Neubau eines Verwaltungsgebäudes in St. Pölten

Sonnenlicht nach Bedarf lenken

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Beim Neubau des Gemeindeverbands für Umweltschutz in St. Pölten sind von außen betrachtet die freitragenden Fassadenraffstoren ein prägendes Gestaltungsmittel. Beweglicher außenliegender Sonnenschutz ermöglicht hier optimale Lichtplanung gemäß Arbeitsstättenrichtlinie sowie individuelle Steuerung.

Regine Huber | jo

Nach einer Standort- und Machbarkeitsanalyse entschied man sich, den erforderlich gewordenen Neubau auf dem selben Grundstück wie bisher zu errichten. Architekt Josef Ruhm: „Ich musste bei der Planung das Grundstück optimal ausnutzen. Die kompakte Quaderform passt sich in die Umgebung ein und der Außenbereich mit Lager definiert das Gelände.“ Zielsetzung hierfür waren u.a. ein flexibles Raumangebot und größtmögliche Offenheit bei gleichzeitiger Passivhauszertifizierung.
Die Planung verlief von Beginn an in enger Abstimmung mit dem Bauherrn und den jeweils beteiligten Handwerkern. „Auch beim Sonnenschutz hatten wir exakt definierte Punkte für die Montage auf der Pfosten-Rigel-Fassade. Dafür war eine enge Abstimmung mit dem Fachpartner Roma nötig, der uns hierbei ausführlich und kompetent beraten hat“, erklärt der Architekt.
Sonneneinstrahlung gezielt steuern
Das Fassadenkonzept mit klaren Linien beinhaltet auf der Seite zur Straße und nach Süden Lochtrapezflächen, die von außen betrachtet geschlossen wirken und von innen als offen wahrgenommen werden. Die Fassadenraffstoren von Roma kommen überall dort zum Einsatz, wo die Sonneneinstrahlung gezielt gesteuert werden soll. Damit kann nun an jedem Arbeitsplatz das einfallende Licht in die individuell gewünschte Richtung gelenkt und ausgenutzt werden.
Die Raffstoreanlagen sind mit einem zusätzlichen Arbeitsstellungsgetriebe ausgestattet. Sie schließen damit beim herunterfahren nicht komplett, sondern kommen im richtigen Neigungswinkel von 40 Grad in der Endlage an.
Die stabilen, gebördelten Lamellen in Roma Anthrazitgrau RAL 7016 unterstützen die optische Leichtigkeit des Systems und harmonieren mit den Aluminium-Bändern an der Fassade.
Architekt Josef Ruhm: „ Gerade der Sonnenschutz ist bei Architekten ein oftmals unterschätztes Gewerk. Als Architekt ist man Ideengeber und Informant gleichermaßen. Deswegen muss man seine Bauherren über jedes noch so kleine Detail informieren. Denn letztendlich kommt es genau darauf an.“
Architekt:
Architekt DI Josef Ruhm, Herzogenburg, Österreichwwwwww.josefruhm.com


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