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Schwebende Wand

Ausbau eines Wellnessbereiches in einer Villa in Starnberg
Schwebende Wand

Buchstäblich abgehängt hat eine schwebende Trockenbauwand die Konkurrenz und sich so eine Anerkennung im Wettbewerb Knauf Diamant Award 2008 gesichert. Die außergewöhnliche Konstruktion trennt den Duschbereich im privaten Wellnesscenter eine Villa vom angrenzenden Schwimmbad.

C.R.

Tragende, oder besser hängende Basis dieser Wandskulptur ist eine Betonscheibe. In darin eingefrästen Aussparungen finden die notwendigen Installationen Platz. Eine Bekleidung aus extrem stabilen, biegesteifen und feuchtebeständigen Diamant-Platten verdeckt Wasserleitungen und Beton und lässt die Konstruktion wie aus einem Guss wirken.
Zu diesem Zweck wurde auf die Platten eine Gewebespachtelung auf Flexkleber respektive Dichtmatten Ditra aufgebracht und in Q4-Qualität in Sensatechnik farbig verspachtelt.
Wasserdicht kaschiert und verspachtelt
Die angrenzenden Wandflächen bekleidete die mit den Arbeiten betraute Schreiner Trockenbau Eberl ebenfalls in Trockenbautechnik. Die Oberfläche wurde zusätzlich mit Epoxy-Gewebe wasserdicht kaschiert und verspachtelt.
„Somit konnten wir die Dichtungsebenen im Sockelbereich auf der Unterkonstruktion der Platten hochziehen, ohne dass wir ungewollte Stöße oder unsaubere Anschlüsse zwischen den sonst notwendigen Stahlprofilen und der Wand befürchten mussten“, erklärt Stefan Maria Lang, Partner im Architekturbüro Design Associates.
2 cm breite Schattenfugen trennen elegant zwischen fertigem Bodenbelag und Wandfläche. Auch die Decke im Schwimmbadbereich ist in Trockenbau ausgeführt, mit Gewebe kaschiert und in Q3-Qualität gespachtelt und weiß-grau gestrichen.
„Wir haben damit eine homogene Fläche von der Decke bis zur Schattenfuge gewonnen, eine rundum rissfreie Oberfläche, die sich zudem hervorragend endbehandeln lässt. Das wäre mit einer reinen Massivbaukonstruktion nicht möglich“, erklärt Alexander Hann, ebenfalls Partner im Architekturbüro Design Associates.
Auch in den Obergeschossen haben Trockenbaukonstruktionen Einzug erhalten: Die Lüftungskanäle in den Wohngeschossen kaschieren angehängte Deckensegel aus Bauplatten. Die Abluft wird über Schattenfugen abgesaugt. Vor ungewollter Lärmbelästigung in den Schlafzimmern und den Bädern schirmen wiederum mit Diamant-Platten beplankte Wände ab. Mit Epoxy-Gewebe kaschiert und gleichzeitig kratzfest verspachtelt und so fein, dass die Oberflächen wie Stein wirken, kommen so auch die starkbeanspruchten Duschzonen ganz ohne zusätzliche Maßnahmen aus.
bba-Infoservice Dichtmatten Ditra 574 Diamant-Platten 575 www.design-associates.de
Architekturbüro:
Design Associates, München
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