Lunare Architektur seit 1959

»Architekturführer Mond« erschienen

Im »Architekturführer Mond« sind alle Artefakte zusammengestellt, die der Mensch seit der Landung von »Luna 2« im Jahr 1959 auf den Mond geschickt hat.
Im »Architekturführer Mond« sind alle Artefakte zusammengestellt, die der Mensch seit der Landung von »Luna 2« im Jahr 1959 auf den Mond geschickt hat.

Am 21. Juli 1969, vor 50 Jahren, betrat der erste Mensch den Mond. War dieser Himmelskörper schon immer ein Sehnsuchtsort der Erdenbewohner, so wurde er es nun erst recht. Heute denken wir sogar ernsthaft über eine Besiedelung des Erdtrabanten nach. Im Zuge vieler Missionen wurden seither Artefakte für den Mond geplant und gebaut. Dass man hierbei nicht nur von lunarer Architektur sprechen, sondern sogar eine Typologie aufstellen kann, zeigt eindrucksvoll der »Architekturführer Mond«, der nun zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung bei DOM publishers erscheint.

Paul Meuser hat für diese Publikation all jene Artefakte recherchiert und zusammengestellt, die der Mensch seit der Landung von »Luna 2« im Jahr 1959 auf den Mond geschickt hat: teils bizarre Technik, teils Behausungen für Astronauten.

Die Bandbreite der Objekte reicht in chronologischer Ordnung vom sowjetischen und US-amerikanischen Weltraumrennen bis zur Gegenwart mit den Missionen von Japan, Europa, China, Indien und Israel – betrachtet durch die architektonische Brille, jedoch frei von ideologischer Färbung.

So bringt dieses Buch Autoren und anerkannte Experten aus Ost und West gleichermaßen zusammen:

Die Architektinnen Galina Balaschowa (Russland) und Olga Bannova (USA, University of Houston) reflektieren z.B. konkrete Gestaltungsfragen zur Innenarchitektur einer Mondlandefähre damals und zur Gebäudestruktur einer künftigen Mondstation.

Alexander Gluschko (Sohn des Chefingenieurs des sowjetischen Raumfahrtprogramms Walentin Gluschko) eröffnet eine historische Perspektive auf ein sowjetisches kosmonautisches Mondprogramm, das zwar umfangreich geplant, aber nie realisiert wurde.

Und die beiden Raumfahrtkenner Brian Harvey (China) und Gurbir Singh (Indien) werfen einen detaillierten Blick auf die gegenwärtigen Entwicklungen der chinesischen und indischen Mondraumfahrt.

Kaum jemand wird die menschengemachten Relikte, die seit Jahrzehnten auf dem Mond verstreut herumliegen, vor Ort begutachten können. Doch so wie der Mond selbst zu gewagten Höhenflügen inspiriert, so dient dieser Architekturführer einer imaginierten Reise, in der man nebenbei eine Geschichte der Erfolge, aber auch der  – teils vertuschten – Fehlschläge erfährt.

Paul Meuser
Architekturführer Mond
135 x 245 mm, 368 Seiten
500 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-669-9
EUR 38,00 / CHF 46,40
Juni 2019. DOM publishers, Berlin

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