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Lapitec für Kirche in Viareggio von TAM Associati Architekten

TAM Associati Architekten
Neue Kirche in Viareggio mit Lapitec gestaltet

Nachhaltigkeit, Sachlichkeit, Schlichtheit: Auf diesen Themen gründete der nationale Architekturwettbewerb „Percorsi Diocesani“ (Diözesanwege), der von der Italienischen Bischofskonferenz Conferenza Episcopale Italiana ausgelobt wurde. Für die Kirche von Varignano, einem Stadtteil in der Peripherie von Viareggio, konnte das Architekturbüro TAM Associati die Ausschreibung für sich gewinnen. Bei der Gestaltung der Innenräume kam Lapitec zum Einsatz.

Der Neubau ersetzt die baufällige alte Kirche und fügt sich harmonisch in das historische Gedächtnis des Stadtteils ein. Zu dem Projekt gehört ein großer Kirchensaal, das Pfarrhaus, ein Kirchplatz und ein Bereich für die Gemeinde.

„Alle planerischen Eingriffe“, so das Team von TAM Associati, „sollen eine konzeptuelle und bauliche Sachlichkeit vermitteln, die jede ‚monumentale‘ Anwandlung scheut – und unpassend für den Ort und seine Geschichte wäre – und stattdessen den Akzent auf die Eigenschaften der Solidarität und der Gastfreundschaft legt, die das Leben dieser Pfarrkirche und des gesamten Stadtteil Varignano schon immer geprägt haben.“

Lapitec als natürliches Material im Innenraum

Eine Schlüsselrolle bei dem Projekt spielte das Thema Nachhaltigkeit, was sowohl die Wahl der Materialien als auch die Planung der Anlagen bestimmte. Die Natürlichkeit des Lapitec – ein gesinterter Stein, der zu großformatigen Platten geformt wird – in Kombination mit seinen ökologischen Merkmalen waren ausschlaggebend für seinen Einsatz an den Innenflächen des Baus. Außerdem wurde Lapitec für einige Möbelverkleidungen verwendet.

Für das elegante Baptisterium wurde gesinterter Ganzkörper-Stein gewählt, um den starken ikonischen Eindruck des um wenige aussagekräftige Elemente herum gebauten Bauwerks zu verstärken. Die ganz eigene Atmosphäre wird von der Makellosigkeit des „Bianco Polare“ in Feinbearbeitung „Satin“ auf der vertikalen Wand erzeugt. Der Fußboden ist im selben Farbton, aber in Feinbearbeitung „Vesuvio“ gestaltet, genauso wie die Treppen und die gesamte Verkleidung der Sitzbänke.

Auch im großen und weitläufigen Presbyterium kam Lapitec zum Einsatz: im Hintergrund eine beeindruckende Wand, die von der Cappella degli Scrovegni von Giotto inspiriert ist, auf dem Fußboden dagegen die natürliche Leuchtkraft des „Bianco Polare“ in Feinbearbeitung „Vesuvio“, der auch für den Ambo und die Verkleidung einer Sitzbank Verwendung fand.

Ein kleines Juwel aus Lapitec ist zudem der Marmoraltar („Bianco Polare“). Schließlich haben TAM Associati den gesinterten Ganzkörper-Stein auch für das Taufbecken und das Weihwasserbecken eingesetzt und hierfür die Wärme der „Nuance Moca“ in Feinbearbeitung „Vesuvio“ mit dem „Bianco Polare Satin“ abwechseln lassen. Der Farbton „Bianco Polare“ wird daher zum prägenden farblichen Element: Seine makellose Reinheit hebt die planerische Sachlichkeit der Kirche hervor und wird zum Ausdruck eines ausgeprägten architektonischen Geistes des „Weniger ist mehr“.


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