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Quarry Life Award: Wettbewerbs zur Förderung der Biodiversität

Quarry Life Award
Wettbewerbs zur Förderung der Biodiversität

Wettbewerbs zur Förderung der Biodiversität: Uferschwalben im Werk Elster-Kies in Lindwerder Bild: HeidelbergCement AG / Martin Jordan
Uferschwalben im Werk Elster-Kies in Lindwerder Bild: HeidelbergCement AG / Martin Jordan

Bereits zum vierten Mal lädt HeidelbergCement zur Teilnahme an seinem internationalen Forschungs- und Bildungswettbewerb zur Förderung der Biodiversität ein: Der Quarry Life Award setzt auf innovative Ansätze zur Erforschung und Förderung der Biodiversität in Steinbrüchen und Kiesgruben und will die Aufmerksamkeit für das Thema stärken. Neu in der nunmehr vierten Auflage ist die getrennte Beurteilung von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Projektideen.

Um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können, müssen Studierende, Absolventen, Forscher, NGOs, Schulen und lokale Interessengruppen ein Projekt für eine der sechs angebotenen Kategorien vorlegen. Von Januar bis September 2018 öffnet HeidelbergCement in 26 teilnehmenden Ländern seine Steinbrüche für die praktische Umsetzung der Projekte. Die Länder Benin, Burkina Faso, Ägypten, Frankreich, Italien und Marokko sind zum ersten Mal dabei.

Uferschwalben im Werk Elster-Kies in Lindwerder Bild: HeidelbergCement AG / Martin Jordan
Uferschwalben im Werk Elster-Kies in Lindwerder
Bild: HeidelbergCement AG / Martin Jordan

„Viele unserer Steinbrüche dienen seltenen Arten als Rückzugsort. Die Artenvielfalt in unseren Abbaustätten zu schützen und das Wissen darüber zu fördern, ist uns deshalb ein besonderes Anliegen“, sagte Dr. Bernd Scheifele, Vorsitzender des Vorstands von HeidelbergCement. „Wir glauben, dass die Forschungsprojekte und -ideen des Quarry Life Award auf dieses Anliegen einzahlen. Deshalb rufen wir den Wettbewerb nun zum vierten Mal aus.“

Einzigartige Plattform
Der Quarry Life Award ist darüber hinaus zu einer Plattform geworden, auf der verschiedene Stakeholder ihre Expertise und Praktiken weiter entwickeln und teilen. Dies hat sogar die Europäische Kommission anerkannt: „Die Europäische Kommission begrüßt die Bemühungen [von HeidelbergCement], den Wert der Natur zu erkennen und das Naturkapital und die biologische Vielfalt in wirtschaftliche Entscheidungen einzubeziehen. Wir begrüßen die Offenheit, diese Erkenntnisse und Best Practice Beispiele zu teilen“, sagte Daniel Calleja Crespo, Generaldirektor für Umwelt bei der Europäischen Kommission.

Neues Konzept fördert Naturschutz und Stakeholder-Dialog
Um einen fairen Wettbewerb für alle Teilnehmer zu ermöglichen, gibt es beim Quarry Life Award von nun an zwei Schwerpunkte: Forschung und Gesellschaft.

Der Schwerpunkt Forschung konzentriert sich auf Forschungsprojekte, die das Wissen über nachhaltigen Gesteinsabbau erhöhen und das Biodiversitäts-, Landschafts- oder Wassermanagement verbessern. Teilnehmen können Wissenschaftler, Forscher, Experten und NGOs. Die Kategorien sind:

  • Biodiversitätsmanagement
  • Erforschung der Lebensräume und Arten über die Grenzen der Abbaustätten hinaus

Der Schwerpunkt Gesellschaft konzentriert sich auf gemeinnützige und Dialog-Projekte, die den Austausch mit lokalen Interessengruppen stärken. Darüber hinaus soll dazu beigetragen werden, das Bewusstsein und das Wissen über Artenvielfalt in Abbaustätten zu fördern. Dieser Wettbewerbsschwerpunkt ist offen für alle – Einzelpersonen, Studenten, Schulklassen, NGOs und lokale Gemeinden. Die Kategorien sind:

  • Artenvielfalt & Bildung
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Abbaustätten und lokalen Gemeinden
  • Schulklassenprojekt (nur für Schüler an Grundschulen und weiterführenden Schulen)

Bestes Gesamtprojekt erhält 30.000 Euro
Bis zum 1. Dezember 2017 werden die Jurys der nationalen Wettbewerbe die eingereichten Projektvorschläge überprüfen und die auswählen, die am Wettbewerb teilnehmen. Die Kandidaten setzen ihr jeweiliges Forschungsprojekt zwischen Januar und September 2018 um.

Im Herbst 2018 werden die nationalen Jurys dann je vier Auszeichnungen vergeben: zwei für die besten Projekte im Bereich Forschung und zwei für die besten Projekte im Bereich Gesellschaft (mit Preisgeldern in Höhe von 5.000 Euro und 2.500 Euro). Unabhängig davon werden alle teilnehmenden Projekte auch von der internationalen Jury beurteilt und konkurrieren um die internationalen Auszeichnungen. Das beste Projekt pro Kategorie wird international ausgezeichnet und erhält je 10.000 Euro. Das beste Gesamtprojekt wird mit 30.000 Euro prämiert.

Anmeldezeitraum für Projekte: 15. Mai 2017 bis 20. November 2017

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