Weggestaltung in einer neuen Wohnanlage in München

Akzente im Fischgrätmuster

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Im neuen Wohnpark der Eisenbahnergenossenschaft am Edinburghplatz in München Riem finden sich 133 Wohnungen fast jeder Größenordnung – von der 2-Zimmer- bis zur 5-Zimmer-Wohnung. Eingebettet sind die Wohngebäude in einen Grünbereich, der den Wohnwert erhöhen soll. Für die Verbindungswege im begrünten Innenhof wählten die Landschaftsarchitekten Betonpflaster im Rechteckformat in einem Fischgrätverband.

Anforderung:

Natursteinoptik mit hoher Flächenstabilität, hoher Versickerungsleistung und komfortabler Begebarkeit

Lösung:

Betonpflaster mit ‚Verschiebeschutz‘ im Farbton Muschelkalk-nuanciert mit 7 mm Fugenbreite


Vera Höhner, Pressebüro Last | jo

Die neue Wohnanlage zeichnet sich u.a. durch ihre ruhige und dennoch zentrale Lage sowie durch gehobenen Standard aus. Die zwölf Wohngebäude – alle im KfW-70 Standard – mit jeweils drei Geschossen sind um einen zentralen Bereich gruppiert, von dem aus die einzelnen Häuser durch Wege erschlossen werden.

Gestaltungsleitfaden

Ein Platz zum Erholen und Verweilen soll der Innenhof der Wohnanlage sein. Für die Planer von Mahl Gebhard Konzepte galt es, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohner zu berücksichtigen. Darüber hinaus musste sich die Planung am Gestaltungsleitfaden für das Neubaugebiet München Riem orientieren, der unter anderem die Höhe und Art der Zäune, Hecken und der verwendeten Pflanzenarten vorschrieb. Als Besonderheit war bei der Anlage der Außenfläche die darunter befindliche Tiefgarage zu berücksichtigen. Die Belastung der Fläche ist daher auf 3,5 t begrenzt.

Während die Bewohner der Parterrewohnungen über ein kleines Stückchen Garten mit Terrasse verfügen, ist der zentrale Teil des Grünbereichs für alle Bewohner offen und schafft Raum für Begegnung. Rückzugsbereiche für ein entspanntes Sitzen im Grünen oder das ungestörte Lesen eines Buches sollten genauso Teil des Gestaltungskonzeptes sein wie ein zentraler Spielplatz.

Das Konzept der Landschaftsplaner sieht daher den Spielplatz in der Mitte der Anlage vor, wo die Kinder gut zu beaufsichtigen sind. Pflanzbeete und kleine Rasenflächen mit Baumpflanzungen ergänzen das Konzept. Erschlossen wird der gesamte Bereich durch ein Netz von Wegen, die nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich sind. Sie verbinden die Eingangsbereiche der Häuser mit dem Spielplatz und binden das gesamte Areal an die Straße an. Für die Befestigung der Wege wählten die Planer das Betonpflaster „MultiTec-Aqua“ (Kann Baustoffwerke) im Farbton Muschelkalk-nuanciert.

Mit der Gestaltung der Wege erzielten die Landschaftsarchitekten einen echten Blickfang. Sie wählten für das Pflaster im Rechteckformat einen Fischgrätverband, der die Wege in ihrer Gesamtheit in Szene setzt.

Betonpflaster: Formatvielfalt und Verschiebeschutz

Das Pflaster MultiTec-Aqua ist aufgrund der Formatvielfalt und den daraus resultierenden Verlegemöglichkeiten universell einsetzbar. Für eine hohe Flächenstabilität sorgt ein Verschiebeschutz mit im verlegten Zustand unsichtbaren Nocken. Er erhöht den Verbund der Steine und ermöglicht auch eine Verlegung in stärker befahrenen Bereichen. Eine Fugenbreite von 7 mm sorgt für eine hohe Versickerungsleistung bei anfallendem Oberflächenwasser. Dabei ist die leicht aufgeweitete Fuge optisch kaum auffällig und bietet dem Nutzer der Fläche trotzdem entsprechenden Komfort bei der Begehbarkeit.


Bauherr: EBM Eisenbahner Baugenossenschaft München-Hauptbahnhof

Planung | Bauleitung: Mahl Gebhard Konzepte, Landschaftsarchitekten BDLA Stadtplaner Partnerges. mbH, München
www.mahlgebhardkonzepte.com

Ausführung: Gzimi Garten- u. Landschaftsbau GmbH, Olching


Für die Ermittlung der Versickerungsfähigkeit wurde eine Testfläche ohne Querneigung mit MultiTec Aqua Pflaster im Format 40 x 20 x 8 cm und einem Untergrund nach dem FGSV-Merkblatt für wasserdurchlässige Befestigungen von Verkehrsflächen (Ausgabe 1998) angelegt. Die Pflasterbettung bestand aus Splitt 2/5 mm, die Fugenfüllung der 7 mm breiten Fugen aus Edelsplitt 1/3 mm. Vor der Durchführung der Versickerungstests wurde die Fläche bis zur Standfestigkeit verdichtet.

Die Auswertung der Versuche auf der Testfläche sowie ergänzende Laborversuche ergab eine kurzzeitig erreichbare Infiltrationsleistung (I10 in l/s*ha) von 1.860 +/- 10%.


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