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Tiny-House-Studie: Marktpotenzial liegt bei 3,9 Milliarden Euro bis 2022

Wohnen auf kleinem Raum
Tiny-House-Studie: Marktpotenzial liegt bei 3,9 Milliarden Euro bis 2022

Tiny House Marktstudie
Sind Tiny Houses wirklich der nächste große Bautrend? Bild: LIVEE I Brecht /bpr – Innovatives Wohnen I www.livee-house.com

Der Tiny-House-Markt in Deutschland hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Für viele ist er aber immer noch sehr schwer einzuschätzen: Geht es hier nur um ein paar Minimalisten – oder doch um eine neue Bewegung, die von vielen Marktteilnehmern noch unterschätzt wird?

Zahllose Beiträge in Medien und Presse spiegeln das riesige Interesse an den hippen Mini-Häusern wider. Doch ob Tiny Houses wirklich der nächste große Bautrend sind – dazu gab es bisher kaum fundiertes Datenmaterial.

Die erste »Tiny House Marktstudie« für den deutschen Markt schließt nun diese Informationslücke und liefert Antworten zu den wichtigsten Fragen – auf Grundlage von Zahlen, Fakten und Expertenaussagen. Die Analyse wurde von LIVEE in Kooperation mit dem Tiny House Verband erstellt und ermöglicht Einblicke in Status quo und Entwicklung dieses spannenden Marktes.

Kleiner Raum, großes Thema

Markt in Bewegung

Die Studie zeigt: Es ist Bewegung im Markt. So kommen zum Beispiel fast monatlich neue Minihaus-Anbieter hinzu. Ein Verband wurde gegründet, um eine Anpassung des Baurechts voranzutreiben. Auch Finanzinstitute beschäftigen sich intensiv mit dem minimalistischen Bautrend und evaluieren mögliche neue Geschäftsfelder. Auf Google suchen monatlich 165.000 Menschen nach dem Begriff „Tiny House“.

Eine Umfrage unter deutschen Minihaus-Herstellern und Interviews mit vielen Branchenexperten förderten zudem (mehr oder weniger) überraschende Erkenntnisse zutage. Eher weniger überraschend: 83 Prozent der befragten Hersteller gaben an, dass eine „Reduzierung auf das Wesentliche“ der wichtigste Beweggrund ihrer Kunden für den Kauf eines Tiny Houses sei. Eher überraschend allerdings: Die Mehrzahl der Interessenten und Kunden setzt ihr Minihaus-Projekt nicht etwa in jungen Jahren um, sondern im Alter von 46 bis 55.

Minimalistisch mit Komfort

Megatrends und Hemmnisse

Die Studie beantwortet auch viele bisher offene Fragen zu Marktteilnehmern, Marktvolumen, Herausforderungen und Chancen für die weitere Entwicklung. „Erstmals haben wir auch repräsentative Zahlen für das Marktvolumen und das Marktpotential auf Grundlage von erfassten Absatzzahlen der Tiny-House-Hersteller ermittelt“, erklärt Christian Brecht, einer der beiden Autoren.

Vervollständigt wird die Untersuchung durch die Beschreibung von 12 gesellschaftlichen Megatrends und Schlüsselfaktoren, die für die weitere Entwicklung des Mininaus-Marktes relevant sind, wie steigende Miet- und Immobilienpreise oder die wachsende Anzahl an Singlehaushalten.

Die Studie untersucht zudem die größten Hemmnisse und Herausforderungen für das weitere Wachstum der Minihaus-Bewegung. Aktuell fehlt es ganz besonders an ausreichend Stellplätzen für angehende Wohnminimalisten.

Weitere Informationen und Einblicke in die Studie »


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