Sobek, Hebel und Heisel entwarfen eine Experimentaleinheit

Neubau eines experimentellen Wohnmoduls von Sobek

Nachhaltig erhellt

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In der Schweiz entstand eine Experimentaleinheit mit wiederverwendbaren und wiederverwertbaren Materialien. Die Wohneinheit, entworfen unter anderem von Werner Sobek, wurde mit kabellosen LED-Leuchten ausgestattet, die allen Kriterien nachhaltigen Bauens entsprichen. Sie soll folgenden Generationen als „Materiallager“ dienen.

Anforderung:

Experimentelle Wohneinheit als Materiallager zur Wiederverwendung

Lösung:

Für die Beleuchtung akkubetriebene, kabellose LED-Leuchten


Unsere Ressourcen werden immer knapper. Wohin die Reise beim Bauen gehen könnte, zeigt die im Oktober 2018 eröffnete Experimentaleinheit Umar (Urban Mining & Recycling) in der Schweiz, ein sortenrein aus wiederverwendbaren, -verwertbaren oder kompostierbaren Materialien konstruiertes Wohnmodul. Die Experimentaleinheit Umar ist eingebettet in das Forschungs- und Innovationsgebäude Nest auf dem Campus der Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology, Empa. Nach dem Plug & Play-Prinzip werden in den Grundbau einzelne Forschungs- und Innovationsmodule implementiert. Sie dienen als real belebte Versuchslabors.

Eine dieser Einheiten, Umar, wurde vom Architekten und Ingenieur Werner Sobek gemeinsam mit Dirk Hebel und Felix Heisel vom KIT entworfen. Umar erprobt das Bauen mit vollständig wiederverwend-, verwert- oder kompostierbaren Materialien und Produkten, die sortenrein und rückstandsfrei in ihre jeweiligen Stoffkreisläufe zurückgeführt werden können. Der essenzielle Gedanke ist, dass künftige Gebäude nicht nur Wohn- und Arbeitsraum bieten, sondern gleichzeitig als Materiallager für die nächste Generation dienen. Zugleich ging es den Entwerfern darum, eine ästhetisch ansprechende Architektur zu schaffen und auch das Interieur hochwertig zu gestalten. Genutzt werden z. B. neuartige Dämmplatten aus Pilz-Myzelium, innovative Recyclingsteine, wiederverwertete Isolationsmaterialien oder geleaste Teppichböden.

Energieeffizient und kabellos

Als es um die Beleuchtung ging, kamen die Planer auf Nimbus zu, ein Vorreiter in der Entwicklung von energieeffizienten LED-Leuchten und aktuell von akkubetriebenen, kabellosen Leuchten. Daher war das Unternehmen ein idealer Partner, um das Nachhaltigkeitskonzept von Umar im Bereich der Beleuchtung mitzutragen.

Über 50 Nimbus-Leuchten der Serien Roxxane Home Short, Fly, Leggera 52 CL, Leggera 101 CL sowie die Deckenleuchte Cubic 49 erhellen die Experimentaleinheit, die als „real belebtes Versuchslabor“ temporär von zwei Studierenden bewohnt wird. Mit diesen sechs Leuchtentypen können alle Beleuchtungsaufgaben in dieser Wohneinheit abgedeckt werden. Besondere Flexibilität und einen smarten Umgang mit Licht ermöglichen vor allem die kabellose Roxxane Leggera CL und die kabellose Winglet CL sowie die kompakte Roxxane Fly, die sich überall aufstellen, an die Wand montieren und auch magnetisch an Metalloberflächen andocken lässt. Das Konzept der akkubetriebenen, kabellosen Leuchten basiert auf der Idee, sie ohne Kabel und Installationsaufwand überall dorthin mitzunehmen, wo sie gerade gebraucht werden. Standardmäßig werden die Leuchten der Roxxane-Serien mit beschichteter Oberfläche angeboten. Speziell für die Experimentiereinheit wurden Varianten entwickelt, die auf die Beschichtung verzichten. Die Roxxane Home Shor, eigentlich eine Wandleuchte, wurde so modifiziert, dass sie mit einem speziellen Halter als flexible Deckenleuchte eingesetzt und via App gesteuert werden kann.


Auftraggeber: Empa Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology, Dübendorf/CH

Entwurf und Objektplanung: Werner Sobek mit Dirk E. Hebel und Felix Heisel,
Stuttgart und Karlsruhe

www.wernersobek.de

Tragwerksplanung und Generalunternehmer: kaufmann zimmerei und tischlerei gmbh, Reuthe/A

Bauphysik: Weber Energie und Bauphysik, Schaffhausen/CH


Dietrich F. Brennenstuhl, Nimbus: „Als Pionier auf dem Gebiet der LED-Technologie hatte Nimbus von Anfang an ein großes Interesse am sparsamen und effizienten Umgang mit Energie und Rohstoffen. Daher waren wir natürlich begeistert von der Idee, als Projektpartner die Beleuchtung in der Experimentaleinheit gestalten zu dürfen.“


Mehr zum Thema

  • Experimentaleinheit Umar

http://nest-umar.net



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