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Transparenz durch Systemtrennwände aus Glas

Neubau eines Büroensembles in Karlsruhe
Schallgedämmt hinter Glas

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Ein Unternehmen für Ingenieurdienstleistungen im Bereich Technik, Infrastruktur und Gebäude hat mit seinem Campus am Stammsitz in Karlsruhe eine ideale Arbeitsumgebung geschaffen, um seine über zwanzigjährige Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Systemtrennwände in Nurglaskonstruktion tragen zur Transparenz und zum agilen Arbeitsumfeld bei.

Anforderung:

Architektur von hohem Aufmerksamkeitswert und Räume für offene Unternehmenskultur

Lösung:

Systemtrennwände als Nurglaskonstruktion, raumhohe Structural-Glazing-Türen, Holztüren, jeweils mit Schalldämmung


Heike Blödorn | be

Auf dem winkelförmigen Grundstück an der Autobahnausfahrt Karlsruhe Nord sind zwei sich versetzt gegenüberliegende Gebäudewürfel auf einem Sockel angeordnet: das neue Bürogebäudeensemble der FC-Gruppe. Aus der Entfernung betrachtet verschmelzen die beiden Kuben zu einem skulpturalen Gesamtbild, das großflächig durch bläulich schimmernde Glasöffnungen durchbrochen wird. So definiert das weithin sichtbare Bauwerk den Stadteingang mit seiner ausdrucksstarken Architektur neu und wertet diesen auf.

Die organisch geformten Glasaussparungen in den weißen Würfeln prägen das skulpturale Gesamtbild. Mit modernsten LCD-Gläsern von Merck KgaA lässt sich der Lichteintrag durch bläuliches Eintönen der Verglasung elektrisch steuern. Ein außenliegender Sonnenschutz ist damit hinfällig. Der FC-Campus ist nach Unternehmensangaben weltweit das erste Bürogebäude, das flächendeckend bei der Fassadengestaltung diese zukunftsweisende Technologie einsetzt.

Transparenz und Leichtigkeit

Die Transparenz und Leichtigkeit der äußeren Erscheinung setzt sich im Innern mit Systemtrennwänden fort. Die Karlsruher Unternehmensgruppe feco-feederle mit ihrem Firmensitz in unmittelbarer Nachbarschaft hat mit der Nurglaskonstruktion fecoplan ein agiles Arbeitsumfeld geschaffen. Die Verglasung wird mit einem 50 mm schlanken dreiteiligen Aluminiumprofil am Boden eingespannt und an der Decke mit einem einteiligen U-Profil teleskopartig gehalten. Damit können Bauteiltoleranzen und Bewegungen aufgenommen werden. Die Glasstöße sind mit transluzenten Glasklebebändern mit passivierten Stirnkanten reversibel in gleichbleibend hoher Ausführungsqualität verklebt.

In der Geschäftsleitungsebene des Cube B im 5. OG bietet die Glaswand mit 16 mm VSG-SI und einem Schalldämmprüfwert von Rw,P = 42 dB ausreichend Schallschutz für vertrauliche Gespräche. Die Türen erfüllen hier als beidseitig flächenbündige Holz-Türelemente fecotür H105 mit beidseitig verdeckten Zargen einen Schalldämmprüfwert von Rw,P 42 dB. Die Türblattoberflächen und die Türseitenteile sind mit erstklassigen Räuchereichefurnieren mit horizontalem Furnierverlauf in bildhafter Abwicklung aus der eigenen Produktion belegt. Im 1. OG bietet ein Besprechungsraum mit gebogenen Gläsern eine Rückzugsmöglichkeit, ohne die für die Außenwahrnehmung wichtige Transparenz zu stören. Diese wird durch geschwungene LED-Lichtbänder zusätzlich inszeniert. Sie unterstreichen in der Dämmerung die offene Anmutung der Architektur.

