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Neues Pflaster im alten Ortskern

Neugestaltung Marktplatz in Röttingen
Neues Pflaster im alten Ortskern

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Auf fast 1 500 Jahre Geschichte kann die Stadt Röttingen im fränkischen Taubertal zurückblicken. Der Bau einer Umgehungsstraße erlaubte die Neugestaltung des Stadtkerns. Bei der neuen Pflasterung bestand die Herausforderung darin, diese passend zu der historischen Architektur des Marktplatzes und angrenzenden Straßenzüge zu gestalten.

Durch den Bau einer Umgehungsstraße konnte der Ortskern von Röttingen in Unterfranken weitgehend vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Dies ermöglichte wiederum die neue Gestaltung der Innenstadt. Um die historische Architektur im alten Stadtkern am Rathaus aufzuwerten, erhielten der Marktplatz und die angrenzende Hauptstraße sowie die Bad Mergentheimer Straße eine komplett neue Pflasterung. Dabei kam es den Stadtvätern vor allem auf eine optische Einheit des Pflasterbelages mit der bestehenden Architektur an.

Sicher begehbar und barrierefrei
Zum Einsatz kamen drei Betonpflastersysteme von F.C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG. Verlegt wurden das Klosterpflaster, das Marktpflaster sowie in den zu befahrenden Bereichen das verschiebesichere Betonsteinpflaster VS5 Maxx. Sämtliche Pflaster wurden in der Farbe Kalk eingebaut, die in der verlegten Fläche eine abwechslungsreiche Nuancierung erzeugt.
Mit der neuen Gestaltung des Stadtkerns wurde zugleich die Straßenführung verändert. Die Fahrbahnbreite ist auf 4,50 m verringert worden, so dass Fußgängern mehr Platz zur Verfügung steht. Besonderer Wert wurde laut Stadtplaner Dag Schröder auf die bequeme und sichere Begehbarkeit des Pflasters im Gehwegbereich gelegt. Zudem galt es, sämtliche neu gestalteten Bereiche barrierefrei auszuführen, so dass Rollstuhlfahrer und Nutzer von Rollatoren überall ungehindert Zutritt finden. Die Fahrbahnen selbst wurden mit einer Schwarzdecke befestigt. Die gesamte Baumaßnahme konnte in einer Bauzeit von nur 18 Monaten im Jahr 2015 fertiggestellt werden.
Drei Pflaster − einheitliche Gestaltung
Inspiriert von historischem Kalksteinpflaster lässt sich das Klosterpflaster dort einsetzen, wo eine zeitlose und klassische Flächenbefestigung erwünscht ist. Das Klosterpflaster ist in der Ausführung „exakt“, die in Röttingen eingebaut wurde, mit scharfen Kanten und betonglatter Oberfläche sowie mit gebrochenen Kanten und einer künstlich gealterten Oberfläche erhältlich. Das vielseitige Pflastersystem wird in acht unterschiedlichen Größen gefertigt. Die Abmessungen reichen von 120 x 80 mm bis zu 240 x 160 mm beim größten Format. Durch die Kombination dieser Steine wird ein lebendiges, ausgewogenes Flächenbild erreicht. Charakteristisch für das Klosterpflaster sind die unterschiedlichen Reihenbreiten. Es lässt sich in breiten und schmalen Reihen oder auch als wilder Verband verlegen.
Auch das Marktpflaster von F. C. Nüdling eignet sich zur Reihenverlegung. Es besteht aus zwei einzelnen Systemen mit großen bzw. kleinen Formaten, die getrennt oder auch in Kombination verlegt werden können. Durch den gemeinsamen Einbau schmaler und breiter Formate in unterschiedlichen Reihenbreiten ergibt sich ein lebendiges und zugleich ausgewogenes Flächenbild. Zum Einsatz kam auch hier die Variante „exakt“. Abrollgeräusche der an- und abfahrenden Pkw werden verringert. Darüber hinaus lässt sich das Pflaster gut begehen.
Zur Erstellung der befahrenen Bereiche griff man auf das Betonsteinpflaster mit Verschiebesicherung VS5 Maxx zurück. Das Pflaster ist 120 mm dick und eignet sich für Pflasterflächen ab Bauklasse III. Damit ist es auch für die Befestigung von Flächen mit Busverkehr geeignet. Verschiebesicherungen an den vier Seiten sowie an der Pflasterunterseite leiten die beim Befahren entstehenden vertikalen sowie horizontalen Kräfte auf die benachbarten Pflastersteine ab. Die Profilierung an der Unterseite sorgt für einen guten Verbund mit dem Pflasterbett. Um eine einheitliche Pflastergestaltung erzielen zu können, wurde es in Röttingen als Sonderanfertigung in der Farbe Kalk eingebaut.
Die neue Ortskerngestaltung in Röttingen zeigt, dass sich auch unterschiedliche Pflastersysteme in einheitlicher Farbgebung gut miteinander kombinieren lassen und gestalterisch eine harmonische Einheit schaffen.
Die für den Ortskern der Stadt in Unterfranken gewählten Pflastersysteme ergänzen sich mit der gewachsenen Architektur des Marktplatzes und den angrenzenden Straßen. Darüber hinaus bieten sie eine hohe Belastbarkeit sowie eine gute und bequeme Begehbarkeit.
Planung:
Architekturbüro Dag Schröder, Schweinfurt


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