Hauseinführungen - Schwachpunkte bei Kellerabdichtung erfolgreich minimieren

Gas- und wasserdichte Hauseinführungen

Schwachpunkte bei der Kellerabdichtung erfolgreich minimieren

Hauseinführungen sind stets ein Schwachpunkt bei der Kellerabdichtung. Der FHRK empfiehlt deshalb Mehrsparten-Hauseinführungen. Bild: FHRK
Hauseinführungen sind stets ein Schwachpunkt bei der Kellerabdichtung. Der FHRK empfiehlt deshalb Mehrsparten-Hauseinführungen. Bild: FHRK

Hauseinführungen stellen stets einen Schwachpunkt für die Kellerabdichtung dar. Die Durchdringungen für Ver- und Entsorgungsleitungen müssen nachweislich gas- und wasserdicht sein. Traditionelle Baustellenlösungen können diesen Nachweis kaum erbringen. Immer mehr Netzbetreiber verlangen deshalb die Verwendung industriell gefertigter Hauseinführungssysteme.

Hauseinführungen sind stets ein Schwachpunkt bei der Kellerabdichtung. Der FHRK empfiehlt deshalb Mehrsparten-Hauseinführungen. Bild: FHRK
Hauseinführungen sind stets ein Schwachpunkt bei der Kellerabdichtung. Der FHRK empfiehlt deshalb Mehrsparten-Hauseinführungen. Bild: FHRK

Bei Kellern ist eine dauerhaft funktionierende Abdichtung gegen Wasser und Feuchte unverzichtbar. Dabei kommt es nicht nur auf die großflächige Abdichtung der Wände und Bodenplatten an. Mindestens ebenso wichtig sind Schwachunkte, wie z.B. die Durchführung von Ver- und Entsorgungsleitungen. Sind die dafür erforderlichen Durchdringungen nicht zuverlässig dicht, können Wasser, Schleich- und Radongase ins Gebäude dringen.

Jedes Gebäude benötigt Ver- und Entsorgungsleitungen, z.B. für Wasser, Strom, Telekommunikation, Gas oder Fernwärme. Die Durchdringung, durch die diese Leitungen ins Gebäude geführt werden, muss nachweislich gas- und wasserdicht sein. Deshalb fordern der DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) und weitere Fachverbände Hauseinführungssysteme, die auf Wasser und  Gasdichtheit geprüft sind. Diesen Nachweis können traditionelle Baustellenlösungen kaum erbringen. Immer mehr Netzbetreiber verlangen deshalb die Verwendung industriell gefertigter Hauseinführungssysteme, bei denen diese Sicherheit gegeben ist.

Die im Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V. (FHRK) zusammengeschlossenen Firmen lassen ihre Hauseinführungssysteme entsprechend prüfen und zertifizieren. Der FHRK empfiehlt für die Hausversorgung Mehrsparten-Hauseinführungen. Sie bündeln alle Versorgungsleitungen. Das spart nicht nur Platz, sondern hat zusätzlich den Vorteil, dass die Wand oder die Bodenplatte nur eine Öffnung benötigt.

Der FHRK gibt Infobroschüren und eine detaillierte Planungshilfe heraus. Letztere zeigt, wie der Anschluss der Hauseinführung an die Flächenabdichtung unter Berücksichtigung des Wandaufbaues, der Lage der Wärmedämmung und der Wasserbelastung zu erfolgen hat.

Die kostenlosen Druckschriften können beim FHRK angefordert oder unter www. fhrk.de heruntergeladen werden. Dort sind auch Adressen von über 800 qualifizierten Fachhändlern in ganz Deutschland zu finden.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

» Neues Gesetz gegen Radongas

» Neues Hochwasserschutzgesetz II

Anzeige

Anzeige

MeistgelesenNeueste Artikel

Anzeige

Anzeige

Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der bba-Infoservice? Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Medien GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum bba-Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des bba-Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de