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Nachrüstung bei einem Bildungszentrum in Bern
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Vor- und Rücksprünge sowie das Wechselspiel von raumhohen Fenstern und Wandscheiben in verschiedenen Breiten charakterisieren das Gebäude. Für einen verbesserten Klimakomfort und wirksamen Sonnenschutz wurden alle Fenster mit außenliegenden Sonnenschutzscreens nachgerüstet.

Das 2008 fertig gestellte Bildungszentrum Domino im schweizerischen Bern bildet den Auftakt zur Neuentwicklung des Areals rund um die neue S-Bahn-Station Bern-Wankdorf. Das Gebäudeduo besteht aus zwei Baukörpern: der Privatschule „Feusi Bildungszentrum“ und dem Zentrum für medizinische Bildung „Medi“.

Der neungeschossige Gebäudekörper des Feusi Bildungszentrums prägt mit seiner charismatisch in Erscheinung tretenden Volumetrie und tragenden Betonfassade den neuen städtischen Ort. Trotz des großen Baukörpers wirkt die Fassade leicht und offen. Dies gelang den Architekten von Büro B aus Bern durch die raffinierte Aneinanderreihung von unterschiedlich breiten, fein austarierten Fensterformaten, die zudem innerhalb der Geschosse in ihrer Abfolge wechseln.
Schmale Fenster als Herausforderung
Die zahlreichen Fensterflächen führten bei sonnigem Wetter jedoch zur Überhitzung des Raumklimas durch zu hohe Wärmeeinträge in das Gebäude. Um den Raumkomfort zu verbessern und die Klimakosten zu senken, wurde im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme eine wirksame Sonnenschutzanlage konzipiert. Unter mehreren Lösungen entschied sich das Architektenteam für außenliegende Sonnenschutzscreens auf Basis des Typs Sunlux 6016 von Kästli Storen, die mit dem Premium-Sonnenschutzmaterial Soltis 86 von Serge Ferrari ausgestattet wurden.
Insgesamt 1 508 Screens wurden montiert. Eine Herausforderung bei der Nachrüstung mit rollbarem Sonnenschutz stellten die unterschiedlichen Proportionen der Fenster dar. Die Formate variieren in der Breite zwischen 57 bis 349 cm sowie in der Höhe zwischen 290 bis 330 cm. Für die extrem schmale Form der Fenster hat Kästli Storen eine Spezialausführung entwickelt. Damit sich das Sonnenschutzmaterial beim Aufrollen auf der Tuchwelle nicht asymmetrisch zeigt, setzte man auf eine mit größerem Durchmesser. Zudem musste der Sonnenschutz für die Windwiderstandsklasse 3 ausgelegt werden.
Dünn und trotzdem formstabil
Aufgrund seiner besonderen Dimensionsstabilität wickelt sich das Compositmaterial Soltis 86 auch unter kritischen Bedingungen oder Formaten symmetrisch auf und bleibt formstabil, auch in der Diagonalen. Die besonderen Eigenschaften des Materials sind auf die patentierte Précontraint-Technologie von Serge Ferrari zurückzuführen, die das Material während des gesamten Beschichtungsprozesses von allen Seiten vorspannt, so dass es sich auch während oder nach der Montage nicht verformt. Durch diese spezielle Stabilität konnte auf die Verstärkung mittels Seitensäume verzichtet werden. Dies unterstützt eine optimalen Aufwicklung, die besonders in Anbetracht der großen Fensterflächen mit Höhen von bis zu 330 cm eine wichtige Rolle spielte. Soltis 86 zeichnet sich zudem durch eine geringe Dicke des Materials aus, so dass trotz der größeren Tuchwelle eine kompakte Aufwicklung gestaltet werden konnte, die sich fast unsichtbar in die Fensterlaibungen einfügt. Die Befestigung der Tuchrolle erfolgte dabei mittels spezieller Konsolen an den Fensterrahmen, die in enger Kooperation mit den Architekten gestaltet wurden. Einen weiteren Beitrag leistet die hohe mechanische Beständigkeit und Reißfestigkeit des Materials, um starken Wind- und Sogkräften widerstehen zu können.
Zusätzliche Sicherung
Ein weiteres Detail innerhalb der Spezialausführung diente der Sicherheitsoptimierung: Hierzu wurde für die Führung der Fallstange ein entsprechender Schlitz gefräst. „Ein entscheidendes Detail für die Sicherheit,“ erklärt Marc Kästli von Kästli Storen, „da z. B. bei einem Achsbruch des Motors beim Runterfallen der Fallstange nicht der außenliegende Kunststoffzapfen brechen kann, mit dem die Sonnenschutzanlage üblicherweise ausgestattet ist.“
Vor allem überzeugte die Architekten die herausragende Transparenz des Sonnenschutzmaterials Soltis 86, das eine optimale Sicht nach draußen gewährleistet.
So wird das offene und freie Raumkonzept in die Umgebung durch den Sonnenschutz nicht einschränkt, sondern weiterhin erlebbar gemacht. Zudem vermindert das eingesetzte Material Soltis 86 auch bei intensiver Sonneneinstrahlung den Wärmeeintrag spürbar und schafft eine Reduktion der Temperatur.
Individuelle Fassadensteuerung
Die beiden Gebäude wurden jeweils mit einer Steuerung ausgerüstet, die den Sonnenschutz fassadenweise aktiviert, d.h. nur diejenigen Fassadenscreens bekommen einen Ab-Befehl, die auch von der Sonneneinstrahlung betroffen sind. Analog verhält es sich mit dem Windrichtungsgeber, der mit einem beheizten Windfühler kombiniert ist, welcher nur die Behänge zum Aufrollen aktiviert, die vom Wind betroffen sind.
Insgesamt überzeugt die neue Sonnenschutzanlage besonders die Nutzer des Gebäudes, die vor allem den gewonnen Klimakomfort auch bei intensiver Sonneneinstrahlung sowie den hohen visuellen Komfort mit optimaler Durchsicht nach draußen positiv bewerten.
Architekturbüro:
Büro B Architekten AG, Bern


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