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Neu gegliedert

Sanierung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden
Neu gegliedert

Der in den Jahren 1957, 1970 und 1980 erbaute und ergänzte Komplex des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurde jüngst generalsaniert. Für wirksamen Sonnenschutz und damit Energieeinsparung sorgen Raffstoren an der Fassade. Innen kam ein Trennwandsystem zum Einsatz, das die Büroräume systematisch strukturiert.

Seit Ende der 50er Jahre prägt der markante Hochhausbau des Statistischen Bundesamtes die Stadtsilhouette Wiesbadens. 1995 wurde das Gebäude als Kulturdenkmal ausgezeichnet. Darauf musste bei der erforderlichen Sanierung Rücksicht genommen werden; es sollte nicht nur in Sachen Statik, Brandschutz und Energieverbrauch eine zukunftsfähige Bürolandschaft geschaffen werden.

Den Auftrag für den ersten Bauabschnitt, der die Sanierung zweier Bauwerke betrifft, die 1957 in Stahlbeton-Skelettbau mit Massivdecken erstellt worden sind, erhielt das Büro Sander.Hofrichter Architekten. Das erste zu sanierende Gebäude hat ein markantes Volumen und besteht aus 13 Obergeschossen, einem Dach- bzw. Staffelgeschoss sowie einem Untergeschoss.
Insgesamt beträgt der umbaute Raum 96 709 m3. Dazu gehört ein zweites, flacheres Gebäude, bestehend aus vier Obergeschossen und zwei Untergeschossen. In den OGs reflektieren Warema Raffstoren einen Großteil der Sonnenstrahlung nach außen und gewährleisten auch bei extremen Temperaturen angenehme klimatische Verhältnisse und eine optimale Raumausleuchtung. Filigrane Profile erlauben eine gute Sicht nach außen. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs können Schienen und Blenden verdeckt hinter der vorgehängten Fassade montiert werden. Damit erfüllen sie das vom Denkmalschutz geforderte Erscheinungsbild.
Die automatische Steuerung aller Sonnenschutzelemente erfolgt via Warema LonWorks Technologie.
Systematisch aufgeteilt
Die Wandaufteilung im gesamten Gebäude ist systematisch geplant und stets gleich. In Trockenbau-Öffnungen (400 cm Breite und 250 cm Höhe) wurden vier standardisierte Wandelemente eingesetzt. Bei der Hälfte der Fälle sind dies drei Glaselemente und ein dazu passendes Türelement. Nutzungsbedingt waren für die andere Hälfte der Nischen zwei Türelemente erforderlich, ergänzt durch zwei Glaselemente.
Zum Einsatz kam das feco-Trennwandsystem als wandmittige Verglasung in der Pfosten- und Riegelkonstruktion fecopur mit im Farbton RAL 9006 pulverbeschichten Aluminiumprofilen und einer Ansichtsbreite von 50 mm. Bei der 28 mm Schallschutz-Isolierverglasung betragen die Schalldämmprüfwerte der Glaswand Rw,P= 42 dB. In einigen hochschallgedämmten Bereichen wurde die fecopur-Verglasung mit 48 mm Isolierglas (Schalldämmprüfwert Rw,P= 49 dB) eingebaut.
Als Sichtschutz brachte man auf den Flurtrennwänden eine semitransparente Folie mit horizontal verlaufenden Streifen auf die Glasscheiben auf. Insgesamt wurden 700 Türelemente bei der Wiesbadener Bundesbehörde verbaut. Die Höhe der systemkonformen Alu-Rahmen-Glastüren entspricht jeweils der Trennwandhöhe. Auch die Türelemente wurden mit semitransparenter Folie beklebt. Die Schalldämmprüfwerte der Türelemente betragen Rw,P= 33 dB und in hochschallgedämmten Bereichen Rw,P= 42 dB. Dieser hohe Anspruch an die Schalldämmung konnte durch ein doppelverglastes Alurahmentürblatt mit Doppelfalz und zwei Bodendichtungen erreicht werden.
Architekten: Sander.Hofrichter Architekten, Wiesbaden
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