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DAM Preis 2023: Die Shortlist steht fest

23 Projekte ausgewählt
DAM Preis 2023: Die Shortlist steht fest

Aus rund 100 Nominierungen hat die Jury jetzt 23 Projekte für die Shortlist zum DAM Preis 2023 ausgewählt. Das Spektrum der Bauten umfasst Wohnen, Arbeiten, Kultur, Verkehr und den öffentlichen Raum.

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2023 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum siebten Mal vergeben.

Vielfältige Facetten

Eine Expertenjury bestimmte nun aus dem Feld der Longlist 23 Projekte für die engere Wahl der Shortlist zum DAM Preis 2023. Eine Auswahl von drei Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz hinzu.

Es fällt auf, dass sich die Debatte um die Bedeutung des öffentlichen Raums ausweitet, dass verstärkt mit flexiblen Wohnformen experimentiert wird und sich auch das Thema des Um- und Weiterbauens längst nicht erschöpft hat. Vor dem Hintergrund der Mobilitätswende gewinnen Verkehrsinfrastrukturprojekte an Bedeutung, die über ihre Funktion hinaus auch Aufenthaltsqualität versprechen.

Dass sich nach der intensiven Phase des Homeoffice die Büros wieder füllen, bildet sich an interessanten Arbeitsorten ab, die Kultur zieht gerne in geschickt umgestaltete Industriebauten oder ehemalige Bahngebäude ein, im Bereich Bildung sind wegweisende Schul- und Universitätsbauten entstanden. Eine weitere Gemeinsamkeit zeichnet sich bei aller Individualität oder gar Eigenwilligkeit der einzelnen Bauten ab: Daran, das Thema der Nachhaltigkeit bereits im Entwurf zu verwurzeln, kommt kaum noch ein Vorhaben vorbei – die Auswahl zeigt, auf wie unterschiedliche Weise das geschehen kann.

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Die Shortlist zum DAM Preis 2023

  • AllmannWappner | Stadtbahntunnel, Karlsruhe
  • Amunt Nagel TheissenFriha | Haus am Hang, St. Blasien – Menzenschwand
  • Auer Weber Assoziierte | Erweiterung Landratsamt Starnberg
  • C/O Now | Experimentelles Wohnhaus „Where the White Morels Grow“, Groß Kreutz – Schmergow
  • David Chipperfield Architects | Grundinstandsetzung Neue Nationalgalerie, Berlin
  • Element A / Hiendl_Schieneis | Bundesgeschäftsstelle | Deutscher Alpenverein, München
  • Fthenakis Ropee Architektenkooperative | Aufstockung Justizgebäude, Aschaffenburg
  • GMP von Gerkan Marg und Partner | Isarphilharmonie HP8, München
  • Grüntuch Ernst Architekten | Hotel Wilmina / Umbau ehemaliges Frauengefängnis, Berlin
  • Heide & von Beckerath | Baugruppe „Spiegelfabrik“, Fürth
  • Heim Balp | Gutshof Güldenhof / Umbau zum Atelier, Stechlin
  • Herzog & de Meuron MKM | Museum Küppersmühle, Duisburg
  • Hild + K | Wohnen am Hohentorsplatz, Bremen
  • Hütten & Paläste | Scheune Prädikow, Umbau, genossenschaftliches Wohn- und Gewerbehaus, Prötzel
  • Krekeler Architekten | Sanierung Audimax Universität Braunschweig
  • Lederer Ragnarsdóttier Oei LRO | Volkstheater München
  • Mehr* Architekten | Brauereihalle, Kirchheim
  • Mono Architekten | Planorama Landschaftsarchitektur | MUS Studio Kommunikationsdesign | Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel, Sömmerda (A71)
  • Pasztori Simons | Studio D / Künstleratelier, Berlin
  • SauerbruchHutton | Bürohaus Luisenblock Deutscher Bundestag, Berlin
  • Stephanie Hirschvogel | Sanierung und Umbau „Grünes Haus“, Schongau
  • Sturm und Wartzeck | Nationalparkzentrum Ruhestein, Baiersbronn
  • Wulf Architekten | Mensa und Mediathek Berufsschulzentrum, Darmstadt

Architekturexport

  • Crossboundaries | Shenzhen Skypark, Shenzen (China)
  • Kuehn Malvezzi + Pelletier de Fontenay + Jodoin Lamarre Pratte Architectes | Montréal Insectarium, Montreal (Kanada)
  • Studio Anna Heringer | Therapiezentrum Anandaloy, Rudrapur (Bangladesch)

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So geht‘s weiter

Die von JUNG 2017 entwickelte Internetpräsenz zum DAM Preis www.dam-preis.de ist nun um die aktuellen Nominierungen der Longlist und die Auswahl der Shortlist 2023 sowie um die aktuellen Export-Projekte ergänzt. Die Datenbank bietet somit einen profunden Überblick zum Baugeschehen in und aus Deutschland.

Die Finalisten werden mit der Veröffentlichung des Architekturführers Deutschland 2023 und mit allen nominierten Bauten in einer handlichen gedruckten Version vorgestellt. Das bei DOM publishers, Berlin, verlegte Buch erscheint im Oktober.

Die öffentliche Bekanntgabe des Preisträgers und Verleihung des DAM Preis 2023 sowie die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Shortlist finden am 27. Januar 2023 im Interimsquartier des Deutschen Architekturmuseums DAM Ostend statt. Zu diesem Anlass erscheint auch das Deutsche Architektur Jahrbuch 2023 mit ausführlichen Besprechungen der Bauten aus der Shortlist und des Preisträgers.


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