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Brandschutz

Flüssigkunststoff für die Laubengang-Sanierung

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Flammhemmendes Abdichtungssystem: Laubengängen kommt eine wichtige Bedeutung zu, wenn sie im Brandfall als Flucht- und Rettungswege dienen. Sowohl die EU-Bauproduktenverordnung als auch die Muster-(MBO) und die Landesbauordnungen (LBO, BauO und BO) dienen als gesetzliche Vorschriften für den vorbeugenden Brandschutz. Gemäß LBO sind für Einheiten, die mindestens einen Aufenthaltsraum in jedem Geschoss haben, wenigstens zwei voneinander unabhängige Rettungswege ins Freie vorgeschrieben. Der zweite Weg kann eine Treppe oder eine für die Feuerwehr und von öffentlichen Verkehrsflächen zugängliche Stelle sein. Dafür eignen sich insbesondere Laubengänge. Für Bodenbeläge auf offenen Gängen macht die MBO keine Vorgaben. Einige Bundesländer übertragen auf Laubengänge jedoch die Regeln für Treppenräume. Dort muss der Bodenbelag mindestens schwerentflammbar sein. § 26 der MBO klassifiziert und unterscheidet nicht brennbare, schwerentflammbare sowie normalentflammbare Baustoffe. Die genaue Zuordnung eines Baustoffs oder Bauteils erfolgt durch die Bauregelliste A Teil 1, Anlage 0.2. Neben Brandschutzvorgaben müssen Böden in Laubengängen zudem Kriterien der Rutschhemmung erfüllen; nicht zuletzt wird der Bedarf an barrierefreien Flächen, also geringen Aufbauhöhen im Übergangsbereich, immer größer. Im Zuge einer Sanierung lassen sich Laubengänge so abdichten und beschichten, dass sie diesen Anforderungen entsprechen – z. B. mit Lösungen auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA). Die Flüssigkunststoff-Systeme ermöglichen die Ausführung gemäß relevanter Regelwerke und bieten dauerhaften Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Somit bewahren sie vor Schäden wie Durchfeuchtung, Betonabplatzungen oder Korrosion. Entscheidender Vorteil von Flüssigkunststofflösungen ist die homogene Integration von Details. Durch die vollflächige Haftung auf dem Untergrund bindet das Material komplizierte Stellen wie Anschlüsse, Geländerstützen oder Wasserabläufe nahtlos in die Abdichtung ein. Dank der geringen Aufbauhöhe können mit Spezialharzen schwellenlose Übergänge bei Bestandsbauten hergestellt werden. In der Regel ist ein Abriss des vorhandenen Belags nicht erforderlich, da Flüssigkunststoffe auf zahlreichen herkömmlichen Untergründen haften und nur ein geringes Flächengewicht aufweisen. Die kurzen Aushärtungszeiten der Systemkomponenten ermöglichen ebenfalls einen schnellen Baufortschritt. Dadurch lassen sich Kosten sparen und Sperrzeiten für die Zuwege minimieren. Professionell verarbeitet, halten die Spezialharze Witterungseinflüssen sowie mechanischen und chemischen Belastungen dauerhaft stand. Verschiedene Einstreuvarianten sorgen für die Rutschsicherheit der Nutzer von Laubengängen: Flüssigkunststoff-Oberflächen erfüllen mit Quarzsand oder speziellen Körnungen die Kriterien bis zur Rutschhemmklasse R 12. Erhöhte Sicherheit im Brandfall entsteht durch den Einsatz von flammhemmenden Abdichtungssystemen. Durch spezielle Additive sind beispielsweise die Abdichtung „Triflex BTS-P (S1)“ und die Beschichtung „Triflex BFS (S1)“ schwer entflammbar. Das Brandverhalten beider Systeme ist u.a. in der Klasse B1 nach DIN 4102 eingestuft. Dauerhaft funktionsfähig, stellen mit Flüssigkunststoff sanierte Laubengänge für Eigentümer und Nutzer somit einen erheblichen Mehrwert in Sachen Sicherheit und Komfort dar.



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