Neubau eines Wanderstahlstegs bei Grindelwald

Gipfelglück gesichert

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Schwebende Brücken und spektakuläre Aussichtsplattformen mitten in der Bergwelt: Immer mehr Alpenregionen bieten ein Bergerlebnis mit Adrenalinkick. Edelstahlkonstruktionen für Stahlstege sorgen auf dem First Cliff Walk in Grindelwald für die nötige Sicherheit – und nebenher auch für fast ungestörte Transparenz.

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Auf dem First Cliff Walk bei Grindelwald stockt selbst Hartgesottenen der Atem: Entlang von senkrechten Felswänden führt ein stählerner Steg über den tiefen Abgrund. Wer nicht rechts oder durch den Gitterboden in die Tiefe schauen will, studiert links das Gestein. Doch spätestens bei der 40 m langen Ein-Seil-Hängebrücke muss sich jeder der Höhe stellen. Und das lohnt sich: Der Blick führt über Alpenweiden und Wasserfälle hin zu den imposanten Viertausendern Eiger, Mönch und Jungfrau. Mit dem Gipfelrundweg, bestehend aus Hängebrücke, Felssteg und Aussichtspunkt in luftiger Höhe, hat die Firstbahn eine Ganzjahres-Attraktion bei der Bergstation First geschaffen.

Cliff Walks liegen im Trend. Immer mehr Touristenregionen versuchen, ihre Gipfel mit spektakulären Stahlstegen über dem Abgrund attraktiver zu machen. Hier kommt die Jakob AG ins Spiel, denn in solch schwindelerregenden Höhen müssen die Menschen optimal gesichert sein. Die Webnet-Edelstahlnetze des Schweizer Herstellers bieten eine gute Lösung. Sie dienen als Sicherung am Gipfelrundweg und führen beidseitig entlang des schneckenförmigen Aufstiegs bis zum Aussichtssteg. Ein sicheres Geländer, und dabei nahezu transparent für die freie Sicht. Unempfindlich erweisen sich die Edelstahlnetze gegenüber Temperaturschwankungen, wetterfest auch bei Sturm oder Schneefall. Schon beim Aufbau der Cliff Walks machen sich die Vorteile bemerkbar: Das Webnet ist leicht und lässt sich gut transportieren, die Montage ist einfach. Eine Herausforderung weniger bei den oft beschwerlichen Bauarbeiten.

Bauarbeiten für den First Cliff Walk

Der First Cliff Walk – Bau dauerte im vergangenen Jahr fünf Monate. „Schwierig war vor allem das sehr verwitterte Gestein“, erzählt Niklaus Schmocker von der Seiler AG aus Bönigen. „Wir mussten die Auslegerrohre bis zu 2,8 m tief verankern.“ Dies ist dank Kernbohrungen gelungen, nahm jedoch mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Die stark überhängenden Felspartien erschwerten die Montage zusätzlich: Viele Arbeiten in der Felswand mussten am hängenden Seil durchgeführt werden. Insgesamt hat die Seiler AG 32,3 t Stahl und 251 m2 Gitterrost verbaut. Und dank 398 m Webnet können die Gipfelbesucher die atemberaubende Aussicht heute gefahrlos genießen.

Material und Konstruktion

Das Webnet von Jakob schützt nicht nur auf Cliff Walks und Aussichtsplattformen. Im Alltag sichert es Treppen, Balkone oder Gärten, kommt aber auch als Absturzsicherung bei Brücken oder Helikopter-Landeplätzen zum Einsatz. Das rostfreie Webnet lässt sich so vielseitig einsetzen und richtet sich ganz nach den Erfordernissen des jeweiligen Projekts.

Ein Gewebe von besonderer Spannkraft und Flexibilität ermöglicht ein Netz, dessen Seile weder verknüpft noch gekreuzt sind: Das Jakob Inox Line Webnet ist eine Konstruktion aus rostfreien Stahlseilen, die zu zweit parallel in versetzten Hülsen liegen und sich gegenseitig verkrümmen. So lässt sich die Netzkonstruktion nach dem Ziehharmonikaprinzip beliebig auseinander ziehen. Dabei entwickelt die Konstruktion eine Federkraft, die sich je nach Maschenweite und Seildicke verändert. Getestet wurde das Jakob-Webnet nach EN 1263–1 auf seine statische und dynamische Beanspruchbarkeit.

www.myswitzerland.com/de-de/reiseziele/berge/alle-berge/first-auch-heute-ein-traeumli.html



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