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Heiter in Szene gesetzt

Sanierung eines Wohnhochhauses in Freiburg
Heiter in Szene gesetzt

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Im Freiburger Süden liegt das in der 1970er Jahren erbaute Wohnhochhaus mit 141 Sozialwohnungen zwar verkehrstechnisch günstig, aber dennoch kaum attraktiv. Das Sanierungskonzept – optisch und energetisch – sah eine zeitgemäß heitere Farbgebung und ein Wärmedämmverbundsystem vor.

Martina Lehmann, Caparol | jo

Als Dipl. Designerin Petra Ruhnau das Objekt erstmals sah, präsentierte es sich in ursprünglicher Farbfassung: Beige, Grau und Grün. Auch wenn die Hochhausarchitektur der 70er Jahre selten geliebt wird, so wird das ‚Wegstreichen‘ heute meist nicht mehr als Lösung gesehen.
Ganz im Gegenteil: Was nicht wegretuschiert werden kann, wird heute als Zeitzeugnis gesehen, optisch sowie energetisch aufgewertet und selbstbewusst in Szene gesetzt.
Mit dieser Aufgabe befasste sich zunächst das Architekturbüro Schindler aus Waldkirch. Neue Hauseingänge, Treppenhausverglasungen und Fenster wurden in der Planung ebenso vorgesehen wie eine effektive Fassadendämmung. Das bisher stark gliedernde Raster durch die Plattenfugen entfiel, neue Eingangsbereiche sorgen für mehr Transparenz und Sicherheit.
Farbkonzept
In Absprache mit dem Architekturbüro erarbeitete Petra Ruhnau zwei Farbkonzepte für die Wohnanlage.
Das nun realisierte Konzept zeigt sich plakativ und erfrischend. Ein Rot-Orange-Ton taucht in diesem Entwurf auf, ebenso helle Sandfarbtöne kombiniert mit leuchtendem Maigrün und kühlen Blaunuancen.
Die Wohnanlage wird dadurch zum Hingucker auf der stark befahrenen Basler Straße. Die hellen Basisfarbtöne verleihen den einzelnen Baukörpern Leichtigkeit. Die Fassadenbereiche in Rot, Grün und Blau schaffen vertikale Unterbrechungen, die das Gebäude gliedern.
Die Farbgebung (Siliconharzfarbe ThermoSan mit integrierter Nano-Quarz-Gitter Struktur für saubere Fassaden von Caparol ) unterstreicht die unterschiedliche Funktionsbereiche wie Treppenhäuser und Wohnflächen, die in vor- oder rückspringenden Ebenen liegen.
Ein interessantes Detail sind die farbigen Sockelzonen. Normalerweise wird dem Sockel wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Petra Ruhnau sieht das anders:
„Gerade diese ungewöhnlichen, kleinen Akzentbereiche bringen etwas Verspieltes in die strenge, geradlinige Architektur. Sie überraschen, regen an, bringen heitere Aspekte in eine Wohnumgebung, die wenig Individualität zulässt. Die farbigen Treppenhäuser werden
durch ihren farbintensiven Sockel verstärkt hervorgehoben.“
Architekt: Thomas Schindler, Architekt BDA, Waldkirch

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