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Stiftung Deutscher Architekten - Film zum »Förderpreis 21« jetzt online

Stiftung Deutscher Architekten
Film zum »Förderpreis 21« jetzt online

Anthony Hans Widjaja, einer der Preisträger beim diesjährigen »Förderpreis 21« der Stiftung Deutscher Architekten
Anthony Hans Widjaja ist einer der Preisträger beim diesjährigen »Förderpreis 21« der Stiftung Deutscher Architekten. Bild: Stiftung Deutscher Archiekten

Mit ihrem Förderpreis zeichnet die Stiftung Deutscher Architekten besonders begabte Nachwuchs-Architekt:innen aus. In einem Dokumentationsfilm schildern die drei diesjährigen Preistäger:innen, wie sie ihre Masterarbeiten angegangen sind und welche Pläne und Träume sie haben. Der Film zum »Förderpreis 21« ist nun online verfügbar.

Flucht und Vertreibung, Holz und Hochwasser sowie Kinder und der Tod – die Preisträger:innen beim diesjährigen »Förderpreis 21« hatten sich mit anspruchsvollen Themen befasst. Felix Mayer, Anna Constanze Mersmann und Anthony Hans Widjaja, alle drei Absolventen des Masterstudiums an der RWTH Aachen, hatten die mit je 4.000 Euro dotierten Förderpreise im Mai 2021 im Baukunstarchiv NRW in Dortmund verliehen bekommen. 

  • Felix Mayer (Stuttgart): »Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung und Heimatverlust, Berlin«
  • Anna Constanze Mersmann (Düsseldorf): »Eine kurze Endlichkeit: Ein Kinderhospiz in der Stadt«
  • Anthony Hans Widjaja (Aachen): »Holz & Hochwasser: Schreinerverkaufsstätte in Bukit Duri«

Film zeigt prämierte Arbeiten

Der rund 30-minütige Film stellt die drei Gewinnerprojekte und ihre Urheber sowie die mit einer Anerkennung ausgezeichneten Arbeiten mitsamt Jury-Begründungen vor. Die Anerkennungen erhielten …

  • Svenja Roßmöller (Berlin, RWTH Aachen): »Bedacht – Unterkunft für Obdachlose in Berlin« (1.500 Euro),
  • Hannah Torkler (Aachen, FH Aachen): »Zwischen Wasser und Land – Kultur und Freizeit in einem ehemaligen Trockendock in Kopenhagen« (1.000 Euro),
  • Henry Kirchberger (Münster, MSA): »Saatgutbibliothek + im Tagebau Hambach« (750 Euro) und
  • Sarah Bäumer (Siegen, Universität Siegen): »LAG (isl.) schichten – besucherzentrum in islands schwarzen lavafeldern« (750 Euro).

Die Vorsitzende der Jury, Architektin Dagmar Grote (farwick+grote, Ahaus/Dortmund), erläutert im Film die Beurteilungskriterien. Außerdem werden alle eingereichten Arbeiten dokumentiert.

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Inspiration und Motivation

Ziel des Förderpreises der Stiftung Deutscher Architekten ist es, den Nachwuchs zu motivieren, zu inspirieren und gute Architekturkonzepte öffentlich zu präsentieren. Das Auszeichnungsverfahren fand in diesem Jahr bereits zum 18. Mal statt.

„Architektur und Stadtplanung stehen in Zeiten der Pandemie und der Klimaschutzziele vor großen Herausforderungen, deshalb brauchen wir begabte junge Menschen, die unsere gebaute Umwelt von morgen engagiert gestalten und planen“, erklärte der Präsident der Architektenkammer NRW und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutscher Architekten, Ernst Uhing. „Ich bin stolz darauf, dass wir mit unserem Förderpreis nun schon seit mehr als 30 Jahren angehende Architektinnen und Architekten auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen können.“

Originelle Lösungsansätze

Insgesamt 24 Arbeiten waren von Absolvent:innen der Architekturfakultäten von neun nordrhein-westfälischen Hochschulen eingereicht worden. Alle Bewerberinnen und Bewerber wurden von ihren Professor:innen als „besonders begabt“ eingeschätzt; der Vorschlag zur Teilnahme an dem Auszeichnungsverfahren erfolgte durch die jeweiligen Hochschullehrer:innen.

Die Jury unter Vorsitz der Architektin Dagmar Grote (farwick+grote, Ahaus/Dortmund) lobte die ausgezeichneten Arbeiten als Beispiele für die planerische Auseinandersetzung mit aktuellen, gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, die mit großer Analysetiefe, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen zu originellen Lösungsansätzen geführt hätten.

Film jetzt online

Der Film ist abrufbar auf dem YouTube-Kanal der Architektenkammer NRW  sowie über die Homepage der Stiftung Deutscher Architekten.

 


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