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Kaum sichtbare Funktionalität

Neugestaltung einer Fußgängerzone in Pforzheim
Kaum sichtbare Funktionalität

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Neugestaltung einer modernen, weiträumigen und einladenden Fußgängerzone lautete das Ziel der Stadt Pforzheim in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße. Dafür sorgen auf einer Länge von rund 200 m hochwertige Bodenbeläge, umgestaltete Aufenthalts- und Bewegungszonen sowie eine unauffällige Linienentwässerung. Hierfür kamen maßgefertigte Betonrinnen samt Schwerlast-Schlitzaufsätze zum Einsatz.

Anforderung:

Dezente, widerstandsfähige Entwässerungslösung für Neugestaltung einer Fußgängerzone

Lösung:

Maßgefertigte Betonrinnen in Belastungsklasse D 400 und Schwerlast-Schlitzaufsätze aus Edelstahl


Daniel Kraus, presigno Unternehmenskommunikation | jo

Seit über 30 Jahren belebt die Fußgängerzone zwischen dem Marktplatz und der Leopoldstraße in Pforzheim die Innenstadt. Um den Stadtbereich wieder auf einen zeitgemäßen und den heutigen Anforderungen entsprechenden Standard zu heben, entschieden sich die Verantwortlichen für umfassende Maßnahmen zur Aufwertung.

Die Landschaftsarchitekten Prof. Schmidt – Treiber – Partner, Leonberg, betreuten in der Folgezeit das Projekt in den Leistungsphasen vom Vorentwurf bis zur Vergabe. An der Objektüberwachung war zusätzlich die Weber-Ingenieure GmbH aus Pforzheim beteiligt.

Die durch eine Baumreihe geprägte Fußgängerzone erhielt eine ruhige, 9 m breite Aufenthaltszone. Diese wurde mit einer ansprechenden, in Teilen organisch gestalteten Stadtmöblierung, bestehend aus Beton-Unterkonstruktionen und großflächigen Sitzgelegenheiten aus Holz, ausgestattet. Hinzu kam eine großzügige, 8 m breite Bewegungszone für Fußgänger und Fahrradfahrer. Insgesamt umfasst der Bereich rund 5 400 m². Davon wurden rund 3 000 m² Fläche mit Beton-Pflasterplatten bedeckt, 1 750 m² mit Beton-Großformatplatten und 500 m² mit Betonpflaster.

Der neue Belag greift das Farbschema des bestehenden Pflasters am Marktplatz in Rosé, Ocker und Sandfarben auf und setzt dies in der Fußgängerzone fort. In der Baumachse platzierte, schlichte Lichtstelen unterstützen zudem den Rhythmus der Linden. Zusätzlich verleihen LED-Leuchten, die die Bäume von unten bestrahlen, dem Aufenthaltsbereich in den Abend- und Nachtstunden eine besondere Note.

Maßgenaue Entwässerungslösung

Um die öffentliche Fläche in der Innenstadt zuverlässig, aber zugleich auch möglichst unauffällig zu entwässern, brauchte es eine maßgefertigte Lösung, die kam von der Richard Brink GmbH & Co. KG.

Insgesamt kamen bei diesem Projekt 441 m der Betonrinne „Fortis“ zum Einsatz, die von den Mitarbeitern der Harsch Bau GmbH, Bretten, montiert wurden. Die Rinnen aus dem Hause Brink erfüllen die Anforderungen der Belastungsklasse D 400 und halten so dem Gewicht des einfahrenden Lieferverkehrs in die Fußgängerzone dauerhaft stand. Abgedeckt wurden die Betonrinnen mit Schwerlast-Schlitzaufsätzen aus Edelstahl. Die problemlose Reinigung des dezent wirkenden Entwässerungssystems gewährleisten 42 auf Maß produzierte Sink- sowie 42 Spülkästen. Diese lassen sich mit Pflasterschalen verschließen, in die das verwendete Belagsmaterial der umgebenden Pflasterung eingesetzt wurde.

Das Ergebnis entspricht dem Wunsch nach einer kaum sichtbaren und dennoch funktionalen Entwässerungslösung. Dazu konnten die eingesetzten Produkte maßgeblich beitragen. „Durch ihr schlankes Design und ihre gute Verarbeitung ließen sich die Schlitzaufsätze der Rinnen optimal in die Oberfläche integrieren. Alle verbauten Teile und Materialien haben die Anforderungen, die an sie gestellt wurden, erfüllt“, resümiert Bauleiter Andreas Rauscher von der Harsch Bau GmbH.


Landschaftsarchitekten:
Prof. Schmidt – Treiber – Partner, Freie Landschaftsarchitekten, BDLA, IFLA Partnerschaft mbB, Leonberg
www.schmid-treiber-partner.de

Objektüberwachung: Weber-Ingenieure GmbH, Pforzheim
www.weber-ing.de

Verarbeiter/Einbau: Harsch Bau GmbH & Co KG, Bretten
www.harsch.de


Bauleiter Andreas Rauscher, Harsch Bau GmbH: „Durch ihr schlankes Design und ihre gute Verarbeitung ließen sich die Schlitzaufsätze der Rinnen optimal in die Oberfläche integrieren. Alle verbauten Teile und Materialien haben die Anforderungen, die an sie gestellt wurden, erfüllt“.



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