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Urban-Mining-Award: Neues Nutzungskonzept für Steinkohlezeche

Wettbewerb für Architektur-Studierende
Urban-Mining-Award: Neues Nutzungskonzept für Steinkohlezeche gesucht

Im Rahmen des 2. Urban Mining Student Award sind Architektur-Studierende dazu aufgerufen, neue Nutzungskonzepte für eine Steinkohlezeche zu erarbeiten.
Im Rahmen des 2. Urban Mining Student Award sind Architektur-Studierende dazu aufgerufen, neue Nutzungskonzepte für eine Steinkohlezeche zu erarbeiten.

Ende 2018 schließt in Ibbenbüren eine der beiden letzten Steinkohlezechen Deutschlands. Für das Gelände am Theodorschacht sind neue Nutzungskonzepte gefragt. Im Rahmen des 2. Urban Mining Student Award sind Architektur-Studierende deshalb dazu aufgerufen, Entwürfe für ein Tagungs- und Lernzentrum für Kreislauf- und Energiewirtschaft sowie Ressourcenschutz zu erarbeiten und einzureichen – mit Fokus auf demontierbaren Konstruktionen und recyclingfähigen Baumaterialien.

Die Gewinner erwartet ein Preisgeld von insgesamt 4 000 Euro, eine Anmeldung zu dem Wettbewerb ist bis zum 31. Dezember 2018 möglich.

Der „Theodorschacht“ befindet sich im südwestlichen Bereich des Bergwerks am Rande einer Wohnsiedlung auf einer Anhöhe mit Blick in die vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Umgebung. Das Gebäudeensemble hat sich über Jahrzehnte entwickelt, ältester Bestand heute ist das Fördermaschinengebäude, ein Ziegelbau von 1903; dazu gesellen sich eine Schachthalle und zwei Lüfterbauwerke, wovon das letzte 1970 entstand.

Aufgabe ist, die dem Ort innewohnende historische Bedeutung um eine neue zukunftsweisende zu bereichern und so seinen Fortbestand durch Umnutzung zu sichern und auch zu erweitern. Dabei kommt einer architektonischen Konzeption zum Dialog „Historie – unterirdisch“ und „Zukunft – mit Weit- und Ausblick“ große Bedeutung zu. Es soll ein Tagungs- und Lernzentrum entstehen, das Raum bietet für Seminare, außerschulische Bildung, Workshops, Firmenevents und Veranstaltungen rund um das Thema Ressourcen. Das Pflichtraumprogramm kann um eine eigene (überschaubare) Nutzungsidee erweitert werden.

Die Konzepte sollen eine konsequente Kreislaufgesellschaft fördern: Die angehenden Architekten sollen u.a. auf die Wiederverwendung gebrauchter Bauteile sowie eine mögliche Um- und Weiternutzung achten. Weitere Kriterien sollten ein geringer Flächen- und Wasserverbrach, eine möglichst hohe Gebäudeautarkie mit Low-tec-Lösungen für Betriebs- und Energieeffizienz sowie die Förderung des Mikroklimas und der Biodiversität sein.

Die Idee zu dem Award stammt von den Architektinnen Prof. Annette Hillebrandt und Anja Rosen vom Lehrstuhl Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde der Bergischen Universität Wuppertal. Mitinitiator und Sponsor ist die agn Niederberghaus & Partner GmbH, der Urban Mining e.V. unterstützt als Namensgeber und Kooperationspartner.

Einzelheiten zu dem Wettbewerb sind unter www.urbanminingstudentaward.de zu finden.


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