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Fugenlose kapillaraktive Innendämmung ohne Dampfbremsfolie

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Fugenlose kapillaraktive Innendämmung ohne Dampfbremsfolie

Das Unternehmen Isocell bietet zwei Anwendungsmethoden, mit denen der hoch kapillarleitende Dämmstoff Zellulose fugenlos als Innendämmung ein- bzw. aufgebracht werden kann. Bild: Isocell
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Das Unternehmen Isocell bietet zwei Anwendungsmethoden, mit denen der hoch kapillarleitende Dämmstoff Zellulose fugenlos als Innendämmung ein- bzw. aufgebracht werden kann. Beide Varianten sind durch Forschungsvorhaben und Langzeitmessungen in ihrer Funktionalität bestätigt worden und bewähren sich bereits seit Jahren sehr erfolgreich in der Praxis. In beiden Fällen wird auf eine Dampfbremsfolie verzichtet. Die luftdichte Ebene wird meist durch eine Putzschicht oder mit diffusionsoffenen Plattenwerkstoffen, wie Gipsfaser oder MDF-Platten, erzielt. Bei der ersten Anwendungsvariante handelt es sich um Renocell, ein tragfähiges, verputzbares Wandsystem aus Zellulosefasern, das aufgesprüht wird. Dadurch passt es sich jeder Unebenheit nahtlos an. So werden nicht nur Hohlräume zwischen Dämmung und Mauerwerk vermieden, es können auch jene Rundungen und „schiefen“ Oberflächen beibehalten werden, die den alten Bauwerken ihren Charme verleihen. In der Regel werden bei dieser Variante 6 bis 8 cm umgesetzt. Die zweite Variante: Vorgesetzte Holzständerkonstruktionen, die mit Zellulose ausgeblasen und mit Putzträger, beispielsweise einer Holzwolle-Leichtbauplatte, beplankt werden. Dazu wird ein Tragwerk aus senkrechten Holzständern (z.B. 5/8er-Latten) an der zu dämmenden Wand errichtet. Um die lückenlose Verbindung von Dämmung und Untergrund zu gewährleisten, wird mit Distanzhaltern je nach Untergrund ein Abstand von 2 bis 5 cm zur Außenwand hergestellt. Je nach Unterkonstruktion bzw. nachfolgenden Plattenwerkstoff ist das Anbringen einer Querlattung erforderlich. Danach wird die Zellulosedämmung eingeblasen, die den Hohlraum fugenlos und setzungssicher ausfüllt. Zur Rauminnenseite werden schließlich entweder Trockenbauplatten oder Putzträgerplatten verlegt. Die Endbeschichtung erfolgt mit diffusionsoffenen Farben bzw. Putzen. Diese Variante lässt auch hohe Dämmstärken zu.

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