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Internationale Bauausstellung - »IBA'27 in Region Stuttgart angekommen«

Internationale Bauausstellung
»Die IBA’27 ist in der Region Stuttgart angekommen«

Gruppenfoto der ersten Sitzung des Kuratoriums der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart. Bild: IBA'27 / Franziska Kraufmann
Gruppenfoto der ersten Sitzung des Kuratoriums der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart. Bild: IBA'27 / Franziska Kraufmann

Genau 100 Jahre nachdem die europäische Architekten-Avantgarde in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung 1927 ihr damals radikales „Wohnprogramm für den modernen Großstadtmenschen“ vorstellte, soll die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) neue Antworten finden auf die Frage: Wie leben, wohnen, arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter? Beim ersten Treffen des Kuratoriums diskutierten die internationalen Fachleute nun den Stand des regionalen Großprojekts. 

„Die IBA ist in der Region Stuttgart angekommen und hat bereits jetzt an vielen Orten eine hohe Dynamik entfacht“,  berichtet Andreas Hofer, Intendant der Internationalen Bauausstellung IBA’27 StadtRegion Stuttgart, beim ersten Treffen des IBA-Kuratoriums. Aufgabe des interdisziplinär besetzten Kuratoriums ist es, die Qualität der IBA’27 und ihrer Projekte mit Blick von außen sicherzustellen, fachliche Impulse zu liefern und die internationale Vernetzung zu fördern.

Seit vergangenem Oktober ist die IBA dabei, ambitionierte Zukunftsprojekte aus der ganzen Region Stuttgart für die IBA’27 zu sammeln. „Die ersten Einreichungen zeigen wie erhofft die ganze Breite der Fragen nach der Zukunft der Städte, des Wirtschaftens und des Zusammenlebens in einem europäischen Metropolitan-Raum“, sagt Hofer. Große Bauvorhaben in Quartiersgröße seien ebenso darunter wie Kommunikations- oder Forschungsprojekte.

Projekte im Dialog weiterentwickeln

„Unsere Aufgabe ist es, die Partner vor Ort dabei zu unterstützen, die Potenziale vielversprechender Vorhaben voll auszuschöpfen, gemeinsam ein paar Schritte weiter zu gehen und so die Vorschläge zu ausstellungsreifen Projekten werden zu lassen“, so Hofer weiter. Dieser dialogorientierte Ansatz erweise sich als Stärke: Mit der Perspektive, Teil der IBA’27 zu werden, diskutierten Kommunen in der ganzen Region ihre Planungen und hinterfragten sie auf ihre Zukunftsfähigkeit. In einigen Fällen habe die IBA bereits jetzt dazu geführt, dass Projekte neu gedacht und ambitionierter formuliert wurden. In einem kuratorischen Prozess entstehe bis 2027 die Ausstellung als solche.

Das Kuratorium lobte diese Herangehensweise an den Aufbau der IBA. Eine Internationale Bauausstellung sei kein Schönheitswettbewerb, sondern ein langjähriger Prozess, der Mut, Offenheit und Geduld bei allen Beteiligten erfordere. Die Mitglieder des Kuratoriums bestärkten die IBA und die Projektträger, die bisher formulierten sehr hohen Ansprüche an wegweisendes Bauen und Zukunftsfähigkeit ambitioniert weiterzuverfolgen. Sie brauche das klar erkennbare Ziel, 2027 international Relevantes zu zeigen.

„Eine großartige Chance für Stuttgart“

Ende März berät der Aufsichtsrat der IBA’27 GmbH über die Aufnahme erster Projekte ins IBA’27-Netz. Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas S. Bopp (Vorsitzender Verband Region Stuttgart) sagte am Rande der Kuratoriumssitzung: „Bereits im ersten Jahr hat die IBA in vielen Kommunen der Region Stuttgart eine Vielzahl von Aktivitäten entfaltet. Die Breite und Qualität der Einreichungen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das vermittelte auch die Diskussion im Kuratorium.“

Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, sagte: „Die IBA ist eine großartige Chance für Stuttgart, sich weiter zu entwickeln und Maßstäbe für innovative Architektur zu setzen. Das Kuratorium hat sich nun auf den Weg gemacht, die Ausstellung mit Leben zu füllen und die besten Projekte auf dem Weg in die Wirklichkeit zu unterstützen. Ein spannender Prozess, der hier und heute gestartet ist.“

Mitglieder des Kuratoriums der IBA’27

  • Hans Drexler (DGJ Architektur GmbH, Frankfurt / Zürich / Den Haag)
  • Agnes Förster (Studio Stadt Region bei 4architekten, München)
  • Andreas Kipar (LAND – Landscape Architecture Nature Development, Mailand / Lugano / Düsseldorf)
  • Folke Köbberling (Institut für Architekturbezogene Kunst, TU Braunschweig)
  • Regine Leibinger (Barkow Leibinger, Berlin / New York)
  • Anh-Linh Ngo (ARCH+, Berlin)
  • Johannes Novy (School of Architecture + Cities, Westminster University, London)
  • Heidi Pretterhofer (Pretterhofer Arquitectos, Wien)
  •  Tim Rieniets (Institut für Entwerfen und Städtebau, Leibniz Universität Hannover)
  • Marcos L. Rosa (Kurator Architekturbiennale São Paolo)
  • Pelin Tan (Architektur-Fakultät, Artuklu University Mardin, zur ersten Sitzung entschuldigt)
  • Kristian S. Villadsen (Gehl Partners, Kopenhagen)
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