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Unterirdischer Parkluxus

Neubau eines Geschäfts-, Wohn- und Bürohochhauses in London
Unterirdischer Parkluxus

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Weithin sichtbar ragt die gläserne Pyramide „The Shard – London Bridge Tower“ über die britische Hauptstadt. Die Mischnutzung des Gebäudes in zentraler Lage umfasst u.a. ein gehobenes Hotel. Parkplätze sind in der Metropole jedoch rar. Unterirdisch bietet ein vollautomatisches Parksystem platzsparend Stellplätze für die Fahrzeuge der Hotelgäste.

jb

Mit dem Hochhaus „The Shard“ hat London ein neues Wahrzeichen bekommen. Zentral im Londoner Viertel Southwark am Südufer der Themse gelegen, erhebt sich der 310 m hohe, spitz zulaufende Glasturm. Die Fassade des pyramidenförmigen Gebäudes ist mit mehreren Tausend Scheiben bestückt. Diese namensgebenden „Splitter“ verleihen dem Hochhaus, für das Renzo Piano Building Workshop verantwortlich zeichnet, trotz der imposanten Höhe ein filigranes, leichtes und fast transluzentes Erscheinungsbild.
Der Bau des derzeit zweithöchsten Gebäudes Europas erwies sich als Herausforderung. Unter anderem verzögerte sich der Baubeginn, da 200 Jahre alte Fundamente herausgestemmt werden mussten. Während der Bauarbeiten musste dann darauf geachtet werden, die Abläufe des in direkter Nachbarschaft gelegenen Bahnhofs und U-Bahnhofs „London Bridge“ sowie eines Krankenhauses nicht zu beeinträchtigen.
Auf 72 nutzbaren Etagen befinden sich ein Einkaufszentrum und Einzelhandelsgeschäfte, darüber Büroräume einer Firma, Restaurants, ein 5-Sterne-Hotel in den Etagen 34 bis 52, zehn Luxuswohnungen sowie eine Aussichtsplattform in 240 m Höhe.
Parkplatzmangel in der Großstadt
Von dem Bereich mit Geschäftsräumen besteht ein direkter Zugang zum Bahnhof und damit zu öffentlichen Verkehrsmitteln ­ den Richtlinien der Londoner Verkehrspolitik entsprechend. Demnach soll die Anzahl von Autos in der Innenstadt stark reduziert werden. Parkplätze für Pkw sind kaum vorhanden.
Um den Gästen des 2014 eröffneten Luxushotels Shangri-La dennoch Stellplätze für ihre Fahrzeuge zu bieten, wurde unterirdisch ein vollautomatisches Parksystem installiert. Anstatt die U-Bahn „London Underground“ als Verkehrsmittel können die Hotelgäste den Untergrund des Hochhauses als Parkplatz nutzen. Von außen kaum sichtbar, finden auf wenig Raum unter der Erde 48 Autos Platz.
Vollautomatisches Regalsystem
Den Auftrag für das Parksystem erhielt die Klaus Multiparking GmbH aus Aitrach. Das Projektteam, das aus Mitarbeitern der Firmenbereiche Konstruktion, Marketing, Vertrieb und Service bestand, benötigte nur elf Monate für die Ausarbeitung des Designs, die Fertigung sowie die Montage und Inbetriebnahme der vollautomatischen Parkanlage MasterVario R3.
Das sechsstöckige vollautomatische Regalsystem ist unterirdisch als längliche Schachtvariante ausgeführt. Nur 24 m² groß ist die Grundfläche im Erdgeschoss, die für die Aufnahme der Fahrzeuge nötig ist. In der Übergabekabine verlässt der Fahrer den Wagen. Es folgt die Übernahme der Pkws in den Lagerbereich über ein Regalbediengerät mit horizontaler und vertikaler Fördereinrichtung. Die Autos der Hotelgäste werden dann sicher, schnell und vollautomatisch in den sechs Parkebenen des MasterVario R3 geparkt.
Nur 4 m² pro Fahrzeug statt 30 m²
Jede Ebene bietet links und rechs vier Stellplätze für Fahrzeuge, die bis zu 5,20 m lang und 2,15 m breit sein dürfen. Ebene sechs nimmt SUV mit einer Fahrzeughöhe von bis zu 2,00 m auf, die anderen knapp 40 Fahrzeuge können bis zu 1,60 m hoch sein. Somit sind für die Unterbringung von 48 Fahrzeugen lediglich 2 380 m³ und eine Grundfläche von 184 m² nötig. Das entspricht einem Flächenbedarf von nicht einmal 4 m² pro Fahrzeug. Zum Vergleich: Beim Bau von Parklösungen mit Fahrrampen und Fahrgassen hätte man pro Fahrzeug mehr als 30 m² Fläche benötigt. Der MasterVario R3 von Klaus Multiparking ist damit eine flächen- und raumsparerende Lösung und bietet sich an, wenn viele Fahrzeuge auf engstem Raum untergebracht werden müssen. Wird das Fahrzeug wieder benötigt, steht es dem Nutzer dank schneller Zugriffszeiten rasch wieder zur Verfügung.
Architekt: Renzo Piano Building Workshop


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