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Sicherheit ganzheitlich betrachtet

Neubau einer Stadtbibliothek in Stuttgart
Sicherheit ganzheitlich betrachtet

Den markanten Kubus hat der koreanische Architekt Eun Young Yi für die neue Stuttgarter Stadtbibliothek entworfen. Dabei bestanden besondere Anforderungen an die Sicherheits- und Elektrotechnik, die, mit einem ganzheitlichen Konzept umgesetzt, über eine Leitstelle überwacht wird.

Der 40 m hohe Neubau der Stuttgarter Stadtbibliothek mit rund 20 000 m² BGF zeichnet sich durch großzügig offene Geschosse aus. Aus Sicht des Brandschutzes ergeben sich daraus zwei übereinander liegende, überhohe Rauchabschnitte ohne feuerbeständige Trennwände. Um dennoch einen Vollschutz nach der Norm DIN VDE 0833–2 Anhang G zu gewährleisten, ergänzen 800 automatische Rauchmelder von Siemens die Sprinkleranlage. Lösen sie aus, wird die Lüftungsanlage zur Entrauchung genutzt.

Aufeinander abgestimmt
Darüber hinaus installierte die Siemens-Sektor Infrastructure & Cities acht Videokameras, fünf Zutrittskontrollleser sowie 3 900 Leuchten, 380 Fassadenleuchten und 680 Lautsprecher. Sämtliche sicherheitstechnischen Systeme sind zur Überwachung rund um die Uhr auf eine Siemens-Leitstelle aufgeschaltet. Bei einem Brand können so Feuerwehr und Rettungsdienst schnell und zielgerichtet koordiniert werden.
Außerdem realisierte Siemens die gesamte Mittel- und Niederspannungs-Energieverteilung in dem repräsentativen Gebäudekubus und den beiden Nebenbaukörpern.
Das zugrunde liegende Konzept „Totally Integrated
Power (TIP“) gewährleistet dank exakt aufeinander abgestimmter Produkte und Systeme sowie durch technische Support-Leistungen in der Planungsphase eine durchgängige und damit sehr effiziente, zuverlässige Energieverteilung von der Mittelspannungseinspeisung bis zur Verbrauchsstelle.
Insgesamt umfasst die Siemens-Lösung für Mittel- und Niedrigspannungsverteilung im Gebäude der neuen Stuttgarter Stadtbibliothek Niederspannungs-Schaltanlagen mit 19 Feldern, 65 Installationsverteiler, 200 000 m Stromleitungen, 150 000 m Datenleitungen und 28 Schränke für das passive Datennetz. Zur physischen und logischen Umsetzung der Vernetzung von IT-Netzwerken sind passive Komponenten wie Kupfer- und Glasfaserkabel, Verteilerschränke, Patchpanel und Anschlussdosen sowie aktive Komponenten wie Router und Switche für die Funktionalität erforderlich.
Architekt: Eun Young Yi, Korea
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