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Nicht im Blindflug unterwegs

Büro- und Projektmanagementsoftware bei Krieger Architekten Ingenieure GmbH in Velbert
Nicht im Blindflug unterwegs

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Die Auseinandersetzung mit Architektur, Raum und den sich darin bewegenden Menschen bestimmen das Handeln von Krieger Architekten Ingenieure GmbH in Velbert. Diese Maxime sowie klar strukturierte Geschäftsprozesse und ein stringentes Projektcontrolling sichern den Erfolg der Planer. Zur Unterstützung setzt man auf ein ausgereiftes Büro- und Projektmanagementprogramm.

Anforderung:

Softwarelösung für effektive Prozesse und umfassendes, systematisches Projekt- sowie Unternehmenscontrolling

Lösung:

Leistungsfähige Büro-/Projektmanagementsoftware für Zeiterfassung, Honorare, Controlling und Mandantenfähigkeit u.v.m.


Heike Blödorn | jo

Als das ursprünglich genutzte System nicht mehr die gewünschten Funktionalitäten abdeckte, entschied man sich bei Krieger 2006 zum Wechsel der kaufmännischen Software. Nach einem ausführlichen Auswahlverfahren fiel die Entscheidung auf das Programm der Kobold Management Systeme GmbH. Die Leistungsfähigkeit von „Kobold Control“ in den Bereichen Zeiterfassung, Unternehmenscontrolling sowie Honorarberechnung und Honorarabrechnung deckte die vom Büro geforderten Funktionen ab.

Das 1933 gegründete Büro ist heute als Generalplaner mit ca. 60 Mitarbeitern in Velbert und Koblenz deutschlandweit und in Österreich tätig und hat sich auf den Bau von Sport- und Freizeitbädern spezialisiert.

Projekte budgetieren

Um über die Projekte jederzeit eine aktuelle Übersicht zu haben, budgetiert man bei Beginn den erforderlichen Rahmen mit Blick auf das Eigen- und Fremdhonorar sowie auf die monetären und zeitlichen Budgets. Während des Projektverlaufs gibt jeder Mitarbeiter zeitnah seine von ihm geleisteten Stunden auf die entsprechenden Leistungsphasen respektive auf die Besonderen Leistungen ein. Das gleiche gilt für Geschäftsführung und Projektleiter, da ansonsten aussagekräftige Auswertungen nicht möglich wären. Allgemeine Bürostunden werden auf das Gemeinkostenprojekt gebucht.

Damit das Programm exakte Zeitvorgaben errechnet, sind korrekte Mitarbeiterdaten erforderlich. Das Programm ermittelt die Stundensätze auf Basis der Gehaltsdaten und Sollstunden. Daraus entsteht ein individueller Stundensatz für jeden Mitarbeiter, der mit dem Gemeinkostenfaktor beaufschlagt wird. Kobold Control ermittelt diesen automatisch über die Erfassung der Gesamtstunden und der Gemeinkosten. Der Gemeinkostenfaktor ist der Zuschlag auf den mitarbeiterbezogenen Stundensatz und ermöglicht eine Zurechnung der Gemeinkosten wie Büromiete, Versicherungsbeiträge, Fahrzeugkosten etc.

Aussagekräftige Auswertungen

Mit der Controllingsoftware können Geschäftsführung, Controlling und Projektleiter übersichtliche Auswertungen über einzelne Leistungsphasen, Projekte, Projektgruppen und über das gesamte Büro abhängig von ihren Zugriffsrechten erstellen. Soll-/Ist-Vergleiche, Erstellung von Zeitnachweisen, Auftragsbestandsauswertungen und eine Einnahmen-/Ausgaben-/Liquiditätsplanung sind nur einige Beispiele der wesentlichen Merkmale.

