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Neubau einer Sparkassenakademie in Stuttgart
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Im Frühjahr 2014 öffnete die Sparkassenakademie Stuttgart ihre Pforten. Der Innenausbau der Weiterbildungseinrichtung mit Kindertagesstätte wurde mit umfangreichen Trockenbauarbeiten ausgeführt. Dabei kamen die Systeme alle von einem Anbieter: Tür- und Glastrennwände, Gipskarton-Metallständerwände, Gipskartondecken und Hohl- bzw. Doppelböden.

Mit der Akademie, dem Boarding House und der Kindertagesstätte konzentriert der Neubau die Weiterbildungseinrichtung der baden-württembergischen Sparkassen zentral in Stuttgart. In der neuen Sparkassenakademie sind die beiden bisherigen Standorte Raststatt und Neuhausen a.d. Fildern zusammengeführt worden. Auf dem Stuttgart 21-Gelände befindet sie sich direkt neben der neuen Stadtbibliothek im so genannten Europaviertel.

Geplant wurde der Neubau von wma Architekten Wöhr Mieslinger Assoziierte. In dem rund 85 Millionen Euro teuren Gebäudekomplex entstanden 21 Seminarräume, 148 Gästezimmer, zwei Restaurants und ein großer Konferenzsaal mit Raum für bis zu 600 Gäste sowie eine Kindertagesstätte. Durch die Anordnung der Baukörper entstand auch ein begrünter Innenhof.
Die Akademie dient als Fort- und Weiterbildungszentrum der Sparkassen Finanzgruppe im Raum Baden-Württemberg. Auch in anderen Bundesländern gibt es Sparkassenakademien; in diesen Bildungseinrichtungen wird Personal der Sparkassen aus dem gesamten Bundesgebiet weitergebildet. Beim Stuttgarter Neubau wurde großen Wert auf Besucherfreundlichkeit gelegt. Ein Beispiel dafür ist die hauseigene Kindertagesstätte, welche die „Weiterbildung mit Kind“ zu einem unproblematischen Unterfangen werden lässt. Aufgrund der hohen Besucherzahl von durchschnittlich 30 000 Personen pro Jahr wurde bei der Standortwahl großen Wert auf die Zugänglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelegt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Planung war die Verwendung von modernen Energiespartechniken wie Geothermie und Fernwärme sowie Dreifach-Verglasung und moderner Sonnenschutz. Das Raumklima wird durch Kühldecken bzw. durch Bauteilaktivierung bestimmt.
Boden, Wand und Decke in Trockenbau
Am Innenausbau der Sparkassenakademie war die Lindner Gruppe umfangreich beteiligt. Im großen Stil wurden in allen Gebäudeteilen Trockenbauarbeiten ausgeführt. Als optisches Highlight gilt hierbei die binäre Uhr in der Eingangshalle. Auf einer Gipskartonwand von Lindner wurde hier wohl eine der größten binären Uhren Europas geschaffen. Die in die Wandmalerei integrierten Farbstrahlen sind teilweise aus Plexiglas und mit LEDs hinterleuchtet – aus diesem Zusammenspiel ergibt sich die aktuelle Uhrzeit.
Für die Bürobereiche lieferte Lindner 54 Türen „Plus Holztürblatt“ mit spezieller HPL−Beschichtung, die mit rot-weißer Gestaltung die Unternehmensidentität der Sparkassen wiedergibt. Die Türen sind passend in Glastrennwandsysteme integriert. In Lindner Life 125 lassen sich manuell oder elektrisch bedienbare Jalousien integrieren.
Die Glastrennwand bietet den Vorteil der hohen Flexibilität durch leichte De- und Remontage sowie Wirtschaftlichkeit durch variable Abmessungen und ausgereifte Konstruktion.
Neben der Deckenausführung in Gipskarton, gelocht und glatt, vertraute man auch im Bereich Boden auf die Erfahrung des Marktführers. Für die verschiedenen Anforderungen in den Gebäudebereichen wie Wirtschaftlichkeit und Funktionalität kam jeweils das passende System zum Einsatz wie die beiden Hohlbodensysteme Floor and more (500 m²) und Cavopex (9 000 m²) sowie der Doppelboden Nortec (1 000 m²).
Mit Cavopex kann beispielsweise ein optimal nutzbarer Hohlraum dank großer Stützenabstände umgesetzt werden, die Oberbeläge dazu sind frei wählbar. Das Hohlbodensystem überzeugt durch schnelle Installation und hohe Stabilität. Die Tragschicht des Hohlbodens besteht aus gipsgebundenen Schalungselementen und einer selbstnivellierenden Estrichdecklage. Eine dazwischen aufgebrachte Schrenzlage verhindert das Einfließen des Estrichs zwischen die Schalungselemente und in den Hohlraum. Der Fließestrich wird auf Calciumsulfat- oder Zementbasis hergestellt.
Calciumsulfatestriche stellen dabei die geläufigere Variante dar und erfordern deutlich weniger Nachbearbeitung im Vergleich zum herkömmlichen Zement-estrichen.
Beim Doppelboden Nortec werden hoher Begehkomfort mit der ebenfalls sehr hohen Tragfähigkeit kombiniert. Er ist nicht brennbar. Einzelne Platten können einfach herausgenommen und ausgetauscht werden. Auch besteht eine große Auswahl an Oberbelägen.
Planung: wma architekten wöhr mieslinger assoziierte, Stuttgart
Tragwerk: Boll und Partner, Stuttgart
Haustechnik: Aschauer + Burkhardt, Stadtilm
IB Schwarz, Stuttgart

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