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Panikstange und Drückergriffe: Die Sicherheit der Menschen steht mit im Fokus bei der Planung und Ausstattung von Gebäuden. Die Sicherung von Flucht- und Rettungswegen hat hierbei eine besondere Bedeutung. Speziallösungen für Fluchttüren müssen im Notfall das schnelle Entkommen ermöglichen. Hierzu sollten die Notausgänge ohne größeren Kraftaufwand mittels eines Handgriffs und ohne vorherige Kenntnisse des Benutzers über die Betätigung des Panikverschlusses zu öffnen sein. Panikstangen von Hewi sind mit minimalem Kraftaufwand intuitiv zu bedienen und erfüllen damit die Anforderungen der DIN EN 1125 für Panikverschlüsse. Die Drückergriffe von Hewi eignen sich als zuverlässige Notausgangsbeschläge und entsprechen den Kriterien der DIN EN 179 für Notausgangsverschlüsse.

Panikstangen: Das Sehvermögen nimmt mit fortschreitendem Alter ab und stellt damit eine Behinderung für breite Teile der Bevölkerung dar. Damit sich Menschen, die schlecht sehen können, in Gebäuden zurechtfinden, müssen Informationen kontrastreich und nach dem Zwei-Sinne-Prinzip dargeboten werden. Mindestens zwei Sinne (Sehen, Hören oder Fühlen) sollen hierbei gleichzeitig angesprochen werden. Hierdurch kann die fehlende oder eingeschränkte Wahrnehmung über einen anderen Sinn ausgeglichen werden. Bei der Panikstange wird die Bedienung über zwei Sinne vermittelt: Durch den aufgedoppelten Griffbereich aus farbigem Polyamid wird die Handhabung visualisiert und auch taktil erfassbar. Die Tür öffnet sich bei Druck gegen die horizontale Betätigungsstange. Durch die Kennzeichnung des optimalen Druckpunktes nach dem Zwei-Sinne-Prinzip erfüllt die Panikstange die Vorgaben der DIN 18040 für barrierefreies Bauen.
Drückergriffe: Drückergriffe können an Notausgängen eingesetzt werden, an denen nicht mit einer Paniksituation zu rechnen ist, da die Menschen im Gebäude die Ausgänge kennen (DIN EN 179). Sie empfehlen sich besonders bei schweren Türen, da sich diese mit dem Drückergriff mühelos mit einer Hand öffnen lassen. Drückergriffe eignen sich nicht nur als Notausgangsverschlüsse, sie ermöglichen barrierefreien Bedienkomfort in variabler Greifhöhe. Damit auch Rollstuhlfahrer oder kleine Kinder schwere Türen, wie Eingangs- oder Bereichsabschnittstüren, einfach öffnen und schließen können, empfiehlt sich, laut DIN 18040, eine Bedienhöhe von 85 cm. Hierdurch wird die Betätigung des Drückers für große Personen und Rollatornutzer unkomfortabel. Eine geeignete Lösung sind Drückergriffe – sie ermöglichen eine flexible Greifhöhe von 75 bis 120 cm.

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