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Brandschutz fast nicht zu sehen

Brandschutztüren und -tore für Neubau eines Medienhauses in Essen
Brandschutz fast nicht zu sehen

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Ein schwarzer, glänzender Gebäudekomplex mit einem separaten, silbernen Medienturm an der Spitze – und darauf 7,5 m hoch und 40 m lang Deutschlands größte „Newswall“: Das ist das neue Funke Medienhaus. Das Gebäude erfüllt höchste Standards, natürlich auch beim Brandschutz. Brandschutztüren und -tore sorgen für Sicherheit und verbinden Funktionalität mit Komfort, Transparenz und gutem Design.

Anforderung:

Brand- und Schallschutz, der Gestaltung nicht einschränkt, sondern unterstützt

Lösung:

Alu-Rohrrahmentüren mit schlanken Profilen und großen Glasflächen für gewünschte Transparenz bei hoher Sicherheit


Heike Verbeek | jo

Nach knapp dreijähriger Bauzeit arbeiten seit Januar 2019 rund 1 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neuen Funke-Stammsitz – insgesamt beschäftigt die Gruppe europaweit über 6 500 Menschen.

Auf rund 37 000 m2 bietet das Medienhaus eine Umgebung, die kreatives und gemeinsames Arbeiten fördern soll. Lichtdurchflutete Büroräume, modulare Konzepte mit offenen Strukturen und Rückzugsorten bieten das entsprechende Umfeld für kreative Arbeit. Und: Das Gebäude erfüllt höchste Standards, natürlich auch beim Brandschutz, ohne dass funktionale Zwänge den Eindruck der Offenheit, Großzügigkeit und Transparenz mindern.

Brandschutztüren und -tore

Die Vorgabe „Offenheit und Transparenz“ galt demnach auch für die Integration des Brandschutzkonzepts. Wichtiger Partner dabei war das Unternehmen Novoferm, um im Bereich der Brandschutzlösungen Vielseitigkeit, Flexibilität und Design zu vereinen und technisch und optisch adäquate Elemente anzubieten.

Zur Abtrennung bzw. Verbindung der Gebäudeabschnitte wurden beispielsweise „NovoFire Aluminium Rohrrahmen“ und „NovoPorta Premio Stahltüren“ sowie Feuerschutz-Schiebetore von Novoferm eingesetzt. Ausschlaggebend dafür war nicht allein, dass diese Türen und Tore bei ihrer Kernfunktion Brandschutz den aktuellen – wie den zukünftigen EU-weiten – Normen entsprechen. Das für die Ausführung beauftragte Unternehmen Kölbl Kruse GmbH hat sich dabei ganz bewusst für Novoferm als Systemanbieter von Tür- und Torlösungen für die Brandschutzelemente entschieden.

Bea Steindor von Kölbl Kruse erklärt: „Für uns war die große Erfahrung im Brandschutz und die Produktvielfalt bei Toren und Türen entscheidend. Wir wollten einen Anbieter, der alle Gewerke qualitativ hochwertig abdeckt. Mit Novoferm haben wir bereits in der Vergangenheit bei Großprojekten zur Zufriedenheit aller Beteiligten zusammengearbeitet, da fiel die Wahl leicht. “

Gestalterischer Spielraum

Novoferm erweiterte mit den verbauten Brandschutztüren und -toren auch den gestalterischen Spielraum der Planer und variierte die eingesetzten Produkte den individuellen Anforderungen entsprechend.

Brand-, aber auch Schallschutz, so die Philosophie, sollten Gestaltung und Funktion des Gebäudekomplexes nicht einschränken, sondern wo immer möglich unterstützen. So wollte es auch der Entwurf des Wiener Architekturbüros AllesWirdGut. Denn der Firmensitz ist nicht nur ein Gebäude der Kommunikation nach innen. Mit seinem öffentlich zugänglichen Medien-Café, den Service-Points und Veranstaltungs-Räumen bietet der Gebäudekomplex den Mitarbeitern diverse Möglichkeiten, mit Kunden und Lesern ins Gespräch zu kommen. Zum Haus gehören auch eine eigene Kindertagesstätte und ein Fitnessstudio.

