Einsatz einer AVA- und Baukostenmanagement-Software im Büro Berschneider + Berschneider

Kosten im Griff

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Die in Pilsach ansässigen Architekten Berschneider + Berschneider decken neben dem klassischen Hochbau auch die Innenarchitektur ab. Dabei haben sie die Kosten immer fest im Griff. Für die Kostenkontrolle – von der ersten Berechnung bis zur Abrechnung – setzt das Büro auf eine durchgängige AVA- und Kostenmanagement-Software.

Heike Blödorn | jo

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Gudrun und Johannes Berschneider sind sowohl Architekten als auch Innenarchitekten. Bei den umgesetzten Projekten war die Innenarchitektur schon immer ein zentrales Thema gewesen und gemäß der Firmenphilosophie „Architektur und Innenarchitektur aus einem Guss“ eine der Stärken der Oberpfälzer.

Das Leistungsspektrum des fast 40-köpfigen Teams umfasst Öffentliche Bauten wie z. B. den Umbau und die Sanierung eines ehemaligen Kapuzinerklosters in Neumarkt, Gewerbebauten, hochwertige Wohnhäuser genauso die Innenarchitektur von Restaurants, Hotels, Cafés, Arztpraxen, Restaurants und Wohnhäusern etc. Auch Rathäuser und Schulen haben die Oberpfälzer geplant und ausgeführt. Berschneider + Berschneider betreut seine Auftraggeber vom ersten Entwurfsgedanken bis zum Einzug und bearbeitet alle Leistungsphasen. Dabei deckt das Büro mit der AVA- und Baukostenmanagement-Software „California.pro“ der Münchener G&W Software AG die gesamte Kostenplanung und -kontrolle der Bauvorhaben ab.

Weit mehr als ein AVA-System

Mit Einführung der G&W-Software in 2005 ersetzte man das vorhandene Ausschreibungsprogramm, da es nicht mehr die Anforderungen des Planungsbüros erfüllte. Schnell erkannten die Planer, dass California.pro weit mehr als die klassischen Aufgaben eines AVA-Systems erfüllt wie das Erstellen der Leistungsverzeichnisse, die Angebotsprüfung, die Erstellung des Preisspiegels und die Vergabe. Nicht zuletzt führte die umfassende Beratung den G&W-Stützpunkthändler BSS BauSoftwareSysteme über die Einsatzmöglichkeiten der Software dazu, dass Berschneider + Berschneider die Durchgängigkeit des Programms nutzen.

Rico Lehmeier, Architekt und Geschäftsführer bei Berschneider + Berschneider: „Ursprünglich wollten wir mit der Software nur Leistungsverzeichnisse erstellen und ausschreiben. Im Laufe der Jahre haben wir die umfangreichen Funktionalitäten und einfache Handhabung von California.pro schätzen gelernt, so dass wir heute durchgängig damit die Kosten planen und überwachen.“

Bei Anlage eines neuen Projektes ermitteln die Architekten die Kosten über Kenngrößen bereits abgeschlossener Vergleichsprojekte und passen diese dem aktuellen Bauvorhaben an. Darauf aufbauend entwickelt sich die Kostenberechnung und nach Abstimmung mit dem Auftraggeber der Kostenanschlag. Mit California.pro dokumentiert Berschneider + Berschneider den Auftraggebern gegenüber jeden einzelnen Kostenstand und friert die einzelnen Stände zu Vergleichszwecken fest.

Hochbautechniker Manuel Luber erläutert: „Sämtliche Kosten, die zum Beispiel durch Mehrmengen, andere Bauteile oder eine hochwertigere Ausstattung entstehen, teilen wir in regelmäßigen Abständen dem Bauherren mit. So ist dieser immer auf dem aktuellen Kostenstand.“

Die Auswirkungen der Änderungen auf die Kosten sind bis in die einzelnen Positionen hinein bei Abweichungen nach oben und nach unten dokumentiert. Während des Projektverlaufs erhält der Auftraggeber regelmäßig Berichte über den Kostenstatus. In diesen sind die unterschiedlichen Kostenstände, die -entwicklung mit Hochrechnung und Prognose sowie der aktuelle Abrechnungsstand, die Nachträge und die prognostizierte Abrechnungssumme aufgelistet.

Verteilung auf Kostenträger

Mit California.pro ist die nachprüfbare Verteilung von Kosten auf verschiedene Kostenträger einfach. Diese Funktion kam auch bei der Sanierung des ehemaligen Kapuzinerklosters zum Tragen. Bauherren für Umbau und Sanierung waren sowohl die Stadt Neumarkt als auch die evangelische Kirche.

Abhängig von der jeweiligen Nutzung verteilen die Planer in California.pro die Planungs- und Abrechnungsmengen mit den anteiligen Kosten sowohl manuell als auch prozentual auf die beiden Kostenträger. Das System weist die Kostenaufteilung für Rechnungen und Zahlungsfreigaben nach und die Planer können die Kosten entsprechend der vorab definierten Aufteilung nach Kostenstellen und Kostenträgern den beiden Bauherren gegenüber dokumentieren.

Rico Lehmeier fasst die Vorteile der Software zusammen: „Hat man sich erst einmal eingearbeitet, ist das Programm äußerst übersichtlich und der Anwender behält immer den Überblick. Durch die Vielfältigkeit des modularen Aufbaus der Software kann man die Kostenseite eines Projektes ganzheitlich abdecken.“

Architekten:

Berschneider + Berschneider GmbH,

Pilsach

www.berschneider.com

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