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Transluzente Fassadenelemente aus Polycarbonat

Mehr als nur Kunststoff
Transluzente Fassadenelemente aus Polycarbonat

Polycarbonat ist 200-mal schlagzäher als Glas und weist zudem ein geringes Eigengewicht auf. Der thermoplastische Kunststoff eignet sich deshalb insbesondere für den Einsatz als lichtdurchlässiges Fassaden- oder Dachelement.

Eine Gebäudehülle aus Polycarbonat ist energieeffizient und kann gleichzeitig effektiv vor Wärme und Kälte schützen. Der Kunststoff ist wärmeformbeständig und hält auch starken Temperaturveränderungen stand. Überdies sind Fassaden- und Dachelemente aus Polycarbonat transluzent und lassen daher auf natürliche Weise Licht in das Gebäudeinnere.

Lösung für Fassaden und Dächer     

Chemisch gesehen gehört der thermoplastische Kunststoff Polycarbonat zur Gruppe der Polyester. Hergestellt wird der Werkstoff durch die Polykondensation von Phosgen und Diolen. Polycarbonat befindet sich beispielsweise in CDs, Heckscheiben oder auch Koffern. Die Rodeca GmbH setzt bereits seit Ende der 1980er Jahre auf Polycarbonat für die Herstellung von Lichtbau-Elementen für Dächer und Fassaden. Denn eine lichtdurchlässige Gebäudehülle bietet sowohl wirtschaftliche, funktionelle, ökologische als auch ästhetische Vorteile.

Die Produkte von Rodeca verfügen – je nach Ausführung – über einen Wärmedurchgangskoeffizienten von bis zu 0,9 W/(m²·K). Insbesondere der mehrschalige Aufbau der Paneele gewährleistet eine optimierte Wärmeisolierung. Die Lichtbau-Elemente eignen sich deshalb sowohl für die energetische Sanierung im Bestand als auch für den wärmedämmenden Einsatz im Neubau. Die mehrschaligen Hohlkammerscheiben und Paneele halten laut Hersteller selbst extremen Bedingungen sowie Temperaturen von minus 40 bis plus 115 Grad stand. Polycarbonat schützt damit effizient vor Hitze und Kälte, Lärm und Schmutz sowie vor Wind und Regen.

Polycarbonat kann zudem recycelt werden. Denn im Gegensatz zu den mittlerweile weit verbreiteten Composit-Paneelen, bei denen mehrere verschiedene Werkstoffe in einer Sandwichstruktur miteinander verbunden werden, bestehen die Polycarbonat Paneele nur aus einem Material. Fassaden und Dächer können so auch nach der Nutzung wieder in formbares Granulat zurückverwandelt werden. Daraufhin können im Rahmen eines Wertschöpfungskreislaufs neue Produkte aus einem solchen Regranulat geschaffen werden.

Lichtbauelement für Fassaden

Schlagzäh und leicht

Am ehesten vergleichbar ist Polycarbonat mit Acryl beziehungsweise Polymethylmethacrylat (PMMA). Beide sind Kunststoffe mit einer großen Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten. Sie sehen sich optisch sehr ähnlich, lassen sich auf die gleiche Weise verarbeiten und werden als Plattenmaterial und Hohlkammerprofile im Baubereich eingesetzt.

Polycarbonat ist leichter zu bearbeiten, da die Bruchwahrscheinlichkeit um einiges geringer ist als bei Acryl. Darüber hinaus weist Acrylglas eine geringere Stoßfestigkeit und Schlagzähigkeit auf im Vergleich zu Polycarbonat. Daher sollten Acrylglas-Stegplatten nicht in Gebieten mit hoher Unwetterwahrscheinlichkeit zum Einsatz kommen.

Im Vergleich zu Glas ist Polycarbonat deutlich widerstandsfähiger und schlagzäher. Mit 89 Prozent Lichtdurchlässigkeit bei gleichzeitig hoher Festigkeit bietet der Werkstoff einen passablen und vergleichsweise kosteneffizienteren Glasersatz – beispielsweise bei großflächigen, transparenten Abdeckungen.

Dazu kommt, dass der Kunststoff – insbesondere im Vergleich zu Glas – über ein geringes Eigengewicht verfügt und problemlos verarbeitet werden kann. Dies erleichtert die Montage. Dank der individuell bestimmbaren Spannweite der Lichtbau-Elemente sind signifikante Einsparungen bei der Trägerkonstruktion möglich. Es sind verschiedene Breiten, Dicken und Höhen der Paneele erhältlich. Auf Wunsch können Fenster- und Kipp-Elemente von Rodeca in die Polycarbonat-Fassade integriert werden. So kann das Gebäude unkompliziert gelüftet werden und Brandschutz- und Rauchabzugsanforderungen werden erfüllt.

Kreativer Baustoff mit Tageslicht-Garantie

Architekten und Planer schätzen die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten, die Polycarbonat bietet. Das Material an sich ist transparent und farblos. Durchscheinende Gebäudehüllen überzeugen durch ihren natürlichen Lichteinfall in das Bauwerk. Die Standardausführungen Opal und Kristall unterscheiden sich in ihren Transmissionswerten.

Neben diesen verfügt das Rodeca Sortiment außerdem über mehrere Design-Serien. Sie bestechen durch ihre unterschiedlichen Einfärbungen des Polycarbonats. Rodeca bietet in diesem Kontext eine umfangreiche Farbpalette sowie matte Farben und Pastelltöne an. Spezielle Heatbloc-Pigmente reflektieren die Infrarot-Strahlung und bieten einen optimalen Schutz vor Hitze. Auch bei den kolorierten Varianten bleibt das Polycarbonat lichtdurchlässig.

Je nach individuellen Objektanforderungen kann die Fassade auch blickdicht von außen gestaltet sein und gleichzeitig Tageslicht in das Gebäudeinnere lassen. Ein positiver Nebeneffekt bei manchen Einfärbungen ist ein angenehmer Sichtschutz von außen sowie ein Sonnenschutz. Die modernen Paneele können für die gesamte Fassade oder für einzelne, besondere farbliche Akzente eingesetzt werden. So wird jedem Gebäude durch eine gezielte Verwendung der farbigen Bauelemente eine individuelle Ästhetik und ein unverwechselbarer Charakter verliehen.

Leichtgewichte für anspruchsvolle Dach- und Fassadengestaltung

Einsatzbereiche von Polycarbonat-Elementen

Durch den Tageslicht-Einfall eignen sich Polycarbonat-Bauelemente besonders für Industrie- und Gewerbehallen. In kommunalen Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Sportstätten kommen die lichtdurchlässigen Fassaden- und Dachsysteme ebenfalls zum Einsatz. Auch bei prämierten Projekten und internationalen, architektonisch anspruchsvollen Kulturbauten wurden bereits transluzente Paneele von Rodeca verbaut. Im Innenbereich finden die Hohlkammerplatten vor allem Anwendung als Raumteiler. Bei der Garten- und Landschaftsgestaltung eignen sie sich für Eingangsbereiche sowie Terrassen.

www.rodeca.de


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