Sanierung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Zehlendorf

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Nach seiner energetischen Sanierung wirkt ein in die Jahre gekommenes Mehrfamilienhaus in Berlin-Zehlendorf auch optisch wieder wie neu: Weiße Putzflächen wechseln sich ab mit horizontalen Schalungen aus modifiziertem heimischem Weichholz. Um die Lamellen schnell, sauber und sicher montieren zu können, wurden spezielle Fassadenschrauben verwendet.

Anforderung:

Energetische Sanierung und neue Fassade aus Putz und Holz für langfristig gepflegten Eindruck

Lösung:

Schnelle, saubere Befestigung der Holzlamellen mit Fassadenschrauben, die dauerhaft sicher verbinden


Mirjam Seibold | be

Schöne alte Villen prägen das Bild des Berliner Stadtteils Zehlendorf – insbesondere entlang der Potsdamer Chaussee. Inmitten von viel Grün gibt es aber auch Wohngebäude aus der Entstehungszeit um 1960, die eine Modernisierung nötig haben. Bei einem Mehrfamilienhaus für sechs Wohnparteien und mit über 450 m² Wohnfläche wurde dies bereits umgesetzt. „Mir war es wichtig zu zeigen, dass man aus Wärmedämmung auch etwas Schönes machen kann“, so die Architektin Florentine Raspé. Deshalb gab sie dem Mehrfamilienhaus eine neue Fassade aus Putz und Holz. Die energetische Sanierung hat durch eine daraus folgende Energieeinsparung von etwa 40 % nicht nur ihren praktischen Nutzen, sondern wird auch ästhetischen Anforderungen gerecht.

Fassadenholz ohne Nachbehandlung

Bei der Wahl des Fassadenmaterials entschied sich die Architektin für hochwertiges Kebony-Holz. Hierbei handelt es sich um modifiziertes heimisches Weichholz, das durch Veredelung so robust und witterungsresistent wird wie tropische Hölzer. Heimisches, für den Außenbereich nutzbar gemachtes Holz, ist meist chemisch behandelt. Nicht so bei der Modifizierung durch das Kebony-Verfahren: Hierbei wird das Holz mit einer auf Bio-Alkohol basierenden Flüssigkeit imprägniert. Bei anschließender Trocknung unter Hitzezufuhr härten die behandelten Zellwände aus und werden extrem formstabil. Der Vorteil dieses Verfahrens: Das Holz wird so widerstandsfähig, dass es keine Nachbehandlung mehr benötigt. Es splittert kaum und ist zudem resistent gegen Fäulnis, Pilze und andere holzzerstörende Mikroorganismen. Das Gebäude in der Potsdamer Chaussee wird demnach auch in Jahrzehnten noch einen gepflegten Eindruck machen. Nur der Farbton wechselt im Laufe der Zeit von Braun zu Grau.

Fassadenschrauben bestehen Vorabtests

Mit der Befestigung der hinterlüfteten Fassade war die Holzwerkstatt Struve aus Steinbergkirche in Schleswig-Holstein beauftragt; sie setzt auf Qualität und saubere Verarbeitung. Die Wahl der Befestigungsmittel war einfach: „Wir haben unser Schraubensortiment komplett auf Heco umgestellt,“ so Geschäftsführer Nis Peter Struve, „Bei Heco haben die meisten Schrauben, die wir verwenden, dieselbe Antriebsgröße. Für uns ergibt sich dadurch der Vorteil, dass wir nicht so oft den Bit wechseln müssen. Das spart Zeit.“ Zur Befestigung der Holzlamellen wurden die Heco-Unix-top Fassadenschraube in Edelstahl mit 4,5 mm Durchmesser in verschiedenen Längen verwendet.

Mehrere Vorabtests ergaben, dass sich die Schraube optimal zur Befestigung des harten Kebony-Holzes eignet. Das patentierte Heco-Unix-top Vollgewinde zieht mit seiner veränderlichen Gewindesteigung die Holzschalung fest an die Unterkonstruktion und schafft so eine sichere, feste und dauerhafte Verbindung. Klappergeräusche der Fassade durch lose Holzlamellen sind ausgeschlossen. 16 000 Schrauben wurden problemlos verarbeitet. Auch in Sachen Optik konnte die Fassadenschraube mit ihrem kleinen, unauffälligen Linsensenkkopf punkten. „Um ein noch besseres Verarbeitungsergebnis zu erzielen, senkten wir die Bohrlöcher. Zwingend erforderlich ist ein Vorbohren des Holzes bei Verwendung von Heco-Unix-Schrauben jedoch nicht, da die Spitzenfräsrippen das Aufspalten des Holzes beim Eindrehen verhindern“, erklärt Nis Peter Struve.


Projekt: Sanierung
Mehrfamilienhaus,
Potsdamer Chaussee, Berlin-Zehlendorf

Planung: Dipl.-Ing. Arch. Florentine Raspé, Florentine Raspé Ingenieure & Architekten, Berlin

www.florentine-raspe.de


Florentine Raspè: „Die Kombination der Materialien sorgt für ein modernes und frisches Erscheinungsbild des Gebäudes. Insgesamt wirkt der 60er-Jahre-Bau mit seinen vielen Ecken nun viel harmonischer. Er passt mit seiner Holzschalung optisch deutlich besser ins Stadtviertel und die grüne Umgebung.“


Keine Klappergeräusche an der Fassade durch lose Holzlamellen: Das patentierte Vollgewinde zieht mit variabler Gewindesteigung die Holzschalung fest an die Unterkonstruktion und schafft damit eine sichere, feste und dauerhafte Verbindung.



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