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Modulbau-Spezialist Jan Snel - Nachhaltig und kreislauffähig bauen

Modulbau-Spezialist Jan Snel
Kreislauffähig bauen mit wiederverwertbaren Modulen

Gerade bei der Wiederverwendung von Baustoffen und dem Rückführen von Baumaterialien in den natürlichen Kreislauf hat die Baubranche noch großen Nachholbedarf. Der niederländische Modulbau-Spezialist Jan Snel hat sich nun ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2023 sollen mindestens 90 Prozent der bei ihm eingesetzten Materialien nachhaltig, regional und in der Kreislaufwirtschaft einsetzbar sein. Bereits heute werden Module von Jan Snel wiederverwertet.

Die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft gilt als einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Baubranche. Rohstoffe sowie fertige Produkte werden hierbei wiederverwendet, was zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen führt.

Dabei ist die Bandbreite der wiederverwendeten Produkte groß: von Fensterrahmen über Duschkabinen bis hin zu Waschbecken kann alles erneut verwendet werden. Damit dieses große Potenzial auch genutzt wird, gilt es, den Kreislaufgedanken bereits beim Planen und Bauen miteinzubeziehen.

Beim Modulbau-Spezialisten Jan Snel passiert das ganz automatisch, denn die einzelnen Module sind flexibel in ihrer Nutzung, lassen sich in kurzer Zeit wieder abbauen und an anderer Stelle erneut einsetzen.

Seriell veredelt

Modulbau hat viele Vorteile

Der Modulbau hat gegenüber dem klassischen Bau viele Vorteile – darunter eine deutlich schnellere Errichtung von Gebäuden und mehr Flexibilität in ihrer Skalierung.

In einer Gesellschaft, die sich ständig verändert und damit auch einen wechselnden Bedarf an Wohnraum und öffentlichen Einrichtungen hat, kann Modulbau viel bewirken. „Ein Studentenwohnheim kann schnell und einfach in eine Seniorenwohnanlage umgewandelt werden oder ein leerstehendes Bürogebäude wird in einer anderen Stadt als dringend benötigte Schule genutzt. Wir haben mit unseren flexiblen Modulen viele Möglichkeiten, die in kürzester Zeit umgesetzt werden können“, erklärt Olaf Bade, Manager Jan Snel Deutschland.

Doch nicht nur im Hinblick auf den Materialeinsatz ist Modulbau sehr nachhaltig, auch beim CO2-Ausstoß kann das Verfahren punkten: Jan Snel hat beim Bau der eigenen neuen Büros auf dem Firmengelände in Montfoort zahlreiche Materialien wiederverwendet und konnte so mehr als 50 Prozent CO2 gegenüber einem Bau mit ausschließlich neuen Modulen einsparen.

Beeindruckend ist auch der direkte Vergleich zwischen einem neu produzierten und einem „recycelten“ Modul. Ausgehend von der Standardgröße von 3 x 6 Metern werden beim Neubau eines Moduls ganze 3,18 Tonnen CO2 produziert, während dank der erneuten Nutzung der Tragkonstruktion nur noch 1,49 Tonnen CO2 entstehen, also 53 Prozent weniger – und das bei nur einem einzigen Modul.

Lego für Studenten

Hochgesteckte Ziele

Auch bei seinen Projekten entwickelt Jan Snel umfangreiche Konzepte, um die neuen Gebäude so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Ein Beispiel: das aktuelle Projekt in Essen. Mitten in der Stadt und fußläufig zur Universität entsteht derzeit ein Studentenwohnheim für 106 Studierende.

Das Gebäude, das zum Wintersemester 2020 fertiggestellt wird, wird an das Fernwärmenetz der Stadt Essen angeschlossen. Außerdem bekommt das Studentenwohnheim Sonnenkollektoren auf dem Dach sowie ein Wärmerückgewinnungssystem. An der Rückseite des Gebäudekomplexes ist außerdem eine Grünzone mit Wasserspielen, Promenaden und Bäumen entstanden.

„Egal, ob Projekt oder unser eigenes Unternehmen, wir suchen immer nach Möglichkeiten, das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben. Dazu setzen wir uns auch ganz klare Ziele: Bis 2023 soll das Fabrikgelände konstant nachhaltiger werden, der CO2-Ausstoß um weitere fünf Prozent sinken. Außerdem sollen mindestens 90 Prozent aller eingesetzten Materialien nachhaltig, aus der Region und in der Kreislaufwirtschaft einsetzbar sein“, erklärt Olaf Bade. Ambitionierte Ziele, die am Ende nicht nur dem Unternehmen, sondern vor allem dem Planeten zugutekommen.

Über Jan Snel

Jan Snel ist ein niederländisches Unternehmen, das auch in Deutschland tätig ist und modulare Raumlösungen anbietet. Dabei hat sich Jan Snel auf dauerhafte und semi-permanente Unterkünfte in den Bereichen Wohnen, Pflege, Büro, Bildung und Industrie spezialisiert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden sowohl Kauf- als auch Mietlösungen an.

Die Anwendung modularer Raumlösungen erlaubt eine hohe Qualität und einen beschleunigten Bauprozess, denn alle Module werden unter optimalen Bedingungen in der Fabrik produziert. Mit der Wiederverwendung der Module leistet Jan Snel zudem einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen.

www.jansnel.de


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