New Work Konzept mit Transparenz

Als Büromöbelanbieter war feco-feederle auch in die Büroarbeitsplatzkonzeption frühzeitig eingebunden. Gemeinsam entwickelte man ein New Work Konzept für die zukunftsfähige Bürolandschaft. Dabei wickelte feco-feederle die Möblierung mit Produkten des Büromöbelherstellers Brunner aus Rheinau ab. So bieten die Teeküchen mit eichenfurnierten Stehtischen und Hockern aus der Serie Brunner Hoc kommunikative Inspirationsflächen. Der vielseitige A-Chair von Brunner kommt nicht nur im repräsentativen Besprechungsraum im 5. OG mit Blick auf den Nordschwarzwald zum Einsatz, sondern auch auf der sonnigen Terrasse als Outdoorbestuhlung der Cafeteria. Im Konferenzgeschoss lädt die Mittelzone mit einer Plot Sitzlandschaft von Brunner zu informellen Gesprächen ein.

Transparenz fortgeführt: Auch Mietflächen mit Glastrennwänden

Während die FC-Gruppe Cube B komplett selbst genutzt, sind im Cube A Büroflächen an verschiedene Nutzer vermietet. Auch diese realisierten individuelle Raumlösungen auf Grundlage der Nurglaskonstruktion fecoplan sowie raumhohen, beidseitig zargenbündigen Structural-Glazing-Türen fecotür S70. Die Nurglaskonstruktion fecoplan ist hier passend zu den Structural-Glazing-Türen mit 12 mm ESG und einem Schalldämmprüfwert von Rw,P = 37 dB ausgeführt.

Im EG präsentiert sich die Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH (HWK) mit einer Geschosshöhe von 3,40 m. Die S70-Structural-Glazing-Türen mit raumhohen Zargen sind hier mit einem Querkämpfer geteilt, um so eine komfortable Bedienung und gute Schalldämmung sicherzustellen.

Im ersten und zweiten OG hat die Firma Goldbeck Südwest GmbH ihre Karlsruher Niederlassung mit fecoplan Glaswänden und Structural-Glazing-Türen offen und transparent eingerichtet. In der dritten und vierten Etage sind attraktive Arbeitsplätze mit individueller Handschrift des innovativen IT-Unternehmens Arconsis entstanden.

Die Bauunternehmung Streib genießt im 5. OG den exklusiven Blick auf die nördlichste Erhebung im Schwarzwald, den Turmberg, und empfängt ihre Kunden in einem repräsentativen Umfeld, das ebenfalls mit fecoplan und Structural-Glazing-Türen gestaltet wurde.

Der Umzug der FC-Gruppe von Ettlingen nach Karlsruhe hat der Stadt Karlsruhe nicht nur neue Arbeitsplätze beschert, sondern auch ein Gebäudeensemble entstehen lassen, das weithin sichtbar Zukunft und Aufbruch signalisiert. Das Unternehmen präsentiert sich damit an stark frequentierter Position als Motor des Fortschritts. feco-Systemglaswände setzen im Innern die hohe Qualität fort die der Campus ausstrahlt und tragen zu einer offenen und transparenten Unternehmenskultur bei.


Projekt: FC-Campus, Karlsruhe

Bauherr: FC-Verwaltung GmbH, Ettlingen

Generalplanung, Steuerung und Technik: FC-Gruppe, Ettlingen
www.fc-gruppe.de

Statik: Künstlin Ingenieure GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Bauphysik: GN Bauphysik Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart

Fertigstellung: 2020


FC-Gruppe: „Der außergewöhnliche Entwurf sorgt in Verbindung mit kluger und fortschrittlicher Technologie für eine Balance zwischen Nutzerkomfort, Energiebedarf und Design.“


Die S70-Structural-Glazing-Türen mit raumhohen Zargen sind mit einem Querkämpfer geteilt: So wird eine komfortable Bedienung und gute Schalldämmung sichergestellt.



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