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Bundesumweltministerium erhält zukunftsweisenden Erweiterungsbau

C. F. Møller Architects
Bundesumweltministerium erhält zukunftsweisenden Erweiterungsbau

Erweiterungsbau für das Bundesumweltministerium
Der Erweiterungsbau für das Bundesumweltministerium ist ein Vorbild für nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben. Bild: C. F. Møller Architects, Aarhus; C. F. Møller Landscape, Aarhus

Die Entscheidung ist gefallen: C. F. Møller Architects aus Dänemark realisieren den Erweiterungsbau für das Bundesumweltministerium (BMU) in Berlin-Mitte. Auf einem Grundstück südlich des Leipziger Platzes soll ein zukunftsweisendes Gebäude entstehen, das den hohen ökologischen, städtebaulichen und gestalterischen Ansprüchen gerecht wird.

Als eines von zwei Büroteams war die Bietergemeinschaft aus C. F. Møller Architects mit C. F. Møller Landscape im Dezember 2019 in einem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) durchgeführten Planungswettbewerb mit einem von zwei ersten Preisen ausgezeichnet worden.

Entsprechend der Empfehlung des Preisgerichtes unter dem Vorsitz von Professorin Anett-Maud Joppien (Frankfurt am Main) hatte das BBR die beiden Erstplatzierten zur Überarbeitung ihrer Entwürfe aufgefordert. Unter anderem sollten dabei auch die hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit des Neubauprojektes umfassend dargestellt werden.

Bei den abschließenden Verhandlungsgesprächen im Juni 2020 konnte das dänische Büroteam mit seinem überarbeiteten Entwurf überzeugen.

Erweiterungsbau für das Bundesumweltministerium: Planungswettbewerb entschieden

„Echtes Zukunftsprojekt“

„C. F. Møller bietet eine städtebaulich verantwortungsvolle Lösung für das Areal zwischen Bundesrat, Bundesumweltministerium und Abgeordnetenhaus von Berlin“, betont BBR-Präsidentin Petra Wesseler. „Dabei überzeugt der geplante Neubau nicht nur gestalterisch, sondern ist auch in ökologischer Hinsicht ein echtes Zukunftsprojekt.“

Bereits im Wettbewerb bestach der Entwurf von C. F. Møller Architects durch zukunftsweisende ökologische Ansätze, die im Rahmen des Verhandlungsverfahrens noch deutlicher herausgearbeitet wurden. So soll nicht nur bei Fassaden und im Innenausbau zu einem großen Anteil auf Holz als Baustoff zurückgegriffen werden, sondern auch bei tragenden Wänden und Decken des Hauses.

Flexible Grundrisse ermöglichen auch zukünftig eine vielfältige Nutzung des Gebäudes. Ein hoher Anteil an begrünten Dachflächen, Innenhöfen und Fassaden verbessert das Mikroklima und trägt zu einer hochwertigen Aufenthaltsqualität bei. Zudem folgt der Entwurf in wichtigen Punkten der sogenannten Lowtech-Strategie und setzt zum Beispiel bei Sonnenschutz und Belüftung auf bauliche Lösungen anstelle wartungsintensiver Technik.

Insgesamt kann der überarbeitete Entwurf die städtebaulichen, gestalterischen und energetischen Anforderungen erfüllen und als ein Vorbild für nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben entwickelt werden.

Marmoriertes Licht

Umfassendes Konzept

Für den Neubau auf dem Grundstück zwischen Stresemannstraße, Erna-Berger-Straße und Niederkirchnerstraße in Berlin-Mitte sind rund 29.600 Quadratmeter Nutzfläche vorgesehen. Der Erweiterungsbau für das Bundesumweltministerium bietet neben Büros und Kantine Platz für ein Konferenzzentrum sowie ein Medien- und Informationszentrum für das BMU. Darüber hinaus entstehen Büroflächen für weitere Bundesministerien und das Abgeordnetenhaus von Berlin. Nach dem Entwurf von C. F. Møller Architects mit C. F. Møller Landscape wird der Neubau über eine Brücke auf zwei Etagen mit dem 1916 erbauten denkmalgeschützten Eingangsgebäude des BMU in der Stresemannstraße verbunden.


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