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Leichtgewicht fürs Leichtdach

Sanierung eines Industriedaches inklusive neuer Photovoltaikanlage in Goslar
Leichtgewicht fürs Leichtdach

Bild: Bauder
Der Dachaufbau des 1987 errichteten Gebäudes der Concept GMP Engineering in Goslar genügte nicht mehr heutigen Ansprüchen. Ein neuer Dachaufbau sollte Energie sparen und gewinnen. Wirkungsvolle Dämmung, dauerhafte Bitumenabdichtung sowie eine leichte Photovoltaikanlage waren die Problemlöser für die ultraleichte Konstruktion.

Stefan Knapp | jo

Auf großen Industriedächern lässt sich viel Energie gewinnen. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn diese Flächen zuvor langfristig sicher abgedichtet und gut gedämmt werden. Sonst geht mehr Energie verloren, als mit einer Photovoltaikanlage überhaupt gewonnen werden kann.
Bei der Sanierung des 470 m2 großen Industrieleichtdaches in Goslar wurde neben der wirkungsvollen Dämmung mit BauderPIR und der dauerhaften, 2-lagigen Bitumen-Abdichtung zusätzliche eine neue Photovoltaik „Solfixx“ von Bauder eingesetzt. Dieses Leichtgewicht konnte mit 13 kg/m2 als einzige Anlage ihrer Art auf dem Leichtdach zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Auf dem Firmendach entstand ein Aufbau mit einer Leistung von knapp 30 kWp.
Geringe Traglastreserve
Hierfür wurde ein ebenso sicherer wie leichter und dabei leistungsstarker Dachaufbau zusammengestellt:
Die Dämmung mit 160 mm dickem, superleichtem BauderPIR FA spart rund 35 % der Energie für Heizen und Kühlen. Die 2-lagige Bitumenabdichtung mit Bauder Karat schützt die Wärmedämmung und die leichte Photovoltaikanlage Solfixx gewinnt auf dem Dach die gewünschte Energie. Mit ihren 13 kg/m2 blieb die 30 kWp starke Anlage innerhalb der geringen Traglastreserve von 15 kg/m2.
Lasten flächig eingebracht
Bei diesem leichtem Photovoltaik-System für Flachdächer sind Unterkonstruktion und Module in einer Einheit integriert. Diese lassen sich über Manschetten dauerhaft auf der Dachhaut verschweißen. Alle Lasten werden zu 70 % flächig in das das Dach eingebracht. Das System erfüllt die statischen Anforderungen nach DIN En 1991-1-6.
Die Anlagenplanung übernimmt jeweils das Unternehmen Bauder, deren Lehrverleger dem Dachdecker bei einer Erstverlegung Hilfestellung leisten.
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