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Schiebetüren mit wandbündigem Anschluss im Loftbüro

Neubau eines Mischgebäudes mit Büroräumen im norditalienischen Treviso
Spannendes Raumkonzept

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Lichtdurchflutete Büroräumlichkeiten in Treviso bieten Platz für neue Ideen und frische Inspiration. Das Gestaltungskonzept überzeugt mit Elementen im Industriestil und einer Formensprache der modernen, detailreduzierten Innenarchitektur. Einen wichtigen Baustein bei der Umsetzung bilden Schiebetüren mit wandbündiger Optik.

Anforderung:

Moderne Raumgestaltung und angenehme Arbeitsatmosphäre für Bürogemeinschaft

Lösung:

Platzsparende, wandbündige Schiebetüren und Sockelleistenprofile erzielen reduzierte Optik


Petra Menath | be

Als sich die drei Firmen, die alle in der Architekturszene verwurzelt sind, zur Bürogemeinschaft zusammenschlossen, waren sie sich einig: Ihr neues Büro sollte so konzipiert sein, dass eine optimale Zusammenarbeit gefördert wird. Sie stellten sich eine offene Umgebung vor, in der Austausch und Begegnung im Mittelpunkt stehen sollten. So wollte man in Zukunft Synergien besser nutzen. Und natürlich sollte das Gestaltungskonzept auf eine angenehme Büroatmosphäre abzielen, in der man sich wohlfühlt.

Die Räumlichkeiten liegen im Erdgeschoss eines Mehrparteienkomplexes im norditalienischen Treviso und werden von großen, hellen Fensterfronten umrahmt. Die Besonderheit: Das Objekt besteht aus einem einzigen großen Raum. Zunächst ging es also darum, die vorhandene Fläche so in abgetrennte und offene Zonen aufzuteilen, dass ein harmonisches Ganzes entstand.

Raumteilung für geordnete Ruhe

Die Innenarchitektin Manuela Pelizzon nutzte die Gegebenheiten geschickt und platzierte im Zentrum des Raums einen Facility-Block für den operativen Geschäftsbereich, der nun Raumteiler und Stauraum zugleich ist. Dieser Raum beherbergt die Lüftungstechnik, Garderobe, das Büromaterial und einige technische Gerätschaften. So verschwinden diese Dinge aus dem Blickfeld und sorgen für eine aufgeräumte Umgebung – und für konzentriertes Arbeiten.

Die Arbeitsplätze mit jeweils acht Mitarbeitern verteilen sich damit auf zwei Bereiche links und rechts des Facility-Blocks. Um die Raumteilung optisch aufzulockern, wurde ein Podest mit integrierten Schubladen um den Block herum platziert: So hat man eine bequeme Sitzgelegenheit und zusätzlichen Stauraum gewonnen. Für den nötigen Sichtschutz zur Straße sorgen einfache, schwarz lackierte Bücherregale, die die Arbeitsplätze zur Fensterfront abschirmen.

Als geschlossene Räume mit Schiebetüren hat Innenarchitektin Manuela Pelizzon lediglich den Meetingraum, den Sanitärbereich, den Druckerraum und die Cafeteria geplant.

Reizvoller Stilmix mit Schiebetüren

Gestalterisch ist eine spannende Mischung aus Industriestil und modernem Einrichten entstanden, kombiniert mit vielen natürlichen Materialien und unterschiedlichen Pflanzen.

Die Lüftungsrohre wie auch die Betondecke wurden gewollt sichtbar gelassen. Dieser unfertige Look vermittelt herben Charme und steht im attraktiven Kontrast zum cleanen Erscheinungsbild der Büroumgebung mit ihren großen Glasflächen, dem detailreduzierten Mobiliar und den flächenbündigen Schiebetüren. Einen weiteren interessanten Kontrast bildet die umlaufende Wandverkleidung aus zementgebundenen Holzwollplatten, die sich nicht nur zur Schallisolierung eignen, sondern auch den rauen Look noch verstärken. Sie wurden zur Schalldämmung auch an der Decke eingesetzt. Viele Grünpflanzen setzen natürliche Akzente, verbessern das Raumklima und senken den Stresslevel.

Konzept-stützende Schiebetüren

Die Innenarchitektin entschied sich, alle Türen des Projektes mit wandbündigen Eclisse Schiebetürsystemen aus der Serie Syntesis Collection umzusetzen. Die Wände sollten im Stil des architektonischen Minimalismus gestaltet werden.

„Wir wollten Türen, die sich nahtlos in die Designsprache dieses Projektes einfügen und das Raumbild nicht zu sehr dominieren“, erklärt Manuela Pelizzon. Ein weiterer Vorteil der Schiebetüren hatte die Innenarchitektin überzeugt: Sie sind echte Platzsparer. Anders als Flügeltüren verschwinden sie beim Öffnen in eine Wandtasche und benötigen keinen Platz zum Auf- bzw. Zuschwenken. So gewinnt man einen Quadratmeter Grundfläche dazu. Um den Look zu komplettieren, wurden von Eclisse flächenbündige Fußleistenprofile verbaut.

Farbkonzept für Wohlbefinden

Grün gibt den Ton an: So wurden einige Wände in den geschlossenen Räumen in einem edlen Salbeiton gestrichen, um sie optisch vom offenen Office-Bereich abzugrenzen. Grün wirkt natürlich und frisch und gilt als ideal für die Arbeitsumgebung, da es die Konzentration fördert. Als Neutralfarben kommen Grau und Weiß zum Einsatz, etwa beim Büromobiliar, dem Wandanstrich sowie bei Boden und Decke.

Passivhaus-Standard

Sowohl gestalterisch als auch funktionell überzeugt das im September 2019 fertig gestellte Gemeinschaftsbüro. Die Mitarbeiter sind von ihrer neuen Arbeitsumgebung sehr angetan. Kein Wunder, denn als Architekturexperten hatten sie den größten Teil der Planung selbst in die Hand genommen.

Auch das Gesamtobjekt, in dem die Bürogemeinschaft integriert ist, kann sich sehen lassen: Es gilt als Vorzeigeprojekt in der heimischen Bauszene und ist als Passivhaus zertifiziert. Insgesamt sind auf der Fläche von 7 500 m² 16 Wohn-, Gewerbe- und Geschäftseinheiten entstanden, die in puncto Energieeffizienz mit besten Werten glänzen.


Projekt: Moderne Bürogestaltung im Gebäude mit Passivhaus-Standard, Treviso, Italien
Innengestaltung: Innendesignerin Manuela Pelizzon, Pieve di Soligo, Italien
Fertigstellung: 2019


Innenarchitektin Manueal Pelizzon: „Mit Eclisse haben wir wandbündige Schiebesysteme gefunden, die uns in der Raumgestaltung maximale Freiheit schenken. Da dieses System ganz ohne sichtbaren Türrahmen auskommt, entsteht eine elegante, puristische Linienführung. Wand und Tür bilden eine Einheit. So konnten wir perfekte Übergänge zwischen Türen und Wänden gestalten“.


Schiebetüren sind nur dann barrierefrei, wenn die zum Anschieben benötigte Kraft (Anfangsreibung) nicht zu groß ist. In der EN 1527 werden für die Türblätter vier Gewichtsklassen definiert und innerhalb jeder Klasse drei Unterklassen mit je einem Höchstwert für die Anfangsreibung. Die Barrierefreiheit von Türen im Allgemeinen wird definiert in den Normen DIN 18040–1 für öffentliche Gebäude und DIN 18040–2 für Wohnungen.



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