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Smarte Übernahme durch Parkroboter

Nachträglicher Einbau im Parkhaus vom Flughafen Düsseldorf
Smarte Übernahme durch Parkroboter

Rund 21 Millionen Passagiere nutzen jährlich den Flughafen Düsseldorf. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an Stellplätzen für Pkw. Eine optimierte Ausnutzung der vorhandenen Fläche im Parkhaus P3 bietet die nachträglich installierte automatisierte Parkanlage mit fahrerlosen Transportfahrzeugen.

jb

An Flughäfen herrscht nicht nur ein hohes Verkehrsaufkommen auf Start- und Landebahnen, sondern auch auf den Zubringerstraßen. Die Anreise der Passagiere erfolgt häufig mit dem Auto ­ dementsprechend werden Parkplätze benötigt. Am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens stehen den Passagieren über 20 000 Stellplätze in verschiedenen Segmenten zur Verfügung.
In Bestand integriert
Im PremiumPlus-Bereich vom terminalnahen Parkhaus P3 übernimmt seit 2014 der patentierte Parkroboter „Ray“ von Serva Transport Systems das Abstellen der Fahrzeuge. Die Installation der automatisierten Parkanlage mit fahrerlosen Transportfahrzeugen erfolgte nachträglich in das bestehende Parkhaus P3 des Düsseldorfer Flughafens. Das System ist flexibel integrierbar: Die Parkanlage lässt sich an örtliche Gegebenheiten und Anforderungen anpassen.
Parkkapazität erhöht
Da der Parkroboter, der einem Gabelstapler ähnelt, keine Schienen benötigt, kann er individuelle Routen fahren und dank vier lenkbarer Räder auch auf engstem Raum manövrieren. Dadurch wird besonders effizientes und kompaktes Parken möglich. Der Zuwachs der Stellplätze beträgt durch die automatisierte Parkanlage von Serva TS 39 %. Insgesamt stehen in dem PremiumPlus-Bereich 249 robotergestützte Stellplätze zur Verfügung. Es gibt sechs Übergabestationen, an denen je einer von den drei Parkrobotern „Ray“ das Lagern der Pkw übernimmt.
Der Parkvorgang und das Lagern der Pkw sind in zwei getrennte Vorgänge unterteilt, was dem Reisenden Zeit spart. Die Reservierung erfolgt im Voraus online, dann muss nur noch in einer der Übergabestationen vorgefahren werden. Dort wird das Auto in wenigen Sekunden rundum per Laser-scan vermessen. Die Größe des Fahrzeuges wird automatisch erkannt und der ökonomischste Stellplatz gewählt.
Eingecheckt wird an der Terminalsäule direkt an der Station. Zum Abschluss des Vorgangs wird entweder per App ein QR-Code auf dem Display gescannt oder ein QR-Ticket ausgedruckt. Anschließend übernimmt einer der drei Parkroboter vollautomatisch das Parken. Das fahrerlose Transportsystem kann seine Länge anpassen und so verschieden große Pkw transportieren: von 2,50 m bis 5,30 m Länge. Die Breite darf 2,20 m betragen, das Gewicht bis zu 3 t. Während des Transports ermittelt „Ray“ die eigene Position millimetergenau und überprüft 100 Mal pro Sekunde, ob der Fahrweg frei ist. Der Parkroboter ist mit der Flugdatenbank des Flughafens verbunden und stellt den Pkw bei Rückkehr des Reisenden wieder bereit.

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