Wichtig für die Kalkulation neuer Projekte sind die Auswertungen der Bäderprojekte nach Größe. Bei Projekten, bei denen die Honorare frei verhandelbar waren, diente das vorhandene Zahlenmaterial als Ausgangsbasis für die Kalkulation. „Uns lag eine Ausschreibung vor, bei der das Bauvolumen über 50 Mio. € lag. Da haben wir sowohl eine Aufwandskalkulation über die Flächen und die Kubikmeter erstellt als auch eine HOAI-Bewertung nach Rift und dann den Angebotspreis errechnet“, erläutert Marc Sondern, Leiter Unternehmenscontrolling bei Krieger.

Programm ist mandantenfähig

Als das Planungsbüro im Zuge eines EU-weiten Vergabeverfahrens gemeinsam mit seinem österreichischen ARGE-Partner als Generalplaner den Auftrag für einen Komplex bestehend aus u.a. Therme, Sauna, Gastronomie, Fitnesscenter, Veranstaltungsräumlichkeiten etc. im österreichischen Ischgl erhielt, führte man bei Kobold Control die Mandatenfähigkeit ein. Natürlich sollte auch dieses Projekt mit der Software gesteuert werden. „Mit dem zweiten Mandanten können wir Controlling, Nachunternehmerverwaltung, Rechnungslauf und Rechnungsprüfung des Projektes getrennt von unseren übrigen vornehmen. Das macht es für die Administration bedeutend leichter und übersichtlicher“, erklärt Sondern.

Liquiditätsplanung

Die Honorarvorschau benötigt der Controller für die Rechnungslegung und die Liquiditätsplanung. Nach Vertragsabschluss erstellt Krieger einen Projektterminplan. Dieser zeigt auf, wann welche Leistungsphasen fertiggestellt sein werden. Dementsprechend plant der Controller, wann er die Leistungsphasen abrechnen bzw. bei umfangreichen Leistungsphasen er Teilleistungsphasen abrechnen kann.

Das Programm schlägt auf Basis der Projektstandsplanung einen Abrechnungswert vor und zieht von diesem die prognostizierten Fremdrechnungen ab, so dass der Controller einen realistischen Wert für seine Unternehmensprognose erhält. Auch erstellt die Honorarvorschau Vorschläge für die Verteilung der Rechnungen über die restliche Projektlaufzeit. „Dadurch weiß ich, wann ich die Schlussrechnung stellen kann und wir den Gewinn buchhalterisch realisieren.“ Diese erfolgt über alle Projekte, so dass der Controller weiß, ob er eventuell Rechnungen verschieben sollte; er hat somit immer die Liquidität im Griff.

Am Ende des Monats pflegen die Projektleiter die aktuellen Projektstände ein. Somit sind Leistungsfortschritt und die dahinterliegenden Beträge der erbrachten Leistungen bekannt. Nach Abzug der bereits in Rechnung gestellten Summen weiß der Controller, was in Rechnung gestellt werden kann.

Strategisch bedeutsam

Das Planungsbüro schreibt jedes Angebot und jede Rechnung mit Kobold Control. Darüber hinaus generiert Krieger alle Projektkennzahlen mit der Software, angefangen bei den Stundenauswertungen bin hin zum Auftragsbestand. Das System liefert dem Büro wichtige Beiträge zur Unternehmensprognose über die nächsten 12 bis 18 Monate, insbesondere über Erlöse und die unfertigen Leistungen. Quartalsweise bespricht Marc Sondern die Unternehmensprognose mit der Geschäftsführung und dem Steuerberater. Der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten 18 Monaten ist für den Inhaber Michael Krieger essenziell, um nicht im „Blindflug“ unterwegs zu sein. Dank der Zahlen sind Geschäftsführung und Controlling immer über die wirtschaftliche Situation informiert und können somit sowohl die Projekte als auch das Büro betriebswirtschaftlich optimal steuern.


Marc Sondern, Leiter Unternehmenscontrolling, Krieger Architekten Ingenieure GmbH: „Wir haben im Laufe der Zeit den Softwaremarkt regelmäßig beobachtet, aber die von uns benötigten Funktionen und Leistungsfähigkeit bietet uns kein anderes Softwarehaus.“


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  • Bausoftware in bba

www.hier.pro/bba_bausoftware



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