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Tiny House mit nachhaltiger Fassade aus Kebony-Holz

Mobiler Minimalismus
Tiny House mit nachhaltiger Fassade aus Kebony-Holz

Mit seinem Tiny-House-Modell „Hytte“ hat das Thüringer Unternehmen KOOP Mobile Holzbausysteme GmbH & Co. KG ein behagliches Wohnquartier kreiert, das den vorhandenen Platz maximal nutzt und clevere Lösungen für Wärme-, Strom- und Wasserversorgung bereithält.

Das Besondere an „Hytte“: Das transportable minimalistische Refugium besteht fast vollständig aus Holz, das bewusst wenig versiegelt wurde. So bietet es seinen Bewohnern ein gesundes Raumklima und eine natürliche Atmosphäre. Die Fassade der „Hytte“ wurde komplett aus Kebony-Holz gefertigt.

Im Interview erklärt Diplom-Bauingenieur Lars Christoph, Geschäftsführer von KOOP Architekten & Ingenieure und Mitgründer der KOOP Mobile Holzbausysteme GmbH & Co. KG, warum die Wahl auf Holz im Allgemeinen und speziell auf Kebony gefallen ist.

Herr Christoph, Sie haben gemeinsam mit Ihrem Kollegen Hendrik Walther ein Unternehmen gegründet, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung zukunftsweisender Holzbauten spezialisiert hat. Welche besonderen Vorteile sehen Sie im Einsatz von Holz als Baumaterial?

Lars Christoph: Holz ist ein nachhaltiger, nachwachsender Rohstoff. Er hat eine sehr gute Energiebilanz und fungiert als CO2 Speicher. Außerdem bietet Holz gerade beim modularen Bauen, wo mit vorgefertigten Einheiten gearbeitet wird, viele Vorteile. Und es sorgt später für ein angenehmes Innenraumklima.

Woher genau kennen Sie Kebony-Holz?

Lars Christoph: Ich denke, ich habe vor etwa 2 Jahren in einer Zeitschrift etwas darüber gelesen. Das hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich daraufhin Kontakt mit der Firma aufgenommen und einen Vertreter zu uns eingeladen habe.

Warum haben Sie sich entschieden, Kebony Holz bei Ihren Bauprojekten einzusetzen?

Lars Christoph: Kebony-Holz ist wertbeständig, es ist verwerfungsfrei, witterungsbeständig und extrem dauerhaft. Dazu hat es eine sehr schöne Optik, denn es vergraut sehr schön gleichmäßig. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt.

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Kebony Holz wird durch ein spezielles Verfahren hergestellt, bei dem nachhaltig gewonnene Weichhölzer mittels einer biologischen Flüssigkeit modifiziert und dadurch sehr haltbar und widerstandsfähig gemacht werden. Was halten Sie davon?

Lars Christoph: Ich finde, das ist eine sehr elegante Variante, mit einheimischem Holz mehr anzufangen. So wird aus Holz, das in ausreichendem Maße vorhanden ist, eine attraktive Alternative zu seltenen Harthölzern aus dem Ausland, die erst über lange Transportwege hierher geliefert werden müssen, aber auch zu seltenen einheimischen Holzarten, die langsam zur Neige gehen, z. B. Eiche.

Welche Vorteile sehen Sie bei Kebony-Holz gegenüber anderen Holzarten?

Lars Christoph: Wie gesagt, es ist witterungsbeständiger, dauerhafter und stabiler und dadurch wertbeständiger als anderes Holz. Außerdem hat es eine gute CO2-Bilanz, da es aus einheimischem Holz gewonnen wird.

Gibt es Unterschiede bei der Verarbeitung von Kebony-Holz gegenüber anderen Holzarten? Wenn ja, welche sind das?

Lars Christoph: Nicht, dass ich wüsste. Jedenfalls habe ich von unserer Zimmerei keine Rückmeldung bekommen, dass bei der Verarbeitung Probleme oder irgendwelche Besonderheiten aufgetreten sind.

Welche Vorteile, denken Sie, bietet Kebony-Holz speziell bei Tiny Houses?

Lars Christoph: Die Fassadenbretter sind sehr werthaltig und stabil, sie verziehen sich nicht, splittern nicht und stehen tadellos wie am ersten Tag – das ist besonders wichtig. Durch ihr gleichmäßiges Vergrauen bieten sie dazu eine angenehme Optik.

Inwiefern profitieren die zukünftigen Inhaber eines Tiny House von einer Fassade aus Kebony Holz?

Lars Christoph: Die Besitzer haben lange Freude an der Fassade. Kebony gibt auf seine Hölzer 30 Jahre Garantie – und darauf vertraue ich auch. Hinzu kommt die schöne silbergraue Optik.

Würden Sie auch anderen, z.B. Architekten und/oder Bauunternehmern empfehlen, Kebony Holz bei entsprechend passenden Objekten einzusetzen?

Lars Christoph: Ja, sicher!

Haben Sie auch kritische Anmerkungen zu Kebony Holz? Wenn ja, welche sind das?

Lars Christoph: Wir finden es ein bisschen schade, dass die Stärken der Fassadenbretter festgelegt sind. Da wir die Dimensionen der Hölzer nicht beeinflussen können, müssen wir sie abhobeln, weil sie sonst zu dick für unsere Tiny Houses wären und ein zu hohes Gewicht hätten, was erhebliche Einschränkungen zur Folge hätte. Uns würde da ein erweitertes Sortiment sehr helfen.

Kann man das Tiny House testen?

Lars Christoph: Ja, ab Ab April 2020 bieten wir Probewohnen in der Feriensiedlung Stausee Hohenfelden an. Überzeugen Sie sich selbst von Raum, Lichtstimmung, Materialien und Einfachheit in schönster Umgebung.

Anfragen unter: info@koop-mhs.de


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