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Konzentriert

Museumsgroßprojekt in Admont
Konzentriert

Hier wurde, um die vielfältigen Sammlungen des Benediktinerstifts Admont der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ein eindrucksvolles Museumsgroßprojekt von internationalem Rang geschaffen.

Aus den alten Museumsbereichen entstanden drei neue, sehr unterschiedliche Museumstypen – ein naturhistorisches, ein kunsthistorisches und ein Museum für Gegenwartskunst.
Drei unter einem Dach
Den Architekten vom Wiener Büro Wehdorn gelang damit das größte und kontrastreichste Privatmuseum Österreichs. Ein Museum, das sich ganz der Vielschichtigkeit der Kunst widmet und daher in vielerlei Hinsicht einmalig ist. Der umfassende Umbau dauerte insgesamt acht Jahre und betraf eine Fläche von ca. 8 000 m².
Größte Herausforderung waren nach Ansicht der Architekten der sehr dominante historische Bestand sowie die Vielfältigkeit der Museen. Der historischen Bausubstanz musste etwas Neues in zeitgemäßer Formen- und Materialsprache hinzugefügt werden. Zudem war die im Museumsbau prinzipiell sehr wichtige Haustechnik auf die unterschiedlichen Anforderungen der Museumstypen anzupassen und für den Besucher unsichtbar zu machen.
Spezifische Raumstimmung
„Will man eine ganz spezifische Raumstimmung schaffen, sollte man sehr sorgfältig über den richtigen Boden nachdenken“, meint Dipl. Ing. Christian Wöhrer, leitender Architekt des Museumsgroßprojekts Stift Admont. „Im Museum für zeitgenössischer Kunst war die Anforderung, einen strapazierbaren, sehr hellen Boden zu verwenden: Eiche war dafür das beste Material. Die weiß geölte Oberfläche sorgt für die notwendige Zurückhaltung. Im kunsthistorischen Museum sollte die Raumstimmung sehr zurückgenommen, sehr dunkel sein, der Boden sollte nicht allzu viel Eigenleben bekommen. Daher auch hier wieder die strapazierbare Eiche – allerdings mit der Räucherung. Weiters wollten wir die Fugen reduzieren bzw. so dezent wie möglich gestalten. Dies ist uns durch die Verklebung sehr schön gelungen. So treten die Fugen nur mehr in sehr großen Abständen auf. Diese Dehnfugen sind ohne Abdeckprofile bodengleich ausgeführt und treten somit kaum in Erscheinung.“ Mit der Marke „Admonter Naturboden“ von STIA konnten die vielfältigen Anforderungen wunschgemäß umgesetzt werden – speziell mit Europäischer Eiche Einblatt astig sowie Räuchereiche Einblatt astig.
Nach Wöhrers Ansicht bedeutet der architektonische Minimalismus-Trend im Umgang mit dem Boden, dass alles, was die Konzentration auf das Wesentliche – die Homogenität der Fläche – stört, so zu lösen sei, dass es nicht in Erscheinung tritt. Zum Beispiel die Minimierung der Fugenausbildung und das Weglassen von Sockelleisten: Exakte Fuge zum Rand, in der Fläche geschlossen mit Silikonfuge.
Dabei sollten aber die spezifischen Eigenschaften des Holzbodens wie Wärme oder Zeichnung jedoch ungestört zur Geltung kommen.
Weitere Informationen
Landhausdielen bba 539
Architekten: Dipl. Ing. Christian Wöhrer, Architekturbüro Wehdorn, Wien
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