beim Wandaufbau eine 24 cm dicke Porenbetonwand mit einer 6 cm dicken Wärmedämmung vorgesehen. Bei der Planung wurden Grundriss und Formate der herzustellenden Ytong Systemwandelemente nach einem Rastermaß aufeinander abgestimmt.
„Die flexible, objektbezogene Herstellung der Ytong-Elemente ermöglicht durch variable Abmessungen planerische Freiheit. Trotzdem ist eine auf die Elementbauweise abgestimmte Rasterplanung aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll“, erläutert Vahnenbruck.
Die gewählten Elementbreiten betragen vorrangig 60 und 75 cm. Die Länge der Außenwandelemente PP 2–0,4 wurde auf 2 m festgelegt. Zusammen mit einer Kimmschicht aus Jumbo-Plansteinen mit einer Höhe von 50 cm auf einer Normalmörtelschicht von 25 mm und 25 cm hohen U-Schalen bzw. Stürzen ergab sich eine Wandhöhe von 2 775 mm. Für die tragenden Innenwände wurden Ytong Systemwandelemente der Festigkeitsklasse 4 mit einer Dicke von 20 cm verwendet. Da hier die eingesetzten Kimmsteine nur 10 cm hoch sind, mussten zur Erreichung der Wandhöhe die Innenwandelemente 240 cm lang sein. Gegen aufsteigende Feuchte wurde auf der Kimmschicht zudem als waagerechte Sperrschicht eine Abdichtungsbahn verlegt. Das Positionieren durch Anpressen des Wandelementes an das schon verlegte angrenzende Element ließ sich anschließend problemlos durch zwei Mann inklusive Bedienung der Versetzhilfe bewerkstelligen. Abschließend mussten nach der Aushärtezeit lediglich noch die Fugen verspachtelt werden. Ein Putzauftrag war nicht erforderlich: Die Wandoberfläche konnte nach Auftrag eines Spritzspachtels ohne weitere Behandlung mit einem Endanstrich versehen werden.
Planung:
Architekturbüro Vahnenbruck, Voerde


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