Das Projekt Funke Media Office nimmt dabei Bezug auf die Ursprünge des Medienkonzerns, wie die Architekten des Büros AllesWirdGut herausstellen: „Basierend auf den Farben Schwarz, Silber und Weiß spürt das Gestaltungskonzept außerdem den Prozess des Druckens nach – im übertragenen Sinne manifestiert sich Druckerschwärze hier mittels silberner Stempel auf weißem Papier.“ Ein hoher Anspruch an qualitativen Brandschutzlösungen unterstützt dieses Gestaltungskonzept und verbindet dabei Sicherheit mit Komfort, Design und Transparenz.

Brandschutztüren mit Leichtigkeit

Tatsächlich ist im öffentlichen Bereich und in den Büro-Landschaften von Brandschutz und Brandschutztüren nahezu nichts zu sehen. Möglich wurde das durch den Einsatz von Novoferm Aluminium Rohrrahmentüren der Serie NovoFire in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Sie sorgen durch ihre schmalen Profile und großen Glasflächen für die gewünschte Transparenz bei hoher Sicherheit.

Der im Erdgeschoss offen gestaltete Übergang vom Foyer zur Kantine ist in der Brandachse durch zwei zweiflüglige große Feuerschutz-Schiebetore „T90 SKE 2“ mit den Maßen 8 340 mm x 4 000 mm gesichert, die im Brandfall automatisch schließen. Thomas Zauner, bei Novoferm zuständig für das Projekt, sagt: „Feuerschutz-Schiebetore in diesen Abmessungen sind für uns Tagesgeschäft und Herausforderung zugleich. Sie müssen den ästhetischen Anforderungen genügen und im Brandfall ihre Funktion zu 100 % erfüllen. Deshalb ist eine fachgerechte Montage wichtig. Sie ist oft die Achillesferse beim Brandschutz. Hier haben wir die Qualität durch unsere Fachmonteure gesichert. Das gilt natürlich für alle von uns im neuen Funke Stammsitz verbauten Türen und Tore.“

Ohne Hindernisse kommunizieren

Die Variationsbreite der Novoferm-Lösungen gab den Planern die notwendige Flexibilität. Schließlich galt es, Räume mit ganz verschiedenen Funktionen zu schützen ohne bauliche oder optische Hindernisse zu schaffen: Foyer, Redaktion, Verwaltung, Gastronomie, Event-Bereich, Fitness-Studio, Kindertagesstätte und natürlich die Zugänge zu Treppenhaus und Fluren sowie die Parkflächen im Untergeschoss – hier ist viel Bewegung. Medienmitarbeiter leben vom Austausch und wollen ohne bauliche Hindernisse kommunizieren.

Verbaut wurden dafür als Brandschutztüren insgesamt 112 Rohrahmenelemente aus Aluminium der Serie NovoFire, als Rauchschutztür RS und in der Feuerwiderstandsklasse T30, sowohl ein- als auch zweiflügelig, teilweise mit Seitenteilen sowie Rauch-, Schallschutz und RC2-Anforderungen. Weiterhin kamen 155 ein- und zweiflügelige Feuerschutz- und Mehrzwecktüren der Serie „NovoPorta Premio“ zum Einsatz. Neben den zwei großen T90 Feuerschutz-Schiebetoren im Gastronomiebereich im EG wurde in der Lounge, im Wartebereich des 1. OGs, ein „T90 SKE 1“ mit einer einflügligen Breite von 3 610 mm und 2 480 mm Höhe mit Schlupftür montiert. Ein viertes 6 000 mm x 2 300 mm großes „T90 SKE 2“-Feuerschutz-Schiebetor mit Schlupftür wurde im Untergeschoss in der eigenen Parkgarage und in Deckenmontage als Niedrigsturz verbaut.

Mehr zum Thema Brandschutz gibt es hier


Bauherr: Funke Mediengruppe GmbH & Co. KGaA

Architektur/Generalplanung: AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien/München
www.awg.at

FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH, Wien
www.fcp.at

Ausführendes Unternehmen: Kölbl Kruse GmbH, Essen
www.koelbl-kruse.de

Fertigstellung: Januar 2019


AllesWirdGut Architektur: „Basierend auf den Farben Schwarz, Silber und Weiß spürt das Gestaltungskonzept außerdem den Prozess des Druckens nach – im übertragenen Sinne manifestiert sich Druckerschwärze hier mittels silberner Stempel auf weißem Papier.“


Mehr zum Thema

  • Brandschutztüren

www.hier.pro/bba_Brandschutztueren



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