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Neues Kunstprojekt von Ólafur Elíasson in der Schweiz

Aufgelöste Grenzen
Neues Kunstprojekt von Ólafur Elíasson in der Schweiz

Noch bis 11. Juli ist in der Fondation Beyeler in Basel die Ausstellung »Life« des dänisch-isländischen Künstlers Ólafur Elíasson zu sehen. Besucher können dabei Museumsarchitektur und -park mit allen Sinnen grenzüberschreitend erleben.

Ólafur Elíasson ist weltweit bekannt für seine architektonischen Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum. Seine neue Ausstellung »Life« in Basel ist in der Schweizer Museumslandschaft einzigartig  – sowohl was Dimension als auch Konzeption betrifft.

„»Life« präsentiert ein Modell für eine Landschaft der Zukunft, das gastfreundlich ist“, sagt Ólafur Elíasson. „Als Sam Keller, der Direktor der Fondation Beyeler, und ich vor ein paar Jahren das erste Mal über die Ausstellung sprachen, dachte ich: Warum laden wir nicht alle ein? Lasst uns den Planeten einladen – Pflanzen und andere Lebewesen. Ich wollte nicht nur eine Tür öffnen, sondern die strukturellen Grenzen sprengen, die das Draußen vom Drinnen trennen. Deshalb bin ich der Fondation Beyeler und dem Museumsarchitekten Renzo Piano dankbar für die Erlaubnis, die Glasfassade des Gebäudes vorsichtig und behutsam entfernen lassen zu dürfen.“

Kunstprojekt Life in der Fondation Beyeler in Basel von Ólafur Elíasson
Ólafur Elíasson – Life, 2021. Installationsansicht, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2021. Bild: Ólafur Elíasson / Mark Niedermann

Raum der Koexistenz

Unterstützt wird das Kunstprojekt vom österreichischen Leuchtenhersteller Zumtobel. Zumtobel arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit Ólafur Elíasson zusammen, sowohl auf der künstlerischen als auch auf der Produktebene. In der Zusammenarbeit entstand unter anderem das Lichtmodul »Starbrick« – ein Experiment aus Lichtmodulation und Raum.

„Sowohl die Fondation Beyeler als auch der Künstler Ólafur Elíasson begleiten uns seit vielen Jahren. In der Zusammenarbeit werden wir als Unternehmen immer wieder neu inspiriert und wir sehen, dass das kulturelle Engagement uns als Chance dient, weiter zu wachsen und neue Wege einzuschlagen“, sagt Isabel Zumtobel, Head of Arts & Culture Zumtobel Group.

„Mit »Life« arbeite ich aktiv daran, einen Raum der Koexistenz zwischen allen zu schaffen, die an der Ausstellung beteiligt und von ihr betroffen sind – Museum, Kunstwerk, Besucher, andere Wesen, Pflanzen im Park und die urbane Landschaft, die das Museum umgibt, und alles darüber hinaus. Durch die kollektive Erforschung der Welt, die wir teilen, können wir sie, so hoffe ich, für alle Arten lebenswert machen“, so Ólafur Elíasson.

Lichtmodul Starbrick von Ólafur Elíasson und Zumtobel
Starbrick ist ein Lichtmodul, das Ólafur Elíasson in Kooperation mit Zumtobel entworfen hat. Bild: Zumtobel

Zu jeder Tages- und Nachtzeit

Besucher können die Ausstellung zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen und erhalten so uneingeschränkten Zugang – natürlich unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Maßnahmen. Kunstbegeisterte tauchen in die unterschiedlichen Stimmungen ein, die von Wetter, Licht und Jahreszeit geprägt werden. Zudem können Besucher, die pandemiebedingt oder aus anderen Gründen nicht anreisen können, das Kunstprojekt über eine digitale Plattform erleben.

Weitere Informationen zur Ausstellung »Life« und zum Künstler Ólafur Elíasson finden Sie auch hier im Artist Statement.

www.fondationbeyeler.ch


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