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Härtetest bestanden

Umbau und Erweiterung eines Hotels bei Barcelona
Härtetest bestanden

Ein ehemaliges Sanatorium am Meer wurde zum Wellnesstempel umgebaut. An der Fassade sorgen Lamellenstoren für Verschattung. Sie wurden zuvor in einer Klimakammer mit Salzwasserdampf besprüht; der Beweis ihrer Funktionstüchtigkeit für die Meereslage war danach erbracht.

In den späten 1920er Jahren entstand in Katalonien direkt am Meer ein Kindersanatorium für Atemwegserkrankungen und dermatologische Erkrankungen. Als die Mobilität zunahm und die Heilungsmethoden Fortschritte erzielten, war die Zeit der großen Sanatorien vorbei. So wurde das Sanatorium vor den Toren Barcelonas stillgelegt; es stand für rund 25 Jahre leer und verlotterte in einem Tempo, das für Gebäude am Meer typisch ist. Um die Jahrtausendwende entdeckte man die Perle wieder und erweckte sie zu neuem Leben.

Neues zu Altem gesellt
Das katalonische Architekturbüro Espinet-Ubach baute das ehemalige Sanatorium um. Ein Haus, das für die Heilkraft des Meeres stand, wurde nun zu diesem Zweck modernisiert und erweitert. Heute ist das ehemalige Sanatorium ein bekannter Wellnesstempel. Bei der Renovierung respektierte man die Geschichte des Hauses und veränderte es nach außen kaum.
Um das Meer dem Haus noch mehr zu nähern, wurden zwei neue, kubische Gebäudekomplexe – charakteristisch für die Architektursprache von Antonio Ubach – U-förmig konstruiert. Sie flankieren das alte Gebäude, so kann das Meer in zwei große Salzwasserbecken direkt vor den neu entstandenen Hotelzimmern fließen. Die Parterrewohnungen werden so einseitig vom Wasser umsäumt.
Der größte Teil der meerseitigen Gebäudefront ist aus Chromnickelstahl gefertigt, die Lamellenstoren des Typs Griesser Metalunic wurden aus pulverbeschichtetem Aluminium hergestellt. Damit sich Salz nicht ablagert und festfrisst, empfahl der Hersteller, die Storen mindestens einmal täglich zu bewegen. Bei Sturmböen oder starkem Wind vom Meer wird der Wasserspiegel in den beiden Salzwasserbecken abgesenkt, damit keine Wellen auf die Fassaden prallen. Gischt lässt sich dadurch aber natürlich nicht vermeiden.
Die Lamellenstoren bestanden die Härtetests mit Salzwasser. Zudem lassen sie sich in jeder Höhe schräg stellen und sind problemlos in einen Haustechnikbus integrierbar. Zehn Minuten, nachdem ein Gast sein Hotelzimmer mit dem elektronischen Schlüssel verlässt, fahren die Storen automatisch nach unten und verdunkeln den Raum. Bei seiner Rückkehr steckt der Gast die Schlüsselkarte wieder in die Halterung im Zimmer; die Store fährt in die alte Stellung zurück.
bba-Infoservice Lamellenstore 549
Architekturbüro: Espinet-Ubach, Katalanien
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