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BAU 2021 - Dieter Schäfer schreibt offenen Brief an die Baubranche

BAU 2021
Dieter Schäfer schreibt offenen Brief an die Baubranche

Logo der BAU 2021
Bild: Messe München GmbH

Ist die Durchführung der BAU 2021 gefährdet? Nein, sagt die Messe München. Trotz einiger Absagen vor allem deutscher Aussteller sei die Buchungssituation nach wie vor gut. „Wir haben z.B. ein deutliches Wachstum der Nachfrage nach Ausstellungsflächen aus Europa.“ Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats BAU München, hat nun einen offenen Brief an die Baubranche verfasst.


Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats BAU München

Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats BAU München
Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats BAU München

Von verschiedenen Seiten ist derzeit leider zu vernehmen, dass einige Unternehmen ihre Teilnahme an der BAU 2021 abgesagt haben oder sich mit dem Gedanken tragen, dies zu tun. Ich möchte in diesem offenen Brief als Vorsitzender des Fachbeirats der BAU München in aller Kürze darlegen, warum ich der Meinung bin, dass die Branche gerade jetzt die BAU braucht und warum wir alle im Januar 2021 in den Münchner Messehallen zusammenkommen müssen.

Erinnern Sie sich? Am Ende der Weltwirtschaftskrise 2008 hatten wir ähnliche Diskussionen betreffend der BAU 2009 – nach dem Motto „Ist das kein Risiko? Kommt dies nicht zu früh? Kommen genügend Besucher?“ Aber es kam alles ganz anders: Die Messe war ein voller Erfolg! Es war unglaublich beeindruckend, welch eine Aufbruchstimmung bei der BAU 2009 herrschte und welcher Impuls davon ausging. Damit hätte niemand vorher gerechnet.

Genau diesen Effekt, diese Aufbruchstimmung und dieses „jetzt erst recht“ erwarte ich mir von der BAU 2021 – um ein Zeichen zu setzen, dass es mit der Branche weitergeht, dass sie lebt.

Sicherlich wird die Besucherzahl nicht vergleichbar mit 2019 sein. Was die Qualität der Besucher angeht, habe ich aber keinen Zweifel und gehe von einem weiteren prozentualen Anstieg des qualifizierten Fachpublikums des Handels, der Verleger, der Ingenieure, Planer und Architekten aus.

Was sind weitere Gründe? Wir – also die Vertreter der Unternehmen, sprich: die Wirtschaft – haben die ganze Zeit gefordert, dass es ein Ausstiegsszenario geben muss. Dieses bietet uns die Messe München mit der BAU und daher sollten wir unsererseits unserer Verantwortung nachkommen und diese Chance nutzen. Denn auch wenn man immer wieder kritische Stimmen hört, so ist die überwältigende, wenn auch leider eher ruhigere Mehrheit der Aussteller der BAU eindeutig dafür, dieses führende und für uns immens wichtige Branchenevent 2021 stattfinden zu lassen. Wie sonst ist zu erklären, dass neben dem Verlust einiger wichtiger Aussteller aus dem Jahr 2019 einige ebenfalls gewichtig einzuschätzende Top-Aussteller den Weg zurück auf die BAU gefunden haben? Aus meiner Sicht sind diese Zusagen ein starkes Signal und ein klares Bekenntnis.

Warum glaube ich außerdem, dass es viel zu früh ist, bereits jetzt die BAU 2021 in Frage zu stellen? Wir alle wissen zurzeit nicht, wie die weitere Corona-Entwicklung in Deutschland in den kommenden Monaten sein wird. Ich glaube, dass wir trotz des ein oder anderen Rückschlags insgesamt auf einem guten Weg sind. Deshalb sollten wir gemeinsam alles unternehmen, die BAU 2021 weiter vorzubereiten, auf einen positiven Pandemie-Verlauf und entsprechende Lockerungen der Reisebeschränkungen zu setzen und damit auf einen Messeauftritt unter vertretbaren Hygienevorschriften.

Mein persönliches Fazit: Wir sollten bis Ende September abwarten und dann die Situation nochmals kritisch und konstruktiv hinterfragen. Ich spreche mich mit allem Nachdruck dafür aus, die Messe derzeit noch nicht in Frage zu stellen, sondern gemeinsam daran zu arbeiten, dass wir uns in einer positiven Aufbruchsstimmung Mitte Januar 2021 in München treffen dürfen und werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Schäfer

www.bau-muenchen.com


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